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Dectaflur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Struktur von Dectaflur
Allgemeines
Freiname Dectaflur
Andere Namen
  • 9-Octadecenylaminhydrofluorid
  • (E)-Octadec-9-en-1-amin-hydrofluorid
  • (E)-Octadec-9-en-1-amin·Hydrofluorid
Summenformel C18H38FN
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
ECHA-InfoCard 100.297.781
PubChem 6436136
ChemSpider 4938643
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Arzneistoffangaben
ATC-Code

A01AA

Eigenschaften
Molare Masse 287,50 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Dectaflur (INN) ist ein Wirkstoff, der lokal zur Prophylaxe von Zahnkaries und Parodontitis angewendet wird.<ref>Hoffmann-La-Roche-Aktiengesellschaft (Grenzach-Wyhlen): Roche Lexikon Medizin. Elsevier Health Sciences, 2003, ISBN 978-3-437-15156-9, S. 398 (books.google.com).</ref>

Chemisch handelt es sich um das Hydrofluorid eines langkettigen primären Amins. Dectaflur zählt zur Stoffgruppe der Aminfluoride.<ref name="Negwer">Martin Negwer: Organisch-chemische Arzneimittel und ihre Synonyma, Akademie-Verlag Berlin, 5. Auflage, 1978, S. 695.</ref>

Herstellung

Dectaflur, H3C–(CH2)7CH=CH–(CH2)7CH2–NH2 · HF, entsteht durch die Umsetzung äquimolarer Mengen von 9-Octadecenylamin mit Flusssäure.

Toxikologie

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. In Deutschland sind Aminfluorid-haltige Arzneimittel zur Zahnpflege verschreibungspflichtig, ausgenommen als Gele in Packungsgrößen bis zu 25 Gramm, sofern auf der Verpackung angegeben ist, dass die Anwendung beschränkt ist auf Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr sowie auf eine einmalige Dosis pro Woche, die einem Fluoridgehalt bis zu 7 mg entspricht.<ref>F. v Bruchhausen, S. Ebel, A. W. Frahm, E. Hackenthal: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis: Stoffe A-D. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-57995-0, S. 1184 (books.google.com).</ref>

Handelsnamen

Kombinationspräparate

Elmex®gelée (CH, A, D)

Einzelnachweise

<references />

Siehe auch