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Kleinkuchen

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Kleinkuchen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(220)&title=Kleinkuchen 48° 44′ N, 10° 15′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(220) 48° 44′ 6″ N, 10° 14′ 34″ O
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Höhe: 581 m
Einwohner: 220 (31. Dez. 2016)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1935
Eingemeindet nach: Großkuchen
Postleitzahl: 89520
Vorwahl: 07326
Kleinkuchen (Baden-Württemberg)
Kleinkuchen (Baden-Württemberg)
Lage von Kleinkuchen in Baden-Württemberg

Kleinkuchen ist seit 1935 eine Teilgemeinde von Großkuchen und seit 1974 ein Stadtteil von Heidenheim an der Brenz. Das Dorf liegt auf einer Hochfläche der Schwäbischen Alb, ca. 9 km nordöstlich von Heidenheim, auf dem Härtsfeld.

Geschichte

Zwei keltische Viereckschanzen, eineinhalb Kilometer südwestlich bzw. 800 Meter südlich von Kleinkuchen, sowie mehrere hallstattzeitliche Grabhügel nördlich und südlich des Ortes belegen eine Besiedlung von Kelten im 7. Jahrhundert v. Chr.

Im 12. Jahrhundert wurde Kleinkuchen neben Großkuchen erwähnt, wobei beide Dörfer weitgehend die gleichen Besitzer hatten. 1258 gingen Großkuchen und Kleinkuchen an die Grafen von Oettingen-Wallerstein und Ende des 13. Jahrhunderts an das Kloster Neresheim jedoch ohne die Dorfherrschaft, welche 1764 dann endgültig übertragen wurde. 1375 wurde das Dorf vom Schenk Andreas von Wittislingen im Verlauf seiner Fehde mit Neresheim niedergebrannt. 1802 ging Kleinkuchen an das Haus Thurn und Taxis, von 1806 bis 1810 kam Kleinkuchen zu Bayern und ging danach endgültig an Württemberg.

In den Jahren 1826 und 1844 wurde die Siedlung von großen Bränden heimgesucht, die beide Berichten zufolge durch Blitzeinschläge verursacht wurden.

1935 wurde Kleinkuchen mit der Gemeinde Großkuchen zusammengelegt. Später, am 1. Juli 1974, wurde Großkuchen zusammen mit Kleinkuchen, Nietheim und Rotensohl in die Stadt Heidenheim an der Brenz eingemeindet.<ref></ref>

Sehenswürdigkeiten

  • Eine der beiden keltischen Viereckschanzen liegt 1,5 Kilometer südwestlich von Kleinkuchen auf der Gemarkung Schnaitheim. Die andere Viereckschanze ist im Gelände kaum noch erkennbar.
  • Die St.-Ulrichs-Kapelle ist eine im Jahr 1714 erbaute schlichte Kapelle mit Schablonenmalereien von 1880

Vereine

In Kleinkuchen gibt es den Geißenverein, den Verein Sangeslust Kleinkuchen 1925 e. V. und die Freiwillige Feuerwehr Heidenheim mit der Abteilung Kleinkuchen.

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Beschreibung des Oberamts Neresheim. Herausgegeben von dem Königlichen statistisch-topographischen Bureau. Stuttgart 1872. Neuausgabe 1962.
  • Helmut Weimert: Historisches Heidenheim. Heidenheim 2. Auflage 2006.

Weblinks

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