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Retail

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Vorlage:Hinweisbaustein Retail (<templatestyles src="IPA/styles.css" />[riːteɪl]; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist der Anglizismus für den Einzelhandel.

Etymologie

Das englische Wort ist vom altfranzösischen retaille (für „abgeschnittenes Teilstück“) und dem Verb tailler (für „schneiden“) abgeleitet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Oxford Dictionaries (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Mai 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/oxforddictionaries.com, Oxford University Press, Stichwort: retail, abgerufen am 25. Mai 2013</ref>

Allgemeines

Retail hat in der deutschen Sprache zwei Bedeutungen,<ref>Claudia Maria Bürger, Wertschöpfung im Retailgeschäft der Bancassurance durch Kundenbeziehungsmanagement, 2019, S. 31</ref> nämlich den Einzelhandel („Retailer“ ist der Einzelhändler) und das Geschäft mit „Retailkunden“ (Massengeschäft).

Nach Branche

Handel

Der Retailer vertreibt Handelswaren in kleinen und kleinsten Mengen an Letztverbraucher.<ref>Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), Kompakt-Lexikon Wirtschaft, 12. Auflage, 2014, S. 150 f.</ref> Retailkunden sind im Regelfall Privathaushalte, die standardisierte, wenig beratungsbedürftige Produkte nachfragen.<ref>Uwe Swoboda, Retail-Banking und Private Banking – Zukunftsorientierte Strategien im Privatkundengeschäft, 2004, S. 39</ref>

Als Retail-Verpackung bezeichnet man eine Umverpackung, welche für den Einzelverkauf im Handel vorgesehen ist (Einzelhandelsversion).

Der typische Kunde ist der Endverbraucher. Als Abkürzung für Retail wird in Warenlisten mitunter RTL verwendet. Im Gegensatz dazu steht der Großhandel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).

Computerbranche

Produkte insbesondere aus dem PC-Hardware-Bereich gelten als Retail (oder auch: Kit; dt. „Satz“ bzw. „Kollektion“), wenn sie für den Verkauf an den Endverbraucher bestimmt sind. Waren im Kaufhaus liegen meistens in der Retail-Version vor, das heißt, sie befinden sich zumeist in einer bunten Hochglanzverpackung, und es liegen zum Beispiel Treiber, Handbuch, Kabel und Schrauben bei, so dass das Gerät direkt in Betrieb genommen werden kann.

Zum Beispiel haben Grafikkarten im Retail-Lieferumfang oft noch zusätzliche Software oder Computerspiele beigelegt. Als Retail gelten auch die als echte Vollversionen bezeichneten Softwareprodukte im Gegensatz zu den so genannten OEM-Versionen.

Das Gegenteil von Retail ist Bulk, wobei sich beide im eigentlichen Hauptprodukt technisch normalerweise nicht voneinander unterscheiden, aber Packungsinhalt, Garantie- und Kundendienstbedingungen weichen oft ab.

Bankensektor

Im Bankensektor wird das standardisierte Privatkundengeschäft auch Retail Banking genannt. Wesentliche Bereiche des Retailgeschäfts sind Kontoführung, Anlageinstrumente, Kredite und Finanzdienstleistungen. Das auf vermögende Privatkunden ausgerichtete Geschäft nennt man Private Banking und das Großkunden- oder Interbankengeschäft heißt Wholesale-Geschäft.

Weitere Bedeutungen

Weiterhin wird die Bezeichnung Retail auch in vielen anderen Bereichen, z. B. der Tourismusbranche verwendet. Auf dem Immobilienmarkt werden darunter Einzelhandelsimmobilien verstanden.

Im Bereich von Tonträgern bezeichnet Retail die gemasterte Endversion eines Tonträgers wie er im Handel erhältlich sein wird im Gegensatz zum Demo oder der Promoedition.

Einzelnachweise

<references />