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De gustibus non est disputandum

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{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ist eine lateinische Redewendung, die jedoch nicht in antiken oder mittelalterlichen Texten zu finden ist. In spanischer Sprache ist sie hingegen zu Beginn des 17. Jahrhunderts als bereits damals wohlbekanntes Sprichwort nachweisbar. Mit der Rezeption der spanischen Philosophie in Frankreich und Italien findet sich die Redewendung auch in diesen Sprachen, und im 18. Jahrhundert lässt sie sich dort auch in latinisierter Fassung nachweisen. Eine der frühesten Fundstellen des Sprichworts im heute geläufigen lateinischen Wortlaut ist eine Bemerkung von Gottfried Wilhelm Leibniz in seinem Otium Hanoveranum (1718). Leibniz widerspricht dort in einer in französischer Sprache abgefassten Notiz der Auffassung von Urbain Chevreau, die Aussage, über Geschmack lasse sich nicht streiten, sei so nicht zu halten.<ref>Ute Frackowiak: Marginalien zur Entstehungsgeschichte des Geschmacksbegriffs, 1993.</ref>

Der französische Schriftsteller Jean Anthelme Brillat-Savarin (1755–1826) leitete sie vom spanischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) her. In der scholastischen Philosophie heißt es: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und wird im Sinne von Sollen als Anweisung zum Verhalten benutzt.

Die Aussage drückt aus, dass niemand rational beweisen kann, dass ein bestimmtes Geschmacksempfinden (etwas sei geschmackvoll bzw. geschmacklos) das richtige sei.<ref>Wilfried Stroh: Der gute Geschmack in Küche und Gastmahl der Römer. In: mwn.de, abgerufen am 23. Oktober 2016 (Festvortrag zur feierlichen Eröffnung des 17. Oberpfälzer Zahnärztetages „Der gute Geschmack“. Historischer Reichssaal des Alten Rathauses der Stadt Regensburg. 3. Juli 2003).</ref> Anders gesagt: In Geschmacksfragen kann es kein „richtig“ oder „falsch“ geben; sie liegen jenseits der subjektiven und der allgemeinen Beweisbarkeit.

Literatur

  • Ute Frackowiak: Marginalien zur Entstehungsgeschichte des Geschmacksbegriffs. In: Romanische Forschungen, Bd. 105, H. 3/4 (1993), S. 371–376

Einzelnachweise

<references />