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Romero-Preis

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Der Romero-Preis wird in Österreich seit 1980 von der Katholischen Männerbewegung (KMB) verliehen. Daneben gibt es in Deutschland den Oscar-Romero-Preis, der seit 2003 vom Förderverein des Bonner Oscar-Romero-Hauses<ref>Oscar-Romero-Haus Bonn: https://www.oscar-romero-haus.de/</ref> verliehen wird. Beide Preise beziehen sich auf den Erzbischof von San Salvador Oscar Romero, der sich in seiner salvadorianischen Heimat entschieden auf die Seite der Armen und Entrechteten gestellt hatte und deshalb 1980 von einem Kommando der Militärdiktatur am Altar erschossen worden war.

Der Romero-Preis der Katholischen Männerbewegung Österreichs

Der Romero-Preis ist ein österreichischer Menschenrechtspreis, der seit 1980 von der Katholischen Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) in jährlichem Turnus verliehen wird. Ausgezeichnet werden Personen oder Gruppen, die sich in besonderer Weise für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Entwicklung in Ländern der Dritten Welt einsetzen. Der Preis ist mit 10.000,-- dotiert.

Der Oscar-Romero-Preis gilt als eine der bedeutendsten Auszeichnungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit in Österreich. 2015 wurde die Vergabe des Preises nach KMBÖ-Angaben mit Blick auf das 35-Jahr-Jubiläum bewusst ausgesetzt. Künftig will man die Auszeichnung noch stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern.<ref>http://www.kmb.or.at/site/wirueberuns/news</ref>

Preisträger

Der Oscar-Romero-Preis des Fördervereins des Bonner Oscar-Romero-Hauses

Mit dem Oscar-Romero-Preis zeichnet der Bonner Förderkreis Oscar-Romero-Haus e.V. Einzelpersonen und Initiativen aus dem Köln-Bonner Raum aus, die sich in überzeugender Weise mit Ausgegrenzten und Entrechteten unserer Gesellschaft für eine gerechte, solidarische und in Übereinstimmung mit der Schöpfung lebende Welt einsetzen und durch ihren Einsatz und ihr Vorbild auch unsere Region menschlicher machen. Der Preis ist mit € 1000,-- dotiert.

Preisträger

Einzelnachweise

<references />

Weblinks