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Otmar Wiestler

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Datei:Otmar D. Wiestler.jpg
Otmar Wiestler (September 2019)
Datei:RES068 Helmholtz-Praesident Otmar Wiestler.opus
Gespräch von Holger Klein mit Otmar Wiestler anlässlich seines Antritts als Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.<ref>Resonator-Podcast der Helmholtz-Gemeinschaft: Helmholtz-Präsident Otmar Wiestler (Folge 68, 31. August 2015)</ref>

Otmar Dieter Wiestler (* 6. November 1956 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Mediziner, Professor an der Universität Heidelberg. Von September 2015 bis Oktober 2025 war er Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Zuvor war Wiestler von 2004 bis 2015 Vorsitzender des Stiftungsvorstands des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Karriere

Von 1975 bis 1981 studierte Wiestler an der Universität Freiburg. Seine Approbation als Arzt erhielt er 1981. Danach war er bis 1984 Assistenzarzt in der Abteilung Neuropathologie der Universität Freiburg, die unter der Leitung von Paul Kleihues und Benedikt Volk stand. In Freiburg wurde er auch 1984 mit summa cum laude promoviert. Für drei Jahre war er Postdoc an der University of California in San Diego im Bereich der Pathologie bei Gernot Walter. Von 1987 bis 1992 war er zunächst Assistenzarzt, später dann Oberarzt der Abteilung Neuropathologie am Institut für Pathologie des Universitätsspitals Zürich bei Paul Kleihues. 1989 leitete er die Abteilung ad interim. 1990 wurde er in Zürich für das Fachgebiet Pathologie habilitiert. Von 1992 bis 2003 hatte er einen Lehrstuhl für Neuropathologie (C4) am Universitätsklinikum Bonn und war Direktor des Instituts für Neuropathologie.<ref name="BioPro">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Otmar D. Wiestler: Verbindung von exzellenter Forschung und Krebsmedizin.] BioPro Baden-Württemberg GmbH, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Von 2002 bis 2003 war Wiestler außerdem medizinischer Geschäftsführer der LIFE & BRAIN GmbH in Bonn.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Prof. Dr. Otmar D. Wiestler (CV).] Universität Heidelberg, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Am 1. Januar 2004 wurde er als Nachfolger von Harald zur Hausen Vorsitzender und wissenschaftliches Mitglied des Stiftungsvorstands des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg. Dieses Amt hatte er bis zum 31. August 2015 inne.<ref>Verabschiedung von DKFZ-Vorstand Otmar Wiestler (abgerufen am 30. November 2015)</ref>

Vom 1. September 2015 bis zum 31. Oktober 2025 war er Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig DKFZ Vorstand Otmar D. Wiestler zum neuen Helmholtz-Präsidenten gewählt.] DKFZ, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. November 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ihm folgte Martin Keller nach.

Durch seinen persönlichen Einsatz für die Stammzellenforschung in Deutschland wurde er auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.<ref name="BioPro" />

Funktionen in Gremien

Otmar Wiestler ist oder war u. a. in verschiedenen Funktionen und Gremien tätig:

Auszeichnungen

Am 8. April 2005 erhielt Wiestler das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Prof. Dr. Otmar D. Wiestler.] labor&more, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Am 20. Oktober 2012 wurde Wiestler der Ehrendoktor (Doctor honoris causa, Dr. h. c.) im Bereich Medizin von der Universität Tübingen verliehen,<ref name="BioPro" /> am 22. Oktober 2014 diejenige der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München,<ref>Ehrendoktorwürde für Prof. Otmar Wiestler. Pressemeldung vom 23. Oktober 2014 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de).</ref> am 9. Dezember 2016 der Universität Duisburg-Essen,<ref>Beate Kostka M.A.: Ehrenpromotion für Prof. Dr. Dr. Otmar D. Wiestler. Universität Duisburg-Essen, Pressemitteilung vom 5. Dezember 2016 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 5. Dezember 2016.</ref> im Mai 2017 der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.<ref>Robert Emmerich: Ehrendoktorwürde für Otmar D. Wiestler. Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Pressemitteilung vom 6. Juni 2017 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 6. Juni 2017.</ref>

Publikationen

Wiestler publizierte mehrere hundert Veröffentlichungen in vorwiegend klinisch-neuropathologischen Fachzeitschriften. Er ist Mitglied im Editorial Board verschiedener Fachzeitschriften.

Weblinks

Commons: Otmar Wiestler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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