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Villa Heimburg

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Die Villa Heimburg,<ref></ref> 1900 Villa Antonia<ref>Adressbuch für Dresden und Vororte. 1900, S. 348.</ref> und 1905 Villa Soliduto,<ref>Adressbuch für Dresden und Vororte. 1905, S. 327.</ref> liegt im Stadtteil Niederlößnitz der sächsischen Stadt Radebeul, in der Borstraße 15 (um 1900: Borstraße 13, Ortslistennummer 8C). Die mitsamt Einfriedung denkmalgeschützte<ref>Vorlage:Denkmaldatenbank des Landes Sachsen</ref> Villa heißt nach der Schriftstellerin Wilhelmine Heimburg (1848–1912), die das Haus 1910 erwarb und dort lebte.

Datei:Radebeul Heimburg 2021 Zillerstraße 1.jpg
Villa Heimburg in der Borstraße / Zillerstraße, Zustand 2021. Rechts die Zillerstraße 1
Datei:Radebeul Heimburg 2021.jpg
Villa Heimburg von der Kirche Christus König aus, Zustand 2021
Datei:Radebeul Heimburg1.jpg
Villa Heimburg in der Borstraße, Treppenturm (2008)

Beschreibung

1895 ließ sich C. Lauterbach aus Leipzig von dem Leipziger Architekten Heinrich Rust eine Villa in Niederlößnitz entwerfen und im gleichen Jahr durch den Baumeister Wilhelm Eisold erstellen. Auf einem Eckgrundstück zur Zillerstraße entstand ein einstöckiger „malerischer Bau“ mit Souterrain und ausgebautem Dachgeschoss, obenauf mit hohen Walm- und Krüppelwalmdächern und an der Seite mit einem polygonalen Treppenturm, auf dem sich als erhabener, jugendstiliger Schriftzug der Hausname Vorlage:Inschrift befindet. In der Hauptansicht sieht man einen Mittelrisalit, links Veranda und Terrasse mit Freitreppe zum Garten. Die Gliederungen des Putzbaus sind aus Rochlitzer Porphyrtuff, der sonst in Radebeul nur noch an der Lutherkirche verarbeitet wurde.<ref>Dietrich Lohse: Gedanken zu „Bittere Fragen – Villa Heimburg“, Borstraße 15. In: Radebeuler Monatshefte e.V. (Hrsg.): Vorschau & Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung. Februar 2013 (vorschau-rueckblick.de).</ref> Die Bruchstein-Umfriedung besteht aus dem regionalen Monzonit,<ref>Uwe Hoffman et al.: Rotliegend-Vulkanismus und Sedimentation in der Elbezone. Freiberg 2002 (Datei-S. 44).</ref> der in der sächsischen Denkmalpflege auch heute noch Syenit genannt wird. 1903/1904 wurde die Veranda im Obergeschoss verglast. Das Haus ist in einem schlechten Zustand.

Behrens wohnte vorher ab 1881 mit ihrem Vater in Kötzschenbroda in der heutigen Hermann-Ilgen-Straße 21. Das Haus dort, welches heute nicht denkmalgeschützt ist, nannte sie selbst „Villa Heimburg“.<ref name="stadtlexikon">Frank Andert (Red.): Stadtlexikon Radebeul. Historisches Handbuch für die Lößnitz. Hrsg.: Stadtarchiv Radebeul. 2., leicht geänderte Auflage. Stadtarchiv, Radebeul 2006, ISBN 3-938460-05-9, S. 82.</ref> Das 1910, im Todesjahr ihres Vaters Hugo Behrens, erworbene Haus in der Borstraße 15 nannte sie selbst „Haus Heimburg“.<ref name="stadtlexikon" />

Literatur

  • Frank Andert (Red.): Stadtlexikon Radebeul. Historisches Handbuch für die Lößnitz. Hrsg.: Stadtarchiv Radebeul. 2., leicht geänderte Auflage. Stadtarchiv, Radebeul 2006, ISBN 3-938460-05-9.
  • Dietrich Lohse: Was uns Häusernamen sagen können (Teil 3). In: Radebeuler Monatshefte e.V. (Hrsg.): Vorschau & Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung. Juni 2010 (vorschau-rueckblick.de).
  • Ursula Martin: Meine Jahre in der Heimburg. In: Radebeuler Monatshefte e.V. (Hrsg.): Vorschau & Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung. Juli 2010 (vorschau-rueckblick.de).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 6′ 23,7″ N, 13° 39′ 7,2″ O

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