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Alpenveilchen-Blaustern

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Alpenveilchen-Blaustern
Datei:Scilla rosenii, Tsaghkadzor, in culture, 2014.04.19 (29320511606).jpg

Alpenveilchen-Blaustern in Kultur

Systematik
Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Spargelgewächse (Asparagaceae)
Unterfamilie: Scilloideae
Gattung: Blausterne (Scilla)
Art: Alpenveilchen-Blaustern
Wissenschaftlicher Name
Scilla rosenii
K.Koch

Der Alpenveilchen-Blaustern (Scilla rosenii <templatestyles src="Person/styles.css" />K. Koch, Syn.: Othocallis rosenii <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Koch) Speta) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Blausterne (Scilla).

Merkmale

Der Alpenveilchen-Blaustern ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 18 Zentimeter erreicht. Dieser Geophyt bildet Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Es sind meist zwei, selten vier Laubblätter vorhanden.

Blüten gibt es meist eine, manchmal auch zwei, nur selten aber mehr. Die Blütenstiele sind 2 bis 5 Millimeter lang. Die Perigonblätter sind hellviolett mit weißem Grund, alpenveilchenartig zurückgebogen und messen meist 19 bis 25 (15 bis 30) × 4 bis 8 Millimeter. Die Samen sind eiförmig, 3 Millimeter lang und haben einen dicken, schief abgeschnittenen Ölkörper.

Die Blütezeit ist im April, selten auch noch im Mai.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 12.<ref name="Tropicos" />

Vorkommen

Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst die Nordost-Türkei sowie West- und Süd-Transkaukasien. Hier ist die Art auf feuchten subalpinen Wiesen zu finden.

Nutzung

Diese Art wird selten als Zierpflanze in Steingärten genutzt. Sie ist vermutlich seit dem 20. Jahrhundert in Kultur.

Wissenschaftlicher Name

Karl Heinrich Koch benannte diese Art 1849 zu Ehren seines Reisebegleiters, dem Sprachwissenschaftler und Diplomaten Georg Rosen (1820–1891).

Belege

Einzelnachweise

<references> <ref name="Tropicos"> Tropicos. [1]</ref> </references>