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Selfmade Records

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Selfmade Records
Datei:Selfmade Records Logo 2013.jpg
Mutterunternehmen Sony Music Entertainment
Aktive Jahre 2005–2022
Gründer Elvir Omerbegovic, Philipp Dammann
Sitz Düsseldorf, Deutschland
Labelcode 14531
Vertrieb Gold League
Genre(s) Hip-Hop

Selfmade Records bzw. Selfmade Entertainment war ein deutsches Label, das im Bereich Hip-Hop tätig war. Es wurde 2005 von Elvir Omerbegovic und Philipp Dammann gegründet. Omerbegovic ist der alleinige Inhaber der Plattenfirma. Zuletzt waren die Hip-Hop-Musiker 257ers und Karate Andi sowie die Produzenten Rizbo und Johnny Illstrument unter Vertrag. In der Vergangenheit waren auch die Rapper Favorite, Kollegah, Shiml und Casper sowie das Rapduo Genetikk vertraglich gebunden. Im Jahr 2022 schloss Omerbegovic das Label nach 18 Jahren.<ref>Till Hesterbrink: Selfmade Records schließt nach 18 Jahren. In: Hiphop.de. 24. Mai 2022, abgerufen am 4. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

2005–2009

Datei:Favorite, Casper, Shiml und Kollegah.JPG
Die Selfmade-Records-Künstler 2009: Favorite, Casper, Shiml und Kollegah
Datei:Kollegah und Farid Bang (2012-11-07, 19-46).jpg
Kollegah und Farid Bang (2012)

Im Jahr 2005 wurde Selfmade Records von Elvir Omerbegovic, der als Rapper unter dem Pseudonym Slick One bekannt ist, und Philipp Dammann gegründet.<ref name="RP">‚Selfmade Records‘ statt ‚Aggro Berlin‘ – Hip-Hop mit Hirn. In: rp-online.de. Abgerufen am 15. Februar 2015.</ref> Dammann, der in den Jahren zuvor bereits unter dem Namen Flipstar als Mitglied des Rap-Duos Creutzfeld & Jakob Erfolge feiern konnte, war in den Anfängen zunächst künstlerisch involviert, verließ die Plattenfirma jedoch bereits Ende 2005. Seither hat Omerbegovic die Leitung des Labels alleine inne.

Der erste Rapper, der bei dem Independent-Label unter Vertrag genommen wurde, war der Essener Favorite.<ref name="Juice">Mai-Ausgabe der Juice (2005) - Seite 16</ref> Am 4. April 2005 erschien der Sampler Schwarzes Gold als erste Veröffentlichung über Selfmade Records.<ref name="Juice" /> Es folgte das Album Rappen kann tödlich sein von Favorite und Jason. Dieses wurde hauptsächlich vom Hausproduzenten Rizbo produziert, der bereits 2004 unter Vertrag genommen worden war. Rizbo war an allen folgenden Veröffentlichungen des Labels als Hauptproduzent maßgeblich beteiligt. Bekanntheit erreichte der Produzent bereits zuvor durch die Produktion der Single Endgegner des Berliners Bushido.

In der zweiten Hälfte des Jahres 2005 wurde der Bremer Shiml bei Selfmade Records unter Vertrag genommen.<ref>Selfmade Records signt Shiml. In: Hiphop.de. Abgerufen am 15. Februar 2015.</ref> Im Dezember 2005 folgte der Rapper Kollegah, dessen erste Veröffentlichung, das Zuhältertape als X-Mas Edition, am 30. Dezember 2005 erschien.<ref>Rap4Fame.de: Kollegah bei Selfmade Records gesignt. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. September 2012; abgerufen am 18. Februar 2015.</ref> Am 6. Juli 2007 erschien Chronik 1. Auf dem zweiten Sampler des Labels stehen die drei bei Selfmade Records unter Vertrag stehenden Rapper im Mittelpunkt. Ende des Jahres präsentierte sich das Independent-Label im Rahmen der Showtime, Bitch!-Tour, die durch elf Städte führte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Selfmade Records „Showtime, Bitch!“-Tour 2007 (Memento vom 6. September 2008 im Internet Archive) Rap.de</ref>

2007 konnte Selfmade Records durch das Album Alphagene von Kollegah erstmals in die deutschen Charts einsteigen. Kollegahs Debüt, dessen Veröffentlichung durch Auftritte des Rappers bei dem Musiksender MTV begleitet wurde, erreichte Position 51 der deutschen Album-Charts.<ref>Chartplatzierung für Alphagene in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 23. November 2024.</ref> Ein weiterer Erfolg für Selfmade Records ist das Album Anarcho, das am 2. Mai 2008 erschien und auf Platz 24 der Album-Charts einsteigen konnte.<ref>Favorite chartet auf 24. 16bars.de</ref> Im Rahmen der Veröffentlichung des Albums wurden drei Videoclips gedreht, von denen das Video zum Lied Ich vermiss euch mehrmals Platz 1 der TRL Most Wanted-Charts der Musiksendung Urban TRL belegen konnte. Am 29. August wurde das zweite Soloalbum von Kollegah über das Düsseldorfer Label veröffentlicht.<ref>Kurznews: Kollegah mit neuem Album im August. Mzee.com</ref> Kollegah konnte Platz 17 der Album-Charts erreichen.<ref>Chartplatzierung für Kollegah in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 23. November 2024.</ref> Zudem belegte der Tonträger als erste Veröffentlichung von Selfmade Records eine Position in den österreichischen Album-Charts. Im Dezember 2008 folgte ein Mixtape von Favorite und Hollywood Hank mit dem Titel Schläge für Hip Hop. Ende Januar 2009 erschien mit Im Alleingang das zweite Album von Shiml.

Am 6. Februar 2009 wurde bekannt gegeben, dass der Rapper Casper bei Selfmade Records unter Vertrag genommen wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Casper signt bei Selfmade / Neues Album im Herbst. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. Februar 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mzee.com Mzee.com</ref> Auf dem kurze Zeit später veröffentlichten Sampler Chronik 2 wurde Casper neben Kollegah, Favorite und Shiml präsentiert. Im Zuge der Vermarktung des Samplers wurde der Song Westdeutschlands Kings zum Herunterladen zur Verfügung gestellt. In diesem werden die Berliner Hip-Hop-Musiker Sido, Kitty Kat und Fler des Berliner Labels Aggro Berlin angegriffen.<ref>„Westdeutschlands Kings“. In: Hip-Hop.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Dezember 2009; abgerufen am 18. Dezember 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hiphop.de</ref> Das Lied zog eine Auseinandersetzung zwischen Rappern beider Lager nach sich, die sich unter anderem in einer Reihe von veröffentlichten Songs äußerte, in denen die jeweiligen Gegner attackiert werden.<ref>Selfmade vs. Aggro: Kollegah disst Fler disst Kollegah… In: laut.de. Abgerufen am 18. Dezember 2011.</ref> Am 8. April 2009 startete die Mittelfinger Hoch!-Tournee, auf der alle Künstler des Labels vertreten waren. Für die Tournee wurden 19 Konzerte absolviert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Selfmade Records Tour erweitert / Snippet online. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. April 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mzee.com Mzee.com</ref> Beim zweiten Konzert am 9. April im Berliner Club Kato kam es zu Ausschreitungen, bei denen unter anderem MontanaMax verletzt wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schlägerei bei Selfmade Konzert (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. April 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/rap.de Rap.de</ref> Eine Zusammenarbeit von Kollegah mit dem bei German Dream unter Vertrag stehenden Rapper Farid Bang wurde am 19. Juni 2009 unter dem Album-Titel Jung, brutal, gutaussehend veröffentlicht. Im Oktober 2009 trennten sich Shiml und Selfmade Records nach vierjähriger Zusammenarbeit einvernehmlich. Shiml gab an, sich nach Abschluss seines Studiums beruflich neuorientieren zu wollen.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.mzee.comShiml und Selfmade Records trennen sich. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Mzee.com</ref> In den folgenden Monaten folgten mit Zuhältertape Volume 3 und Hoodtape Volume 1 weitere Veröffentlichungen von Kollegah.

2010–2013

Datei:Goldverleihung zu JBG 2 - Burkholz, Bang, Kollegah und Omerbegovic.jpg
Thomas Burkholz, Farid Bang, Kollegah und Elvir Omerbegovic bei der Verleihung der Goldenen Schallplatte für Jung, brutal, gutaussehend 2

Ende Oktober 2010 gab nach Shiml auch Casper seinen Ausstieg aus dem Künstler-Kader des Labels an. Casper wechselte zu Four Music, bleibe laut Pressemitteilung von Selfmade Records jedoch mit seinem ehemaligen Label „für die kommenden beiden Alben […] geschäftlich verbunden“.<ref>Casper signt bei Four Music. In: Hip-Hop.de. Abgerufen am 19. November 2010.</ref>

Am 6. Mai 2011 veröffentlichte Selfmade Records das dritte Soloalbum von Favorite unter dem Titel Christoph Alex. Mit diesem konnte ein Einstieg auf Rang 4 der Album-Charts erreicht werden, was die bisher beste Positionierung für das Independent-Label darstellt.<ref>Favorite chartet mit „Christoph Alex“ in die Top 5. In: Meinrap.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Mai 2011; abgerufen am 17. Dezember 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/meinrap.de</ref> Im Anschluss an die Veröffentlichung absolvierte Favorite eine gemeinsame Tournee mit dem Rapper Kaas, dessen zweites Soloalbum ebenfalls am 6. Mai 2011 erschienen war.<ref>Favorite vs. KAAS Tour 2011. In: Meinrap.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Juli 2011; abgerufen am 17. Dezember 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/meinrap.de</ref> Anfang Juli 2011 erschien Caspers Album XOXO, das über sein neues Label Four Music und mit Beteiligung für Selfmade Records realisiert worden war. XOXO stieg direkt auf Platz 1 der Album-Charts ein.<ref>XOXO. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 21. März 2025.</ref> Kollegahs drittes Soloalbum Bossaura wurde am 14. Oktober 2011 veröffentlicht. Es stieg auf Platz 5 der deutschen Charts ein.<ref>„Bossaura“. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 21. März 2025.</ref> Zudem platzierte sich die Veröffentlichung in den Top-20 der österreichischen und Schweizer Album-Charts.<ref>Bossaura. In: Hitparade.ch. Abgerufen am 17. Dezember 2011.</ref> Am 14. Oktober 2011 startete Kollegah eine gemeinsame Tournee mit Favorite unter dem Titel „Live 2011 Tour“. Die Rapper traten dabei in 34 Städten auf.<ref>Kollegah geht auf „Live 2011 Tour“. In: RapzTV.de. Abgerufen am 6. September 2011.</ref> Ende 2011 ließ Selfmade Records über Favorite verkünden, dass sich die Plattenfirma die Rechte an Hollywood Hanks Album Soziopath, das 2006 erschienen war, erworben hat und exklusiv im Onlineshop verkauft.<ref>Favorite: Rettet Hollywood Hank! In: 16bars.de. Abgerufen am 17. Dezember 2011.</ref>

Am 21. Dezember 2011 gab das Label bekannt, dass das Duo Genetikk unter Vertrag genommen worden ist.<ref>Selfmade Records signt Genetikk. In: Meinrap.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Februar 2016; abgerufen am 21. Dezember 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/meinrap.de</ref> Selfmade Records veröffentlichte daraufhin das Album Voodoozirkus des Duos über seinen Onlineshop. Ende März 2012 wurde bekannt gegeben, dass mit 257ers eine weitere Hip-Hop-Gruppe vertraglich an das Label gebunden worden war.<ref>Selfmade Records signt die 257ers. In: Meinrap.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Februar 2016; abgerufen am 29. März 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/meinrap.de</ref> Die Vertragsunterzeichnung des Trios erfolgte jedoch vor Genetikk.<ref>Juice – September 2012 – Seite 71</ref> Da Genetikk bereits die Arbeiten an Voodoozirkus beendet hatten, wurde das Duo vorgezogen. Am 7. September 2012 wurde das Album HRNSHN von 257ers veröffentlicht.<ref>257ers – HRNSHN (Cover & Release-Date). In: Meinrap.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Juli 2012; abgerufen am 15. September 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/meinrap.de</ref> Mit diesem konnte das Trio auf Platz 6 der deutschen Album-Charts einsteigen.<ref>257ers und Nazar knacken Top Ten, Ssio auf #69. In: Rap.de. Abgerufen am 17. September 2012.</ref> Als weiterer Produzent wurde Ende September 2012 Johnny Illstrument unter Vertrag genommen.<ref>Selfmade Records nimmt Johnny Illstrument unter Vertrag. In: Hiphop.de. Abgerufen am 29. September 2012.</ref> Ende Oktober 2012 verlängerte Selfmade Records den Vertrag mit dem Medienkonzern BMG Germany über die Verlagsedition Selfmade. Kollegah und Favorite, die bereits Verlagsverträge mit BMG abgeschlossen hatten, verlängerten diese. Darüber hinaus wurden Editionsverträge mit 257ers, Johnny Illstrument und Genetikk abgeschlossen.<ref>BMG Germany und Selfmade Records verlängern Zusammenarbeit. In: Musikmarkt.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Oktober 2012; abgerufen am 26. Oktober 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musikmarkt.de</ref> Die Verträge mit BMG Rights Management umfassen ausschließlich die Auswertung der Autoren- und Komponistenrechte.

Am 8. Februar 2013 erschien mit Jung, brutal, gutaussehend 2 das zweite gemeinsame Album von Kollegah und Farid Bang.<ref>Kollegah & Farid Bang – JBG2 (Vorbestellung). In: Meinrap.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. April 2013; abgerufen am 24. Februar 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/meinrap.de</ref> Mit diesem erreichte Selfmade Records erstmals Platz 1 der deutschen Album-Charts.<ref>Kollegah / Farid Bang, Jung brutal gutaussehend 2. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 21. März 2025.</ref> Auch in Österreich und der Schweiz konnte die höchste Position belegt werden.<ref>Kollegah / Farid Bang – Jung, brutal, gutaussehend 2. In: Austriancharts.at. Abgerufen am 24. Februar 2013.</ref> Zudem stellt die Veröffentlichung mit 80.000 Einheiten das in der ersten Woche meistverkaufte deutsche Hip-Hop-Album in Deutschland der letzten fünf Jahre dar.<ref>Jung, brutal, massentauglich. In: Stern.de. Abgerufen am 24. Februar 2013.</ref> Anfang März 2013 erreichte das Album bereits nach drei Verkaufswochen in Deutschland Goldstatus für über 100.000 verkaufte Einheiten.<ref name="Gold">Kollegah & Farid Bang: „Jung, Brutal, Gutaussehend 2“ geht Gold. In: Musikmarkt.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Mai 2016; abgerufen am 18. März 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musikmarkt.de</ref> Jung, brutal, gutaussehend 2 ist damit die erste Veröffentlichung des Labels, die mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. Am 21. Juni 2013 erschien mit D.N.A. das zweite kommerzielle Album des Duos Genetikk.<ref>Genetikk: Neues Album "D.N.A" verschoben. In: Rap.de. Abgerufen am 30. Juni 2013.</ref> Wie bereits im Zuge der Veröffentlichung von Jung, brutal, gutaussehend 2 erhielt die Veröffentlichung neben Rezensionen in Musikmedien auch Beachtung in Nachrichtenmagazinen.<ref>Deutsch-Rap-Duo Genetikk: Die Aliens vom Provinzplaneten. In: Spiegel Online. Abgerufen am 30. Juni 2013.</ref><ref>Die Grenzgänger des deutschen HipHop. In: Welt.de. Abgerufen am 30. Juni 2013.</ref>

Ende September 2013 verlängerte Selfmade Records ihren Vertrag mit dem Kölner Musikvertrieb Groove Attack. Dieser war bereits seit Gründung des Labels für den Vertrieb der Label-Veröffentlichungen zuständig gewesen.<ref>Selfmade Records verlängert Zusammenarbeit mit Groove Attack. In: Rap.de. Abgerufen am 6. Oktober 2013.</ref>

Ab 2014

Datei:Frank Briegmann und Elvir Omerbegovic.jpg
Frank Briegmann und Elvir Omerbegovic (2014)
Datei:Huber, Burkholz, 257ers, Omerbegovic, Favorite, Kollegah und Genetikk.jpg
Markus Huber, Thomas Burkholz, 257ers, Elvir Omerbegovic, Favorite, Kollegah und Genetikk (2015)
Datei:Goldverleihung der Alben D.N.A. und Achter Tag.jpeg
Goldverleihung der Alben D.N.A. und Achter Tag mit Thomas Burkholz, Markus Huber, Elvir Omerbegovic und Genetikk

Am 13. Januar 2014 wurde bekannt gegeben, dass das Hip-Hop-Label ein Joint Venture mit Universal Music Group gründet. Damit einhergehend übernahm das Major-Label den Vertrieb des Hip-Hop-Labels, wohingegen Selfmade Records die Rechte an der Musik behält.<ref name="Disruption">Disruption als Lebensaufgabe – ‚Ich habe keine Lust Regeln zu befolgen.‘ In: Wiwo.de. Abgerufen am 11. Januar 2017.</ref> Die Idee hinter der Zusammenarbeit mit Universal Music sei laut Elvir Omerbegovic „mit der Geschwindigkeit eines Indies und der Power eines Majors agieren“ zu können. Neben Omerbegovic war vor allem der Präsident Zentraleuropa der Universal Music Group International und der Deutschen Grammophon Frank Briegmann für die vertragliche Zusammenarbeit der beiden Firmen verantwortlich. Mit diesem hatte Omerbegovic etwa ein Jahr lang verhandelt.<ref name="Disruption" /> Im Rahmen der Partnerschaft fungiert Omerbegovic zukünftig als President of Rap Selfmade Records und Universal Music Deutschland.<ref>Selfmade Records und Universal Music gründen Joint Venture. In: Musikmarkt.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Februar 2016; abgerufen am 14. Januar 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musikmarkt.de</ref> Das am 9. Mai 2014 veröffentlichte Album King, welches das vierte Soloalbum für den Rapper Kollegah ist, erreichte laut Aussage des Labels bereits 24 Stunden nach Veröffentlichung für 100.000 verkaufte Einheiten Goldstatus in Deutschland.<ref>Selfmade Records: Kollegah erreicht nach 24 Stunden Goldstatus in Deutschland</ref> In der darauffolgenden Woche wurde diese Aussage in einem Chart-Telegramm der GfK bestätigt. Das Album positionierte sich mit über 160.000 verkauften Einheiten direkt auf Platz eins der deutschen Charts.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />King verkauft 160.000 Einheiten in sieben Tagen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gfk-entertainment.com</ref> Auch in Österreich und der Schweiz stieg das Album direkt auf Platz eins ein und konnte laut Selfmade Records ebenfalls Goldstatus in der ersten Woche erreichen.<ref>Selfmade Records: Goldstatus in Österreich und Schweiz in der ersten Woche</ref> Am 11. Juni 2014 teilte Selfmade Records mit, dass King in Deutschland nach knapp fünf Wochen mehr als 200.000 Einheiten absetzen konnte und somit Platinstatus erreicht habe.<ref>Selfmade Records: King erreicht in Deutschland Platinstatus nach vier Wochen</ref> Des Weiteren gelang es Kollegah mit 10,9 Millionen Album-Streams als erster deutscher Künstler Platz 1 der globalen Spotify-Album-Charts zu erreichen.<ref>Kollegah bricht mit 'King' alle Rekorde. In: Ok-magazin.de. Abgerufen am 15. Februar 2015.</ref>

Am 16. Juli 2014 gab Selfmade Records bekannt, den Künstler Karate Andi unter Vertrag genommen zu haben.<ref>Karate Andi neuer Künstler bei Selfmade Records. In: Selfmade-records.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Februar 2015; abgerufen am 15. Februar 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.selfmade-records.de</ref> Im Folgenden erschien das Album Boomshakkalakka des Trios 257ers, das Platz 1 der deutschen Album-Charts erreichen konnte.<ref>Die 257ers knacken die Chart-Spitze! In: Meinrap.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Oktober 2014; abgerufen am 15. Februar 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/meinrap.de</ref> Nach Veröffentlichung des Albums absolvierte die Gruppe von September bis Dezember 2014 eine Konzert-Tournee, die 43 Auftritte umfasste.<ref>257ers: Live-Tour mit 43 Terminen ab September // neue Termine. In: 16bars.de. Abgerufen am 17. Mai 2015.</ref> In der ersten Hälfte des Jahres 2015 folgten die Veröffentlichungen Neues von Gott des Rappers Favorite und Achter Tag von Genetikk, die ebenfalls die höchste Position der Charts belegen konnten.<ref>Favorite springt erstmals auf Platz eins. In: Abendzeitung-muenchen.de. Abgerufen am 15. Februar 2015.</ref><ref>Fünfmal Platz 1 – wohin mit dir, Selfmade? In: Hiphop.de. Abgerufen am 15. Februar 2015.</ref> Achter Tag stellt für Selfmade Records das sechste Album in Folge dar, das Platz 1 der deutschen Charts erreichen konnte.<ref>Charts Deutschland 21/2015: Genetikk buchen mit ‚Achter Tag‘ zweite Pole. In: Musikmarkt.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. September 2015; abgerufen am 17. Mai 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musikmarkt.de</ref> Am 9. Oktober 2015 erschien der Label-Sampler Chronik 3, auf dem alle aktuellen Rapper des Labels, die ehemaligen Künstler Casper und Shiml sowie Marteria, SSIO und MontanaMax vertreten sind. Chronik 3 konnte ebenfalls die Höchstposition der deutschen Charts belegen. Zudem stiegen die Stücke Red Light District Anthem, Medusa, Chronik 3 und Keine neuen Freunde in die Single-Charts ein.<ref>Charts Deutschland 43/2015: ‚Chronik III‘ beschert Selfmade siebte Pole in Folge. In: Musikmarkt.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 13. Dezember 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musikmarkt.de</ref><ref>Chronik III. In: Offiziellecharts.de. Abgerufen am 14. Dezember 2015.</ref><ref>Keine neuen Freunde. In: Offiziellecharts.de. Abgerufen am 14. Dezember 2015.</ref> Im Dezember erschien das Zuhältertape Volume 4 von Kollegah, welches Platz 1 der Charts erreichte. Damit stellt es die achte Nummer-eins-Platzierung in Folge für das Label dar.<ref>Kollegah – ‚Zuhältertape Vol. 4‘. In: Offiziellecharts.de. Abgerufen am 12. November 2016.</ref><ref name="Midweek">Midweekcharts 51/2015: Kollegah steuert die Spitze und einen Rekord an. In: Musikmarkt.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Januar 2016; abgerufen am 12. November 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musikmarkt.de</ref> Abgesehen von Mörder positionierten sich zudem alle Lieder des Albums in den Single-Charts.<ref name="Midweek" /> Zudem wurde Zuhältertape Volume 4 für 100.000 Verkäufe mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.<ref>Kollegah: "Zuhältertape 4" hat bereits Gold - rap.de. 16. Dezember 2015, abgerufen am 17. August 2016.</ref> Mit der Veröffentlichung von Zuhältertape Volume 4 endete nach zehn Jahren die Zusammenarbeit von Selfmade Records mit Kollegah, der im Folgenden ein eigenes Label gründete.<ref>Erstes Statement von Selfmade Records nach Kollegahs Weggang. In: Hiphop.de. Abgerufen am 12. November 2016.</ref>

Im Mai 2016 folgte das erste Solo-Album von Karate Andi unter dem Titel Turbo. Diese stieg auf Platz 2 der deutschen Charts ein.<ref>Clark Senger: Charts: Karate Andi und Nazar landen in den Top 10. 20. Mai 2016, abgerufen am 17. August 2016.</ref> Am 1. Juli erschien das Album Mikrokosmos von den 257ers. Dieses ist das erste der Gruppe, welches ohne den Rapper Keule aufgenommen wurde. Mikrokosmos schaffte den Sprung auf Platz 1 in die Charts.<ref>Jonas Lindemann: 257ers: Chartplatzierung von „Mikrokosmos“ bekannt. 8. Juli 2016, abgerufen am 17. August 2016.</ref> Erfolge feierte das Duo zudem mit den Songs Holland und Holz, die jeweils über 200.000 Mal verkauft und somit mit Goldenen Schallplatten ausgezeichnet wurden.<ref>257ers erhalten zwei Goldenen Schallplatten. In: Backspin.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Dezember 2016; abgerufen am 12. November 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.backspin.de</ref> Ende 2016 gründete Selfmade Records eine Production Unit, die aus Bazzazian, Alexis Troy und Yunus ‚Kingsize‘ Cimen besteht. Zukünftig übernimmt das Label das Management der Hip-Hop-Produzenten.<ref>Selfmade Records gründet Production Unit. In: Mediabiz.de. Abgerufen am 12. November 2016.</ref> Im Mai 2017 erhielt die Single Holz dank 400.000 verkauften Einheiten eine Platin-Schallplatte. Zeitgleich verkündete Selfmade Records die Vertragsverlängerung mit den 257ers.<ref>‚Holz‘ holt Platin & 257ers verlängern. In: 16bars.de. Abgerufen am 16. Mai 2017.</ref> Am 24. November 2017 veröffentlichte Favorite mit „Alternative Für Deutschland“ sein fünftes Soloalbum, welches Platz 15 der Deutschen Album-Charts erreichen konnte. Im Dezember 2017 gründeten Genetikk ihr eigenes Label Outta This World und verließen Selfmade Records.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Abschied von Selfmade Records: Genetikk gründen eigenes Label Outta This World.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 31. März 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Favorite folgte im Juni 2018 durch die Gründung seines eigenen Labels Upperclass Movement.

Zeitleiste der Künstler

Zeitleiste der Mitglieder von Selfmade Records
Typ 2000er 2010er 2020er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2
Shiml
Favorite
Kollegah
Casper
Genetikk
257ers
Karate Andi

