Zum Inhalt springen

KWallet

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. November 2024 um 15:43 Uhr durch imported>Aka (Geschichte: Archivdatum korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
KWallet

[[Datei:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|150px]]
Datei:KWallet5 Screenshot.png
Bildschirmfoto von KWallet5
Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler George Staikos, Isaac Clerencia, Michael Leupold, Valentin Rusu
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
(Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Aktuelle Vorabversion Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
(Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Betriebssystem unixoid (u. a. BSD, Linux, macOS), Windows
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Kategorie Kennwortverwaltung
Lizenz GNU GPL (Freie Software)
deutschsprachig ja
kde.org

Die digitale Brieftasche (KWallet oder KDE Wallet) ist die Kennwortverwaltung und Single-Sign-on-Lösung der K Desktop Environment.

Funktion

Neben Benutzernamen und Passwörtern nimmt sie beispielsweise auch andere Formulardaten und HTTP-Cookies auf. Die Daten werden in zentralen Datenbanken (sogenannte „digitale Brieftaschen“, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) mit starker Verschlüsselung und Fehlererkennung kennwortgeschützt gespeichert. Nach einmaliger Authentifizierung mit einem Hauptkennwort können andere Programme darauf zugreifen und sich z. B. automatisch bei Diensten oder Websites authentifizieren. Dabei kann der Benutzer festlegen, dass jeder Zugriff bestätigt werden muss und Anwendungen den Zugriff untersagen. Die „Brieftasche“ kann auch automatisch nach einer bestimmten Zeit ohne Zugriff (Timeout) oder nach dem Beenden aller anfragenden Programme sowie auch manuell geschlossen werden. Es können auch mehrere Passwortdateien pro Benutzer angelegt werden, deren Inhalte dann getrennt freigeschaltet werden müssen.<ref>Jaroslav Hlavaty: Die digitale Brieftasche: KWallet. In: Freies Magazin. Februar 2009, ISSN 1867-7991, S. 26–27 (freiesmagazin.de [PDF]).</ref>

Technik

Die Daten werden als QDataStream gespeichert, mit Blowfish verschlüsselt und mit einem SHA-1-Hash gegen Beschädigung gesichert. Im unverschlüsselten Header der Passwortdatei werden zusätzlich noch MD5-Hashes der Schlüsselwörter gespeichert, unter denen die einzelnen Werte abgelegt sind. Dadurch kann schon vor dem Entschlüsseln (also bevor der Benutzer nach dem Kennwort gefragt werden muss) festgestellt werden, ob der gewünschte Wert in der Datei vorhanden ist.<ref name="Paper">George Staikos: KWallet - The KDE Wallet System. 24. März 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2006; abgerufen am 4. Dezember 2021.</ref> Das Dateiformat erlaubt für spätere Versionen auch andere kryptographische Verfahren.

Architektur

KWallet besteht aus Front-End und Back-End, die bei KDE 3 per DCOP<ref name="Paper"/> und bei KDE 4 via D-Bus miteinander kommunizieren. Der KDE Wallet Manager (kwalletmanager) ist das Frontend, das dem Benutzer eine grafische Oberfläche zur Verwaltung der digitalen Brieftaschen sowie ein Icon im Benachrichtigungsfeld bereitstellt, das auch als Statusanzeige dient und mit anderen Programmen kommuniziert; dahinter läuft ein Daemon, der sämtliche Verschlüsselung erledigt.

Die Kommunikation mit anderen Anwendungen erfolgt ebenfalls per DCOP/D-Bus.

Geschichte

Am 4. November 2001 wurde der erste KWallet-Code in das Versionsverwaltungssystem von KDE eingepflegt, inklusive einer Komponente für einen Verschlüsselungsfilter für KOffice, der nie fertiggestellt wurde. Im Juli 2003 wurde mit einer vierten, umfangreichen Neugestaltung begonnen.<ref>George Staikos: KWallet. 22. August 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Februar 2009; abgerufen am 4. Dezember 2021.</ref> Am 3. Februar 2004 wurde es mit KDE 3.2.0 veröffentlicht.<ref>Announcing KDE 3.2. KDE Community, 3. Februar 2004, abgerufen am 4. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />