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Thomas Schleicher

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Thomas Schleicher Vorlage:SportPicto
Voller Name Thomas Schleicher
Nation OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Geburtstag 21. November 1972
Geburtsort SalzburgOsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Größe 178<ref>Olympedia – Thomas Schleicher. Abgerufen am 7. März 2023.</ref> cm
Gewicht 71 kg
Sterbedatum 2. November 2001
Sterbeort SalzburgOsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Karriere
Verein JC Straßwalchen
Trainer Gerhard Dorfinger
Karriereende 1998

Thomas Schleicher (* 21. November 1972<ref>JudoInside - Thomas Schleicher Judoka. Abgerufen am 7. März 2023.</ref> in Salzburg; † 2. November 2001<ref name=":0" /> ebenda) war ein österreichischer Judoka.

Biografie

Thomas Schleicher begann seine Karriere beim JC Straßwalchen unter Gerhard Dorfinger<ref>Judo Austria trauert um Gerhard Dorfinger. In: Judo Austria. 23. September 2019, abgerufen am 7. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. 1992 gewann er bei den Junioreneuropameisterschaften bis 71 kg. In diesem Jahr gewann Patrick Reiter in derselben Gewichtsklasse bei den Juniorenweltmeisterschaften und Norbert Haimberger den Europameistertitel in der Allgemeinen Klasse. Trotz der großen Konkurrenz im eigenen Team setzte er sich bei den österreichischen Meisterschaften<ref>UJZ Mühlviertel: Staatsmeister Männer ab 1947. In: UJZ Mühlviertel. UJZ Mühlviertel, 31. Dezember 2012, S. 4–5, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. März 2020; abgerufen am 26. Januar 2023.</ref> durch und gewann seinen ersten Titel bei den Herren. Schleicher etablierte sich in der Gewichtsklasse bis 71 kg und gewann zweimal Bronze bei Europameisterschaften. 1996 startete er bei den Olympischen Spielen in Atlanta (USA)<ref>Judo: Thomas Schleicher nahm sich das Leben. Abgerufen am 23. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, schaffte aber keine Platzierung. Im selben Jahr wurde er zum Salzburger Sportler des Jahres gewählt.<ref>Sportler des Jahres – Salzburgwiki. Abgerufen am 7. März 2023.</ref> Seine Karriere endete abrupt, als er im September 1998 wegen Drogenhandels<ref>Sport: Tod eines Kämpfers. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 7. März 2023]).</ref> zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde. 2001 beging er in seiner Gefängniszelle Suizid.<ref name=":0">- Selbstmord im Gefängnis. 5. November 2001, abgerufen am 30. Oktober 2022.</ref>

Erfolge

  • 1. Rang Junioreneuropameisterschaften 1992 – 71 kg
  • 1. Rang Österreichische Meisterschaften 1992 – 71 kg
  • 1. Rang Österreichische Meisterschaften 1995 – 71 kg
  • 1. Rang Österreichische Meisterschaften 1997 – 71 kg
  • 1. Rang Weltcup Rom 1997 – 71 kg
  • 2. Rang Weltcup Warschau 1993 – 71 kg
  • 2. Rang Weltcup Leonding 1993 – 71 kg
  • 2. Rang Weltcup Leonding 1994 – 71 kg
  • 3. Rang Europameisterschaften 1995 – 71 kg
  • 3. Rang Europameisterschaften 1996 – 71 kg<ref>Egon Theiner: Salzburgs Thomas Schleicher sorgte mit der Silbermedaille für die Sensation bei Judo-EM. In: Salzburger Nachrichten. Salzburger Nachrichten, 20. Mai 1996, abgerufen am 1. März 2026.</ref>
  • Mehrfacher österreichischer Meister im Nachwuchs
  • 4. Platz SN-Sportlerwahl '95<ref>Die Endstände der SN-Sportlerwahl '95. In: Salzburger Nachrichten. Salzburger Nachrichten, 2. März 1996, abgerufen am 23. Juni 2025.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />