HDF Kino
Der HDF Kino e. V. (ehemals Hauptverband Deutscher Filmtheater e. V.) ist der älteste und größte Branchenverband von Betreibern von Kinos in Deutschland.
Der Verband umfasst rund 600 Mitgliedsunternehmen, die zusammen etwa 75 Prozent der Leinwände in Deutschland betreiben. Vertreten ist ein Spektrum unterschiedlicher Kinotypen, das von kleinen Lichtspielhäusern im ländlichen Raum über Filmkunsttheater und mittelständische Kinos bis hin zu Multiplex-Standorten reicht.<ref>Kinoprofil - Im Kino werden Filme gross. (PDF) In: HDF KINO e. V. November 2023, abgerufen am 16. Dezember 2025.</ref>
Er vertritt kommerzielle Kinobetriebe mit unterschiedlichen Programmprofilen. Für kommerzielle Kinos mit Schwerpunkt auf Arthouse-Programmen besteht mit der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater eine eigenständige Interessenvertretung. Kommunale und nichtkommerzielle Kinos sind zumeist im Bundesverband kommunale Filmarbeit organisiert.
Geschichte
Die Vorgängerorganisation war die Verbandsgemeinschaft der Westdeutschen Filmtheater (VWF).<ref name="hdf.deutsches-filminstitut.de-50er" />
Gegründet wurde der Verband 1950 in Wiesbaden unter dem Namen Zentralverband der Deutschen Filmtheater (ZDF).<ref name="hdf.deutsches-filminstitut.de-50er" /> In den 1960er Jahren entwickelte sich ein konkurrierender Bundesverband, der dann mit dem Zentralverband der Deutschen Filmtheater zum Hauptverband Deutscher Filmtheater e. V. (HDF) fusionierte.<ref name="hdf.deutsches-filminstitut.de-60er" />
Der aktuelle Name der Organisation lautet HDF Kino e. V.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 50 Jahre Kino in Deutschland.] Deutsches Filminstitut, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. Dezember 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Offizielles Organ des HDF Kino war bis zu ihrer Einstellung im Dezember 2020 die wöchentlich erscheinende Fachzeitschrift Filmecho/Filmwoche.
Vorstandsvorsitzende ist Christine Berg, die zum 1. August 2019 Nachfolgerin von Thomas Negele wurde.<ref>Führungswechsel beim Kinoverband: Thomas Negele zum SPIO-Präsidenten gewählt, Christine Berg folgt als HDF-Vorstandsvorsitzende. Hauptverband Deutscher Filmtheater, 1. April 2019, abgerufen am 18. Januar 2020.</ref> Negele führte den Verband 14 Jahre und wurde 2019 zum Ehrenvorsitzenden gewählt.<ref>Kinoverband geht neue Wege: Frisch gewählter Hauptausschuss bestätigt Christine Berg als neue Vorstandsvorsitzende. Hauptverband Deutscher Filmtheater, 1. April 2019, abgerufen am 18. Januar 2020.</ref>
Zukunft Kino Marketing GmbH
Der Verband hält Anteile an einem Tochterunternehmen namens Zukunft Kino Marketing GmbH (ZKM) an dem auch der Verband der Filmverleiher (VdF), sowie der Multiplexverband Cineropa e. V. beteiligt sind.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Über Respe©t Copyrights.] Zukunft Kino Marketing GmbH, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. Dezember 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Der Tätigkeitsschwerpunkt des Tochterunternehmens liegt in der Bekämpfung von sogenannten „Raubkopien“.
Nach eigenen Angaben ist die Zielgruppe die der Endverbraucher. Als Kommunikationsinstrumente kommen Kampagnen, Events, Film- und Videoproduktionen, Medienarbeit, Poster, Druckmaterialien, Auftritte in Print, Radio und TV, verschiedene Sprecher sowie eine Webseite zum Einsatz.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig IP Outreach in Practice > IP Crime - Overview: Zukunft Kino Marketing GmbH (ZKM).] Weltorganisation für geistiges Eigentum, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. Dezember 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Kampagnen waren unter anderem:
- Knast on Tour (2004–2006)
- Raubkopierer können sich nicht verstecken (2006)
- Raubkopierer sind Verbrecher, seit 2005: Respect Copyrights
In den Kampagnen wird immer wieder der Eindruck erweckt, dass das Kopieren von Filmen generell erhebliche (Freiheits-)Strafen nach sich ziehe. Es wird auch der falsche Eindruck erweckt, illegale Kopien seien strafbar als Raub oder Verbrechen, dabei sind sie ein Vergehen. Die meisten Kommunikationsmaßnahmen nehmen eine entsprechende Aufklärung nicht vor.
Weblinks
- hdf-kino.de – Offizielle Website des HDF Kino e. V.
Einzelnachweise
<references> <ref name="hdf.deutsches-filminstitut.de-50er"> HDF Geschichte. Glanzzeit (1950er Jahre) Vorgeschichte. In: hdf.deutsches-filminstitut.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Mai 2013; abgerufen am 19. Februar 2021 (Keine direkte Verlinkung möglich; auf „Glanzzeit“ klicken). </ref> <ref name="hdf.deutsches-filminstitut.de-60er"> HDF Geschichte. Fernsehkrise (1960er Jahre). In: hdf.deutsches-filminstitut.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Mai 2013; abgerufen am 19. Februar 2021 (Keine direkte Verlinkung möglich; auf „Fernsehkrise“ klicken). </ref> </references>
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