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Eberhard Irlinger

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Eberhard Irlinger (* 28. Juli 1945 in Regensburg; † 27. April 2026) war ein deutscher Politiker (SPD, später parteilos) und von 2002 bis 2014 Landrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Enorme Spannung: Wer folgt auf Landrat Irlinger?] Nordbayern, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juni 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Leben

Irlinger studierte in München Lehramt für Volksschulen. Ab 1967 war er als Lehrer an verschiedenen Schulen tätig, zuletzt in Höchstadt an der Aisch. Den Beruf übte er bis zu seiner Wahl in den Bayerischen Landtag 1990 aus. Eberhard Irlinger lebte zuletzt in Erlangen. Er war verheiratet und hatte drei Kinder. 2001 wurde ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen. 2016 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.<ref>Joachim Herrmann verleiht Eberhard Irlinger das Bundesverdienstkreuz. In: inFranken.de. (infranken.de [abgerufen am 20. November 2017]).</ref>

Politik

Eberhard Irlinger trat 1970 der SPD bei und wurde 1973 zum Vorsitzenden des SPD-Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt gewählt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Eberhard Irlinger.] Haus der Bayerischen Geschichte, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. März 2026.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dieses Amt hatte er bis 2003 inne. 1978 zog er in den Stadtrat von Höchstadt an der Aisch (bis 1988) und in den Kreistag des Landkreises Erlangen-Höchstadt ein. 1990 wurde er für den Wahlkreis Mittelfranken Mitglied des Bayerischen Landtages. Dort war er insbesondere in der Kinder- und in der Bildungspolitik tätig.

Nach mehreren vergeblichen Kandidaturen wurde Eberhard Irlinger am 3. März 2002 im zweiten Wahlgang zum Landrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt gewählt. Mit dem Amtsantritt am 1. Mai legte er sein Mandat im bayerischen Landtag und im Kreistag nieder. Am 2. März 2008 wurde Eberhard Irlinger im ersten Wahlgang mit 56 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Ende Juli 2010 trat Irlinger aus der SPD-Kreistagsfraktion aus.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Solo für Irlinger.] Pegnitz Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juni 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 2014 kündigte er dann seine Mitgliedschaft bei der SPD.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Erlangen-Höchstadts Ex-Landrat verlässt die SPD.] Nordbayern, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Februar 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im November 2016 erhielt Irlinger das Bundesverdienstkreuz am Bande vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Joachim Herrmann verleiht Eberhard Irlinger das Bundesverdienstkreuz.] inFranken, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juni 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Für „seine besonderen Verdienste um den Landkreis“ erhielt Irlinger 2022 das Ehrenzeichen des Landkreises Erlangen-Höchstadt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 50 Jahre Erlangen-Höchstadt: Ehrung für Irlinger.] Wochenblatt Eckental, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. März 2026.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Goldenes Ehrenzeichen des Landkreises Erlangen-Höchstadt.] Erlangen-Höchstadt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. März 2026.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

„Sektenkinder von Lonnerstadt“

Im Oktober 2012 geriet Irlinger als Landrat aufgrund einer WDR-Dokumentation von Beate Greindl über Sektenkinder in Lonnerstadt in die Kritik.<ref>Menschen hautnah: Sektenkinder – zum Dienen geboren, WDR, 25. Oktober 2012</ref> Irlinger wurde vorgeworfen, dass das Jugendamt unter seiner Aufsicht zu wenig für Kinder getan hatte, deren Eltern unter den Einfluss eines „Gurus“ geraten waren. In einem früheren Fall war ein Kind fast verhungert, weil das Jugendamt unter Irlinger ebenfalls nicht eingegriffen hatte. Auf einer Pressekonferenz am 31. Oktober 2012 versuchte Irlinger sein (Nicht-)Handeln zu rechtfertigen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Landratsamt lässt Sekte gewähren.] Mittelbayerische Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juni 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Doch riss die Kritik nicht ab. Es gründete sich eine Bürgerinitiative „Rettet die Sektenkinder“, die Mahnwachen veranstaltete. Schließlich widersprach das Erlanger Familiengericht mit seinem Urteil vom 5. Juli 2013 Irlingers Einschätzung, indem es den Eltern das Sorgerecht in weiten Teilen entzog und die Kinder aus der Familie herausnahm.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Justiz geht gegen Sekte vor.] Süddeutsche Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juni 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die „Süddeutsche Zeitung“ kommentierte daraufhin: „Und richtig schlimm ist nun ein Landrat, der nach einer solchen Ohrfeige durch ein Gericht eine Diskussion über die Arbeit des Amtes nicht notwendig findet.“<ref>Olaf Przybilla: Seltsames vom Landrat, Süddeutsche Zeitung, 9. Juli 2013</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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Georg Daßler (1972–1978) | Franz Krug (1978–2002) | Eberhard Irlinger (seit 2002–2014) | Alexander Tritthart (seit 2014)

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