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NetworkManager

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NetworkManager

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Datei:NetworkManager.png
Standard-Oberfläche des NetworkManagers
Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Red Hat
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Aktuelle Vorabversion Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Betriebssystem Linux
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Lizenz GNU GPL
deutschsprachig ja
networkmanager.dev

Der NetworkManager ist eine Anwendungssoftware zur Verwaltung von Netzwerkverbindungen für Linux. Er soll den Umgang mit Rechnernetzen, insbesondere mit drahtlosen Netzwerken erleichtern, unterstützt mittlerweile aber auch kabelgebundene Netzwerkzugänge.

Merkmale

Der NetworkManager stellt über unterschiedliche Zugangstechniken nach Möglichkeit automatisch eine Netzwerkverbindung her. Er unterstützt

Im Rahmen eines Förderprogrammes wurde im Sommer 2008 auch ein Assistent für das Verbinden über Mobilfunk-Geräte entwickelt, mit dem sich Verbindungen über Techniken wie GPRS, EDGE, UMTS, CDMA einrichten lassen.<ref>Antti Kaijanmäki: ANNOUNCE: Mobile Broadband Configuration Assistant. In: Network Mailing Liste. 10. April 2008, abgerufen am 21. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Funktion

Soweit nicht anders verordnet, stellt der NetworkManager möglichst automatisch eine Netzwerkverbindung her. Er verfährt dazu nach einem opportunistischen Ansatz, indem er versucht, die beste verfügbare Verbindung zu benutzen, sobald Unterbrechungen auftreten oder der Benutzer sich zwischen verschiedenen drahtlosen Netzwerken umherbewegt. Dabei werden kabelgebundene Verbindungen (Ethernet) gegenüber schon einmal benutzten drahtlosen Netzen bevorzugt, welche wiederum Netzen vorgezogen werden, zu denen der Benutzer noch nie verbunden war. Wenn nötig, wird der Benutzer nach WEP- oder WPA-Schlüsseln gefragt.

Mit der Version 1.2 wird die MAC-Adresse bei der Suche nach drahtlosen Netzwerken verschleiert, um das Tracking von Benutzern zu erschweren. Bei nicht vertrauenswürdigen Netzwerken bleibt die eigentliche Adresse auch nach der Suche verschleiert, bei vertrauenswürdigen Netzwerken ist dies nicht der Fall.<ref>Ferdinand Thommes: NetworkManager 1.2 veröffentlicht. In: pro-linux.de. 21. April 2016, abgerufen am 21. April 2016.</ref>

Nach dieser Version wurde eine Nutzerbefragung durchgeführt.<ref>NetworkManager Survey Results</ref>

Die Version 1.4 führte allgemeine Unterstützung für MAC-Spoofing ein.<ref>MAC Address Spoofing in NetworkManager 1.4.0, Thomas Haller, 26. August 2016</ref> Außerdem wurden eine API für Konfigurations-Snapshots sowie die Eigenschaft dns-priority eingeführt. Canonical steuerte Unterstützung für oFono als Modemmanager bei.<ref>NetworkManager 1.4: with better privacy and easier to use, Lubomir Rintel, 24. August 2016</ref>

Technik

Der NetworkManager besteht aus zwei Komponenten: einem Daemon, der Netzwerkverbindungen verwaltet und Informationen über Veränderungen bereitstellt. Ein Anwender kann wahlweise in der grafischen Oberfläche über ein Desktop-Applet oder über die Kommandozeile in die Konfiguration und das aktuelle Verhalten eingreifen. Als eine der ersten größeren Komponenten des Linux-Desktops wurde beim NetworkManager ausgiebiger Gebrauch von D-Bus und der Hardwareabstraktionsschicht (HAL) des freedesktop.org-Projektes gemacht, anders als etwa ConnMan ist er inzwischen aber nicht mehr zwingend daran gebunden. Das Applet benutzt das System Tray Protocol von freedesktop.org und funktioniert mit allen Desktop-Umgebungen, die dieses befolgen. Darunter Gnome, K Desktop Environment / KDE Plasma und Xfce. Sowohl der NetworkManager selbst, als auch seine Benutzerschnittstellen sollen weitgehend portabel sein. Da die Komponenten über D-Bus kommunizieren, können andere Anwendungen mit Informationen über den Online-Status versorgt werden oder auch das ursprüngliche Applet vollständig ersetzt werden, wie bei dem KDE-Frontend KNetworkManager, das Novell für openSUSE entwickelt hat.

Geschichte

Das Projekt wurde 2004 von Red Hat ins Leben gerufen. Jenseits von Linux ist NetworkManager in Ermangelung einer passenden Hardwareabstraktionsschicht auf vielen Betriebssystemen nicht verfügbar.

Benutzerschnittstellen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />