Zum Inhalt springen

Primal Scream

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Januar 2026 um 10:42 Uhr durch imported>APPERbot (Bot: Fix Links auf www.bpi.co.uk, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, http nach https umgestellt, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Primal Scream
Datei:Primal Scream.jpg
Primal Scream (2006)

Primal Scream (2006)

Allgemeine Informationen
Herkunft Glasgow, Schottland
Genre(s) Alternative Rock, Neo-Psychedelia, Indie-Rock, Alternative Dance, Indie-Pop
Aktive Jahre seit 1982
Auflösung
Website www.primalscream.net
Gründungsmitglieder
Bobby Gillespie
Jim Beattie (1982–1987)
Aktuelle Besetzung
Bobby Gillespie
Andrew Innes (seit 1987)
Darrin Mooney (seit 1997)
Simone Butler (seit 2012)
Ehemalige Mitglieder
Robert Young † (1984–2006)
Gary Mounfield(1996–2011)
Kevin Shields (1998–2006)
Martin Duffy(1989–2022)
Live- und Session-Mitglieder
Tim Cox (seit 2017)
Hannah Marsden (seit 2016)
Chris Lyons (seit 2011)
Datei:Primal Scream 2009.09.20 002.jpg
Bobby Gillespie 2009

Primal Scream (englisch für Urschrei) ist eine schottische Rockband, die 1982 von Bobby Gillespie (Gesang) und Jim Beattie gegründet wurde. Die Band besteht aktuell aus Gillespie, Andrew Innes (Gitarre), Simone Butler (Bass) und Darrin Mooney (Schlagzeug).

Geschichte

Die Band bestand zunächst aus Bobby Gillespie (ehemals The Jesus and Mary Chain), Andrew Innes, Robert Young, Gary Mounfield (ehemals The Stone Roses) und Kevin Shields (My Bloody Valentine). Primal Scream wechselten relativ häufig sowohl die Besetzung als auch die Musikstile, das einzig konstante Mitglied ist Bobby Gillespie. Bis 2000 veröffentlichte die Band ihre Platten auf dem Creation-Label, heute sind sie bei Sony/BMG unter Vertrag.

Beginnend als Psychedelic-Rock-Band, deren durch einen formlosen Gitarrensound begleitete Musik instinkthaft und ursprünglich wirken sollte, kombinierten sie bald Rock mit Dance Music. Ihr Album Screamadelica aus dem Jahr 1991 bescherte der Band den weltweiten Durchbruch. Das Album wurde 2011 von der Musikzeitschrift New Musical Express auf Platz 1 der "50 Druggiest Albums Ever" gewählt. Der DJ und Produzent Andrew Weatherall bildete mit seinen Sounds zu dieser Zeit einen maßgeblichen Einfluss auf die Band.

1994 wechselte die Band in eine Phase, in der sie klassischen Rock im Stile der Rolling Stones spielte, um dann auf komplexe elektronische und dabei auch aggressivere Musik zu wechseln. Das 1997 erschienene Album Vanishing Point war ein Schritt zurück zu den psychedelischen Wurzeln der Band, wohingegen auf den Alben XTRMNTR (2000) und Evil Heat (2002) deutliche Electroclash-Einflüsse zu hören waren.

Primal Scream erreichte 2006 mit ihrer Single Country Girl Platz 5 der britischen Singlecharts, ihre bis dato höchste Position in Großbritannien. Das Album Beautiful Future (2008) ist die erste Veröffentlichung von Primal Scream auf dem neuen Label B-Unique. Die erste Single aus dem Album wurde von Paul Epworth (u. a. Bloc Party) produziert. Im Mai 2011 erschien ihre erste Live-DVD Screamadelica Live, im Mai 2013 das neue Album More Light.

Robert Young, der zunächst Bassist und dann bis zu seinem Ausstieg 2006 Gitarrist der Band gewesen war, starb am 9. September 2014 in Hove im Alter von 49 Jahren.<ref>Obituary: Robert Young, rock musician, abgerufen am 14. Januar 2015 (englisch)</ref> Der Keyboarder Martin Duffy starb am 20. Dezember 2022 nach einem Sturz in seinem Haus in Brighton.<ref>Martin Duffy: Primal Scream and Felt keyboardist dies in fall at home aged 55, The Guardian</ref>

Diskografie

Alben

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weitere Alben

  • 2003: Live in Japan
  • 2004: Shoot Speed – More Dirty Hits

Singles

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weitere Singles

  • 1985: All Fall Down / It Happens
  • 1986: Crystal Crescent / Velocity Girl
  • 1992: Damaged
  • 2006: Sometimes I Feel So Lonely
  • 2008: Uptown
  • 2013: 2013
  • 2013: It’s Alright, It’s OK
  • 2013: Invisible City
  • 2016: Where the Light Gets In (mit Sky Ferreira)
  • 2016: 100 % or Nothing
  • 2016: (Feeling like A) Demon Again

Videoalben

  • 2007: Riot City Blues Tour
  • 2011: Screamadelica Live

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein