Zum Inhalt springen

Hybrid-Katzenminze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. August 2025 um 14:21 Uhr durch imported>Special Circumstances (Die letzte Textänderung von ~2025-43893-8 wurde verworfen und die Version 216623979 von 109.73.133.94 wiederhergestellt.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Hybrid-Katzenminze
Datei:Nepeta faassenii6.jpg

Hybrid-Katzenminze (Nepeta × faassenii)

Systematik
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Nepetoideae
Tribus: Mentheae
Untertribus: Nepetinae
Gattung: Katzenminzen (Nepeta)
Art: Hybrid-Katzenminze
Wissenschaftlicher Name
Nepeta × faassenii
Bergmans ex Stearn

Die Hybrid-Katzenminze (Nepeta × faassenii) ist eine Pflanzenhybride innerhalb der Gattung der Katzenminzen (Nepeta) in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

Merkmale

Die Hybrid-Katzenminze ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 25 bis 50, selten bis 75 Zentimeter erreicht. Die Blattspreite ist schmal eiförmig bis lanzettlich mit gestutztem oder kehligem Grund. Der Kelch ist 5 bis 6 Millimeter lang. Die Krone ist 6 bis 12 Millimeter lang. Die Nüsschen sind vermutlich stets steril.

Datei:Nepeta x faassenii A.jpg

Die Blütezeit reicht von Juni bis September.

Systematik

Die Hybrid-Katzenminze ist eine 1853 entstandene Hybride aus den beiden Arten Nepeta racemosa und Nepeta nepetella. Sie lässt sich bis heute nur unscharf von den beiden Elternarten abgrenzen. Das Artepitheton ehrt den niederländischen Pflanzenzüchter Johannes Hubertus Faassen (1892–1963).

Nutzung

Die Sorten der Hybrid-Katzenminze werden zerstreut als Zierpflanze in Rabatten und Eingrenzungen genutzt. Aus Anpflanzungen heraus verwildern sie besonders im Siedlungsraum und bürgern sich ein, wie z. B. in Nordrhein-Westfalen<ref name="Buttler">Karl Peter Buttler, Michael Thieme et al.: Florenliste von Deutschland - Gefäßpflanzen, Version 9 (September 2017). (weblink)</ref><ref name="jagel">Armin Jagel, Volker Unterladstetter: Nepeta cataria - Echte Katzenminze (Lamiaceae) in Nordrhein-Westfalen und die Behandlung von "Alten Heilpflanzen" in der Roten Liste. Jahrbuch des Bochumer Botanischen Vereins. Bd. 9, 2018, S. 256–268 (PDF 9,4 MB)</ref>.

Belege

  • Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.

Weblinks

Commons: Hybrid-Katzenminze (Nepeta ×faassenii) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />