Kaliumadipat
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Kaliumadipat | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Kaliumadipat | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C6H8K2O4 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser Feststoff<ref name="EURLEX" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 222,32 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="EURLEX" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
151–152 °C<ref name="EURLEX" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit | |||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Kaliumadipat (E 357), C6H8K2O4, ist das Kaliumsalz der Adipinsäure.
Herstellung
Kaliumadipat kann im Labor durch Salzbildungsreaktion aus Kaliumhydroxid und Adipinsäure hergestellt werden<ref name="List">P. H. List, Ludwig Hörhammer: Chemikalien und Drogen (H-M). Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-65643-9 (google.com [abgerufen am 17. Dezember 2021]).</ref>.
- <math>\mathrm{(CH_2)_4(COOH)_2 + 2\ KOH \ \longrightarrow \ (CH_2)_4(COO^{-})_2(K^{+})_2 + 2\ H_2O}</math>
Es kann auch durch Reaktion von Adipinsäure mit Kaliumcarbonat hergestellt werden.
- <math>\mathrm{(CH_2)_4(COOH)_2 + K_2CO_3 \ \longrightarrow \ (CH_2)_4(COO^{-})_2(K^{+})_2 + H_2O + \ CO_2 \uparrow}</math>
Verwendung
Kaliumadipat (E 357) ist ein Lebensmittelzusatzstoff und ist für die gleichen Lebensmittel als Säureregulator zugelassen wie auch Natriumadipat (E 356) oder die Adipinsäure (E 355).<ref>Eintrag zu Adipate. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> Es ist in Desserts, Getränkepulver, Überzügen für Süßigkeiten und Füllungen für Gebäck enthalten, aber nicht sehr häufig.<ref>I. Elmafada, E. Muskat,D. Fritsche: E-Nummern & Zusatzstoffe: Was sich in unserer Nahrung versteckt, 2016, S. 42, GU-Kompass Gesundheit.</ref>
Eigenschaften
Kaliumadipat ist ein kristalliner, weißer und geruchloser Feststoff, der löslich in Wasser ist.<ref name="EURLEX">RICHTLINIE 2008/84/EG DER KOMMISSION vom 27. August 2008 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel. (PDF) In: EUR-Lex.europa.eu. 10. November 2010, abgerufen am 17. Dezember 2021.</ref>
Risiken
Von der gesetzgeberischen Seite wurde für alle Salze der Adipinsäure ein ADI-Wert (Acceptable Daily Intake) von 5 mg/kg Körpergewicht festgelegt.<ref>V. Emerton, E. Choi: Essential Guide to Food Additives. Hrsg.: Leatherhead Food International. Royal Society of Chemistry, 2008, ISBN 978-1-84755-923-4, S. 179 (google.de [abgerufen am 17. Dezember 2021]).</ref><ref>Andrea Hartwig: Adipinsäure [MAK Value Documentation in German language, 2017]. In: The MAK-Collection for Occupational Health and Safety. John Wiley & Sons, Ltd, 2017, ISBN 978-3-527-60041-0, S. 41–58, doi:10.1002/3527600418.mb12404kskd0062.</ref>
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Wikipedia:Keine GHS-Gefahrstoffkennzeichnung verfügbar
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Kaliumverbindung
- Carbonsäuresalz
- Lebensmittelzusatzstoff (EU)