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Kalenwall

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Kalenwall
Datei:DEU Braunschweig COA.svg
Wappen
Straße in Braunschweig
Datei:Braunschweig Bunker Kalenwall und Hotel Monopol 2023 (Brunswyk).jpg
Bunker Kalenwall, rechts das ehemalige Hotel Monopol
Datei:Placeholder.svg
Basisdaten
Ort  Braunschweig
Ortsteil  Innenstadt
Angelegt 
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Bruchtorwall, Gieselerwall
Querstraßen  Gieseler
Plätze  Europaplatz, Friedrich-Wilhelm-Platz
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr, ÖPNV
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge

-

Karte
Vorlage:Maplink

Der Kalenwall ist eine Straße in der Innenstadt von Braunschweig.

Lage

Der Kalenwall wurde im Zusammenhang der Wallpromenade angelegt und ist heute Teil des neuen City-Rings und befindet sich nordwestlich des Alten Bahnhofs und westlich des Friedrich-Wilhelm-Platzes. Vom Kalenwall zweigen der Europaplatz, der Gieseler, der Gieselerwall, der Friedrich-Wilhelm-Platz und der Bruchtorwall ab.

Der Kalenwall verläuft nördlich des westlichen Umflutgrabens der Oker und südlich des ehemaligen Verlaufs der Stadtmauer. In diesem Bereich befanden sich vom Mittelalter bis noch um 1860 Fischteiche. Vom Bruchtorwall wurde der Kalenwall früher durch einen Okerarm getrennt, im Westen endete er am Gieseler, durch den über eine Brücke über den Westlichen Umflutgraben der Gieselerwall erreicht werden konnte.

Namensgebung

Der Kalenwall hieß seit dem 23. Oktober 1890 zunächst „Am Bahnhofe“ und wurde bereits 1893 nach einer alten einflussreichen Braunschweiger Familie, der Familie Kale benannt.<ref>Jürgen Hodemacher: Braunschweigs Straßen – ihre Namen und ihre Geschichten. Band 1: Innenstadt. Elm-Verlag, Cremlingen 1995, S. 174.</ref> Möglich ist auch, dass der Name vom „Kahlen Wall“ abgeleitet wurde, einer bis ins frühe 19. Jahrhundert an dieser Stelle gelegenen detachierten Bastion der Braunschweiger Stadtbefestigung.<ref>Carl Wilhelm Sack: Die Befestigung der Stadt Braunschweig. In: Historischer Verein für Niedersachsen (Hrsg.): Archiv des Historischen Vereins für Niedersachsen. Verlag Hahnsche Hofbuchhandlung, Hannover 1848, S. 6.</ref>

Während eines Besuchs Hermann Görings am 6. November 1937 in Braunschweig wurde der Kalenwall zusammen mit dem Bruchtorwall in „Adolf-Hitler-Wall“ umbenannt.<ref name="Chronik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadtchronik Braunschweig (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.braunschweig.de auf braunschweig.de, abgerufen am 15. Oktober 2013.</ref> 1950 erhielten beide Straßen offiziell ihre vorherigen Namen zurück.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Linienchronik – Alte und neue Straßenbezeichnungen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/braunschweig.bahninfo.de auf braunschweig.bahninfo.de, abgerufen am 15. Oktober 2013.</ref>

Luftschutzanlage

Datei:Braunschweig Brunswick Bunker Kalenwall Rueckseite (2006).jpg
Rückseite des Bunkers

Zwischen 1940 und 1941 wurde anstelle von Fachwerkhäusern der Bunker Kalenwall (damals Bunker „Am Bahnhof“) erbaut. Dieser erhielt zwei Rundtürme und sollte verkleidet werden. Nach dem Krieg wurde der Bunker als Entlausungszentrale Braunschweig genutzt, danach als Notunterkunft für Flüchtlinge und später umgebaut. Am 17. Oktober 1958 eröffnete hier das Lido-Filmtheater, dessen Name noch heute das Gebäude schmückt.<ref name="Chronik" />

Weblinks

Commons: Kalenwall – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Koordinaten: 52° 15′ 34,3″ N, 10° 31′ 3,9″ O

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