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Aftermath (Album)

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Aftermath
Studioalbum von The Rolling Stones

Veröffent-
lichung

15. April 1966

Label(s)

Decca Records

Format(e)

CD, LP, SACD

Genre(s)

Pop-Rock

Titel (Anzahl)

14

Länge

53:20

Besetzung

s. Mitwirkende

Produktion

Andrew Loog Oldham

Studio(s)

RCA Studios, Los Angeles, USA

Chronologie
December’s Children (And Everybody’s)
(1965)
Aftermath Got Live If You Want It!
(1966)

Aftermath (englisch etwa „Nachwirkung“)<ref>The Rolling Stones. Songbook. 155 Songs [1963–1977] mit Noten. Deutsch von Teja Schwaner, Jörg Fauser und Carl Weissner. Mit 75 Alternativübersetzungen von Helmut Salzinger. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1977, S. 94 f.</ref> ist das vierte Studioalbum der britischen Rockband Rolling Stones, das im April 1966 erschien.

Entstehung und Veröffentlichung

Die Erstveröffentlichung von Aftermath erfolgte am 15. April 1966 bei Decca Records im Vereinigten Königreich (Katalognummer: LK 4786). In den Vereinigten Staaten erschien es am 20. Juni desselben Jahres bei London Records (Katalognummer: PS 476). Während es in Großbritannien das vierte Studioalbum der Band ist, war es in den Vereinigten Staaten bereits das Sechste. Das Album erschien in seiner Originalausführung als LP mit 14 Titeln, während die US-amerikanische Fassung lediglich elf Titel umfasste. Die Titelliste in den Vereinigten wurde um die Lieder Mother’s Little Helper, What to Do, Out of Time sowie Take It or Leave It gekürzt (die beiden letzteren wurden ein Jahr später auf der Zusammenstellung Flowers veröffentlicht), dafür eröffnet der Nummer-eins-Hit Paint It Black die US-amerikanische Ausgabe der LP.<ref name="Austrian">The Rolling Stones – Aftermath. In: austriancharts.at. Hung Medien, abgerufen am 30. Januar 2026.</ref> 1985 erschien das Album erstmals als CD-Ausführung (Katalognummer: 820 050-2).<ref>Aftermath ~ Veröffentlichungsgruppe von The Rolling Stones. In: musicbrainz.org. Musicbrainz, abgerufen am 30. Januar 2026.</ref>

Geschrieben wurden alle Lieder gemeinsam von den beiden Rolling-Stones-Mitgliedern Mick Jagger und Keith Richards. Es ist damit das erste, welches keine Coverversionen und nur Stücke der beiden Autoren enthielt. Für die Produktion aller Lieder zeichnete Andrew Loog Oldham verantwortlich.<ref name="Austrian" /> Aufgenommen wurde das Album in den RCA Studios auf dem Sunset Boulevard in Hollywood (Los Angeles, USA), unter der Leitung von Dave Hassinger. Es war nach Out of Our Heads das zweite Rolling-Stones-Album, das ausschließlich in den USA entstand und das erste Album der Band, das in Stereo veröffentlicht wurde. Bandmitglied und Multiinstrumentalist Brian Jones experimentierte auf Aftermath mit zahlreichen Instrumenten. So ist er bei Lady Jane auf einem Dulcimer, eine Art Zither, zu hören; bei Paint It Black verwendete er eine Sitar, bei Under My Thumb ein Marimbaphon.<ref>The Rolling Stones – Aftermath bei Discogs, abgerufen am 30. Januar 2026.</ref>

Für die Covergestaltung verantwortlich war Andrew Oldham unter dem Pseudonym Sandy Beach. Das Frontcover stammt vom Fotografen Guy Webster; die Aufnahmen auf der Rückseite von Jerry Schatzberg. Für den US-amerikanischen Markt wurde ein alternatives Cover entworfen; ein verfremdetes Porträt der Band, gestaltet von Steve Inglis.<ref>Bill Wyman mit Richard Havers: Bill Wymans Rolling Stones Story, S. 232. Dorling Kindersley, 2002. ISBN 978-3-8310-0391-4</ref>

Titelliste

Britische Fassung

Seite 1

  1. Mother’s Little Helper – 2:45
  2. Stupid Girl – 2:55
  3. Lady Jane – 3:08
  4. Under My Thumb – 3:41
  5. Doncha Bother Me – 2:41
  6. Goin’ Home – 11:13

Seite 2

  1. Flight 505<ref>Zu Spekulationen um „Flug 505“ siehe Songfacts: Flight 505 by The Rolling Stones.</ref> – 3:27
  2. High and Dry<ref>high and dry (übersetzbar als „Auf dem Trockenen“) stammt aus der Seefahrtssprache und bedeutete ursprünglich „bei Hochwasser aufgelaufen“. Siehe The Rolling Stones. Songbook. 155 Songs [1963–1977] mit Noten. Deutsch von Teja Schwaner, Jörg Fauser und Carl Weissner. Mit 75 Alternativübersetzungen von Helmut Salzinger. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1977, S. 112 f.</ref> – 3:08
  3. Out of Time – 5:37
  4. It’s Not Easy – 2:56
  5. I Am Waiting – 3:11
  6. Take It or Leave It – 2:47
  7. Think – 3:09
  8. What to Do – 2:32

US-amerikanische Fassung

Seite 1

  1. Paint It Black – 3:45
  2. Stupid Girl – 2:55
  3. Lady Jane – 3:09
  4. Under My Thumb – 3:41
  5. Doncha Bother Me – 2:41
  6. Think – 3:09

Seite 2

  1. Flight 505 – 3:27
  2. High and Dry – 3:08
  3. It’s Not Easy – 2:56
  4. I Am Waiting – 3:11
  5. Goin’ Home – 11:13

Mitwirkende

Besetzung

Weitere Musiker

Rezeption

Die US-amerikanische Zeitschrift Rolling Stone wählte das Album in ihrer Liste der 500 besten Alben aller Zeiten auf Platz 109.<ref>Levy, Joe (Hrsg.): Rolling Stone. Die 500 besten Alben aller Zeiten. (Originalausgabe: Rolling Stone. The 500 Greatest Albums of all Time. Wenner Media 2005). Übersetzung: Karin Hofmann. Wiesbaden: White Star Verlag, 2011, S. 106</ref>

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

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Auszeichnungen für Musikverkäufe

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Literatur

  • The Rolling Stones. Songbook. 155 Songs [1963–1977] mit Noten. Deutsch von Teja Schwaner, Jörg Fauser und Carl Weissner. Mit 75 Alternativübersetzungen von Helmut Salzinger. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1977, S. 93–131, 509–544 und 932–934.

Weblinks

Einzelnachweise

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