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Birendra Nath Sircar

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Birendra Nath Sircar (häufig B. N. Sircar, Birendranath Sircar; Bengalisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Birendra Nāth Sarkār bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 5. Juli 1901 in Bhagalpur<ref name="buch-suFkAAAAMAAJ-">R. K. Verma: Filmography: Silent Cinema, 1913-1934. M. Verma, 2000, S. 263. eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref>; † 28. November 1980<ref>Sharmistha Gooptu: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Glory that Was: An Exploration of the Iconicity of New Theatres (Memento vom 11. August 2011 im Internet Archive; PDF; 189 kB)</ref> in Calcutta) war ein indischer Filmproduzent und -funktionär.

Leben

Birendra Nath Sircar wurde als zweiter Sohn von Sir Nripendra Nath Sircar, Advocate General des ungeteilten Bengalen und Mitglied des Rates des Vizekönigs, geboren.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dadasaheb Phalke Award (Memento vom 30. Mai 2009 im Internet Archive)</ref> Er studierte Bauingenieurwesen an der London University und arbeitete nach seinem Abschluss dort bei „Martin Burn & Company“. Durch die Bauüberwachung von Filmtheaterbauten 1928/29 gewann er Interesse am Filmgeschäft und gab seinen Job auf.

Er ließ sein eigenes Kino „Chitra“ (später umbenannt in „Mitra“) im Norden Kolkatas bauen, das im Dezember 1930 durch Subhash Chandra Bose eröffnet wurde. 1931 übernahm er die Leitung eines weiteren Kinos in Howrah, das er zum Tonfilmkino umbaute. Sein drittes Kino mit dem Namen „New Cinema“, in dem ausschließlich Hindi-Filme aufgeführt wurden, errichtete er 1932 im Zentrum Kolkatas. Daneben besaß er Filmvorführstätten in Burdwan, Benares und Shillong.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Indian Cinema: The Platinum Touch (Memento vom 13. Februar 2010 im Internet Archive)</ref>

1930 hatte Sircar die Produktionsgesellschaft „International Filmcraft“ gegründet, unter deren Namen er zwei Stummfilme seiner Mitgesellschafter Prafulla Roy und Charu Roy produzierte. Mit Beginn der Tonfilmzeit in Indien eröffnete er Anfang 1931 sein Studio im Süd-Kolkataer Stadtteil Tollygunj und benannte seine Firma in „New Theatres“ um. In den 24 Jahren ihres Bestehens entstanden etwa 150 Filme<ref>New Theatres. (PDF) In: cinemaya.net. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 14. Juni 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/www.cinemaya.net (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>, von denen einige auch in Sprachversionen auf Hindi oder Tamil entstanden, um außerbengalische Märkte bedienen zu können. Obgleich der Fokus auf Gewinnerzielung stand, legte Sircar Wert darauf hochwertige Stoffe zu sozialkritischen Themen sowie Literatur von Bankimchandra Chattopadhyay, Rabindranath Thakur oder Sharatchandra Chattopadhyay verfilmen zu lassen. Neben der Förderung talentierter Filmschaffender wie Premankur Atorthy, P. C. Barua, Bimal Roy, Debaki Bose, Phani Majumdar, Timir Baran, Nitin Bose, K. L. Saigal, Pankaj Mullick, Sisir Bhaduri, Amar Mullick, R. C. Boral, K. C. Dey, Durgadas Bannerjee, Sailajananda Mukherjee, Jiban Ganguly, Sushil Majumdar, Pahadi Sanyal, Prithviraj Kapoor, Kanan Devi, Chandrabati Devi, Dhiren Ganguly, Jamuna Barua oder Chhabi Biswas gehörte zu Sircars Errungenschaften auch die Einführung des Playbackgesangs im indischen Film in Nitin Boses Bhagya Chakra/Dhoop Chhaon (Bengali/Hindi, 1935).

Nach der Schließung der New-Theatres-Studios 1955 zog sich Sircar aus dem Filmgeschäft zurück, war aber weiterhin als Funktionär in mehreren Filmorganisationen tätig. Er war unter anderem Präsident der Bengal Motion Picture Association, Präsident der Film Federation of India, Mitglied des Central Board of Film Censors (ab 1951) und der Film Finance Corporation (ab 1960) und Gründungsmitglied der Children’s Film Society (1955).

1971 wurde Birendra Nath Sircar mit dem Dadasaheb Phalke Award ausgezeichnet, 1972 mit dem Padma Bhushan.

Literatur

  • Bagishwar Jha, B.N. Sircar: A Monograph, ISBN 81-7046-060-3

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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