Peulendorf
Peulendorf Stadt Scheßlitz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(167)&title=Peulendorf 49° 57′ N, 11° 2′ O
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| Höhe: | 327 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 167 (30. Sep. 2025)<ref name="Einwohner">Einwohnerzahlen nach Stadtteilen. In: schesslitz.de. Abgerufen am 19. Dezember 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 96110 | |||||
| Vorwahl: | 09542 | |||||
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Peulendorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Scheßlitz im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Peulendorf hat eine Fläche von 7,032 km². Sie ist in 934 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7528,49 m² haben.<ref>Gemarkung Peulendorf (092251). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 19. Dezember 2025.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Köttensdorf, Pünzendorf und Weingarten.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Dezember 2025.</ref>
Geographie
Das Pfarrdorf Peulendorf liegt zusammen mit Weingarten und Pünzendorf im Pünzental, das vom Stammberg, Krippenholz, von der Giechburg und dem Gügel umgeben ist.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung als Dorf des „Bulo/Pulo/Puolo“ erfolgte 1293 im Zusammenhang mit dem Rittergeschlecht derer von Peulendorf. Vermutlich ist das Dorf jedoch viel älter. Nach 1410 wurden die Ritter von Peulendorf in der Region nicht mehr genannt. Die Freiherren von Wiesenthau folgten als neue Besitzer bis etwa 1625. Zwischen 1739 und 1742 wurde der jetzt denkmalgeschützte fürstbischöfliche Fohlenhof gebaut, der fälschlicherweise oft als Jagdschloss bezeichnet wird. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts diente er als Kurhaus, später als Altenheim. Heute befindet er sich in Privatbesitz. Das alte Schulhaus wurde 1736 erbaut, 1757 die Pfarrkirche. Die Schule wurde 1831 ausgebaut. 1881 bis 1882 folgte der Bau eines neuen Schulhauses, da das alte heruntergekommen war und sich auch nicht mehr für eine Erweiterung eignete. 1893 wurde der Ort zur Pfarrei erhoben.
Peulendorf blieb im Zweiten Weltkrieg vom Beschuss durch amerikanische Streitkräfte verschont. Die Bewohner halten deshalb seither jährlich eine Dankprozession ab.
Am 1. Mai 1978 wurde der Ort in die Stadt Scheßlitz eingegliedert.<ref> </ref>
Bis Mitte der 1980er Jahre war der Ort als Obstanbaugebiet bekannt.
Vereine
Trotz der verhältnismäßig geringen Einwohnerzahl hat Peulendorf drei Vereine, nämlich
- den Obst- und Gartenbauverein Peulendorf (OGV Peulendorf), bestehend seit 1910
- den Musikverein Pünzental
- die Freiwillige Feuerwehr Peulendorf
Bildergalerie
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Pfarrkirche
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Häuser
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Brunnen in Peulendorf
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Burgellern | Burglesau | Demmelsdorf | Dörrnwasserlos | Doschendorf | Ehrl | Giechburg | Gügel | Köttensdorf | Kübelstein | Ludwag | Neudorf | Pausdorf | Peulendorf | Pünzendorf | Roschlaub | Roßdach | Schlappenreuth | Schrautershof | Schweisdorf | Starkenschwind | Straßgiech | Stübig | Weichenwasserlos | Weingarten | Wiesengiech | Windischletten | Würgau | Zeckendorf
Sonstige Wohnplätze: Feuersmühle | Lochskeller | Lohmühle | Schiefermühle | Würgauer Mühle | Ziegelmühle
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Ort im Landkreis Bamberg
- Ortsteil von Scheßlitz
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bamberg)
- Obermainland
- Ersterwähnung 1293
- Gemeindeauflösung 1978
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Bamberg