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Eternalismus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Der Ausdruck Eternalismus bezieht sich auf Positionen, die eine Ewigkeit, d. h. ein Nichtvergehen oder einen Nichtwandel in der Zeit, bestimmter Objekte oder Strukturen postulieren, was sich je nach Kontext auf Verschiedenes beziehen kann, darunter:

  • in Texten der indischen Philosophie auf den Glauben an etwas Dauerhaftes, an einen dauerhaften und ursachenlosen Schöpfer aller Dinge oder an die unabhängige, dauerhafte und einzelne Identität bzw. Bewusstsein. Der tibetische Begriff dafür ist tag pay ta wa, Wyl. rtag pa’i lta ba. Es gibt verschiedene Arten des Eternalismus, innerhalb der elf Systeme indischer Philosophie wird Eternalismus anhand von dreihundertsechzig oder zweiundsechzig falschen Sichten erläutert und anhand von fünf Tarka zusammengefasst.
  • in der jüngeren systematischen Ontologie: vgl. hierzu Blockuniversum und Vierdimensionalismus.
  • in philosophiegeschichtlichen Darstellungen auf die Annahme einer Ewigkeit der Welt

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