Cock Robin
| Cock Robin | |
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Cock Robin bei einem Konzert (2018) | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Los Angeles, Vereinigte Staaten |
| Genre(s) | Pop, New Wave |
| Aktive Jahre | 1982–1990; seit 2006 |
| Gründungsmitglieder | |
| Peter Kingsbery | |
Gesang, Keyboard, Percussion |
Anna LaCazio (bis 2015) |
Gitarre |
Clive Wright (bis 1987) |
Schlagzeug, Percussion, Begleitgesang |
Lou Molino (bis 1987) |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, Keyboard, Bass, Gitarre |
Peter Kingsbery |
Gesang, Keyboard, Percussion |
Coralie Vuillemin (seit 2015) |
Schlagzeug, Begleitgesang |
Didier Strub (seit 2015) |
Cock Robin ist eine US-amerikanische Band, die zwischen Herbst 1985 und Sommer 1987 ihre größten Erfolge hatte. Die Gruppe wird dem Genre des New Wave zugerechnet. Der Name der Band leitet sich vom Kinderreim „The Marriage of Cock Robin and Jenny Wren“ her.
Bandgeschichte
Frontmann, Sänger, Bassist und Keyboarder Peter Kingsbery (geboren am 2. Dezember 1952 in Phoenix) gründete die Band im Jahr 1982 in Los Angeles. Sängerin wurde Anna LaCazio. In ihrer Heimat war die Band weitgehend erfolglos; in Europa hatte sie große Erfolge mit den Singles When Your Heart Is Weak (1985), dem Duett The Promise You Made (1986) aus dem Debüt-Album Cock Robin und der Auskopplung Just Around the Corner aus dem Album After Here Through Midland (1987). Die meisten Fans hatte die Band in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und der Schweiz.
1987 verließen Gitarrist Clive Wright und Schlagzeuger Lou Molino die Band, woraufhin Kingsbery und LaCazio das zweite Album After Here Through Midland als Duo veröffentlichten. Kingsbery führte die Band mit einem neuen Schlagzeuger, Denny Fongheiser, weiter. Das dritte Album First Love / Last Rites (1989) – wieder mit neuer Bandbesetzung – wurde kein kommerzieller Erfolg. Nach einer letzten Deutschland-Tour löste Kingsbery die Band Mitte 1990 auf. Im selben Jahr brachte CBS im Rahmen der Gold-Collection ein Best-of-Album heraus.
Kingsbery und LaCazio versuchten sich in Solo-Karrieren. Das Album von Anna LaCazio kam nie auf den Markt; Peter Kingsbery veröffentlichte leidlich erfolgreich Solo-Alben, vor allem für den französischen Markt, und kooperierte dabei u. a. mit Cyndi Lauper.
Im Juli 2006 wurde die Band wieder reaktiviert. Kingsbery und LaCazio meldeten sich mit dem Album I Don’t Want to Save the World zurück; dieses wurde vor allem in Frankreich (z. B. mit einigen Auftritten in Fernsehshows und Radiostationen) vermarktet. Eine angekündigte Tournee fand nicht statt, weil Anna LaCazio schwanger wurde.
Mit der Veröffentlichung ihres Live-Albums Live setzten LaCazio und Kingsbery ihr Comeback 2009 mit Konzerten in Frankreich und den Niederlanden fort. Auch dieses Album wurde in Deutschland kaum promotet; in Frankreich hingegen hatte die Band einige Fernsehauftritte. Die erste Resonanz war so positiv, dass für den Sommer 2009 die Veröffentlichung von Anna LaCazios lang verschollenem Soloalbum Eat Life und für 2010 ein neues Cock-Robin-Album geplant waren. Zusammen mit dem neuen Album fanden 2011 in Deutschland sieben Konzerte statt.
Diskografie
Studioalben
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Livealben
- 2009: Live
Kompilationen
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Weitere Kompilationen
- 1990: Collection Gold
- 1991: The Best of Cock Robin (CH: Vorlage:Schallplatte)
- 1999: Simply the Best
- 2000: The Collection
- 2001: The Very Best Of Cock Robin
- 2001: Les indispensables de Cock Robin
- 2011: Open Book – The Best of Cock Robin
EPs
- 2017: Lollobrigida
Singles
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Weitere Singles
- 1986: Once We Might Have Known
- 1987: El norte
- 1989: Worlds Apart
- 1990: Manzanar
- 1990: Straighter Line
- 2010: Grand
- 2015: Now and Then / Extraordinary Thing (Remixes)
Videoalben
- 1990: Live in Concert
Auszeichnungen für Musikverkäufe
Goldene Schallplatte
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2× Goldene Schallplatte
Platin-Schallplatte
2× Platin-Schallplatte
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Quellen
<references />