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Badal Roy

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Badal Roy (Amerendra Roy Choudhury; * 16. Oktober 1939 in Kumilla, Britisch-Indien, heute Bangladesch; † 18. Januar 2022 in Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten)<ref name="The New York Times">John Pareles: Badal Roy, Who Fused Indian Rhythms With Jazz, Is Dead at 82. In: The New York Times. 23. Januar 2022, abgerufen am 24. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war ein indischer<ref name="The New York Times" /> Tablaspieler, der auf dem Gebiet der Improvisationsmusik und des Jazz aktiv war.

Leben und Wirken

Badal Roy spielte als Autodidakt Tabla und wurde 1963 durch ein Jazzkonzert von Duke Ellington beeinflusst, das er in Karatschi besuchte. 1968 wanderte er in die USA aus, wo er Statistik studieren wollte und seinen Lebensunterhalt zunächst als Kellner in indischen Restaurants verdiente. Er trat dann als Ragaspieler mit Steve Gorn in einem Restaurant in Manhattan auf, wo John McLaughlin auf ihn aufmerksam wurde.<ref name="Gua">‘There is no fear’: how a cold-war tour inspired Pakistan’s progressive jazz scene. In: The Guardian. 12. Juli 2021, abgerufen am 20. Januar 2022.</ref>

Nach Aufnahmen mit John McLaughlin (My Goal’s Beyond) und Miles Davis (On the Corner, Get Up with It)<ref name="Gua"/> arbeitete er mit Musikern wie Herbie Mann, Dave Liebman, Don Cherry, Pharoah Sanders, Perry Robinson, Jon Hassell, Dizzy Gillespie, Lonnie Liston Smith, Andreas Vollenweider, Yoko Ono und Nana Simopoulos zusammen. 1988 wurde er Mitglied von Ornette Colemans Band Prime Time, der er bis 2000 angehörte. Ab Mitte der 1990er Jahre arbeitete er außerdem mit dem brasilianischen Gitarrenduo Duofel zusammen.

Badal Roy starb im Januar 2022 im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Erkrankung an COVID-19.<ref name="The New York Times" />

Diskographie (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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