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Megumi Yokota

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Datei:Megumi Yokota (abduction victim).jpg
Megumi Yokota
Datei:Abductee families of North Korean abductions.jpg
US-Präsident George W. Bush bei einem Treffen mit Sakie Yokota, der Mutter von Megumi, und ihrem Sohn sowie einer Familie nordkoreanischer Flüchtlinge im April 2006.

Megumi Yokota (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Yokota Megumi; * 15. Oktober 1964; † 13. März 1994?) wurde am 15. November 1977 im Alter von 13 Jahren nach Nordkorea verschleppt.

Entführung

In den 1970ern und frühen 1980ern wurden in Japan 13 Staatsbürger von nordkoreanischen Agenten entführt und nach Nordkorea verschleppt. Sie sollten dort bei der Ausbildung von nordkoreanischen Spionen helfen.<ref name="JT_2008-06-30">Yokota's husband says North 'saved' him, wife was suicide. In: The Japan Times. 30. Juni 2006, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. Juli 2008 (englisch).@1@2Vorlage:Toter Link/search.japantimes.co.jp (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Angeblich war dafür Sin Gwang-su verantwortlich.

Yokota soll 1986 Kim Chol Jun geheiratet haben, der als der ebenfalls entführte Südkoreaner Kim Young-nam identifiziert wird.<ref name="JT_2008-06-30" /> Das Paar hat 1987 eine Tochter bekommen.<ref>Teen confirmed as daughter of Megumi Yokota. In: The Japan Times. 25. Oktober 2002, abgerufen am 17. Juli 2008 (englisch).</ref> DNA-Proben dieser Tochter bestätigten im Jahr 2006 die Elternschaft von Megumi Yokota und Young-nam.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />15. November 1977: Entführung eines Mädchens (Memento vom 18. Oktober 2016 im Internet Archive)</ref>

Im Jahre 2002 gab Nordkorea die Entführung zu und behauptete, Yokota habe sich am 13. März 1994 das Leben genommen.<ref name="JT_2008-06-30" /> Anfangs wurde als Beweis für ihre Identität nur eine alte Photographie und der Badmintonschläger, den sie zum Zeitpunkt ihrer Entführung bei sich hatte, vorgebracht.<ref>Unmesh Kher: Accounted for, at Last. In: Time. 24. September 2002, abgerufen am 21. Juli 2008 (englisch).</ref> Im November 2002 wurden ihre mutmaßlichen verbrannten sterblichen Überreste an die japanische Regierung übergeben und einem DNA-Test unterzogen, der negativ ausfiel.<ref>Remains not those of Yokota. 9. Dezember 2004, abgerufen am 17. Juli 2008 (englisch).</ref> Der politische Streit um das Testergebnis wurde durch die wissenschaftliche Kritik der Zeitschrift Nature an der japanischen Regierung wegen der verwendeten DNA-Analysemethoden verstärkt.<ref>Donald MacIntyre: Bones of Contention. In: Time. 28. März 2005, abgerufen am 21. Juli 2008 (englisch).</ref>

Medienecho

Über den Fall wurde neben zahlreichen Fernseh-, Rundfunk- und Zeitungsberichten auch einige Filme veröffentlicht:

Einzelnachweise

<references />

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