Diskografie

Vorlage:Eingebundene Diskografie

Rezeption

Kritik

Dennis Sand setzte sich in einem Beitrag für Jetzt.de, einem Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung, im November 2012 mit dem Label Selfmade Records auseinander. Darin vergleicht er das Düsseldorfer Label mit der Plattenfirma Aggro Berlin. Diese habe durch „eine neue deutsche Härte“ den kommerziellen Durchbruch erreicht und dadurch deutschen Hip-Hop „von ganz unten nach ganz oben“ gebracht. Selfmade Records führe „diesen Gedanken nun mit umgekehrten Vorzeichen fort“, indem intelligente Rapper unter Vertrag genommen werden, die „sich der Stilmittel der Straße“ bedienen, um die „breite Masse zu erreichen“. So greife etwa Kollegah „sowohl die Codes und Stilmittel der Hip-Hop-Szene auf, aber zugleich gut und gerne auch auf bildungsbürgerliches Kulturgut zurück“. Des Weiteren etabliere Selfmade Records wie zuvor Aggro Berlin die „Stereotypisierung der Künstler“ zur Vermarktung. Unter anderem übernehme Kollegah „die selbstherbeistilisierte Rolle als Boss“ und Favorite spiele die „Rolle des Anarchos“. Die „brillante Technik“ vereine die Künstler des Independent-Labels. Da die Rollen der Künstler und ihre Texte jedoch „nicht immer der vielbeschworenen Authentizität gleichkommen“, werde im Zusammenhang mit dem Label häufig negativ von „Image-Rap“ gesprochen. Aus Sicht Sands komme dieser Vorwurf von Kritikern, die vergessen, dass Musik in erster Linie Kunst sei.<ref>Jetzt.sueddeutsche.de: Streetcredibility, ausgerechnet aus Düsseldorf. Abgerufen am 1. Januar 2013.</ref>

Auszeichnungen

Hiphop.de Awards

  • 2009: Bestes Label National<ref>Hiphop.de Awards 2009 - Die offizielle Preisverleihung. 16. Februar 2010 (Online [abgerufen am 1. Januar 2017]).</ref>
  • 2011: Bestes Label National<ref>Hiphop.de Awards 2011 - Die Preisverleihung. 5. März 2012 (hiphop.de [abgerufen am 1. Januar 2017]).</ref>
  • 2013: Bestes Label National<ref>Hiphop.de Awards 2013 - Die Gewinner. 9. Februar 2014 (hiphop.de [abgerufen am 1. Januar 2017]).</ref>
  • 2015: Bestes Label National<ref>Hiphop.de Awards 2015: Die Gewinner! 9. Januar 2016 (hiphop.de [abgerufen am 1. Januar 2017]).</ref>

Bei den von den Lesern des Hip-Hop-Magazins Juice bestimmten Platzierungen der Juice Awards konnte das Label Anfang 2008 diverse Platzierungen erreichen. So wurde unter anderem Kollegah auf Platz 1 in der Kategorie Newcomer-Act National und auf Platz 2 in der Sparte Rap-Solokünstler National gewählt.<ref>März-Ausgabe der Juice (2008) - Seite 32</ref><ref>März-Ausgabe der Juice (2008) - Seite 28</ref> Zwei Jahre später erreichte Casper den ersten Platz der Rubrik Newcomer-Act National. Zudem erhielt Rizbo die meisten Stimmen in der Kategorie Bester Produzent National. Kollegah positionierte sich erneut auf Platz 2 in der Sparte Bester Solo-Act National sowie mit Zuhältertape Volume 3 auf Platz 1 als Bestes Album National.<ref>März-Ausgabe der Juice (2010) - Seiten 40–42</ref>

Anfang 2014 wurde Selfmade Records im Rahmen der Hiphop.de-Awards 2013 der Internetseite Hiphop.de in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. So erreichte die Musikfirma bei der Online-Abstimmung den ersten Platz in den Kategorien Bestes Label National, Bester Rap-Solo-Act National für Kollegah und Beste Gruppe National für Genetikk.<ref>Hiphop.de Awards 2013 - Die Gewinner – Bestes Label National. In: Hiphop.de. Abgerufen am 12. Januar 2015.</ref><ref>Hiphop.de Awards 2013 - Die Gewinner – Bester Rap-Solo-Act National. In: Hiphop.de. Abgerufen am 12. Januar 2015.</ref><ref>Hiphop.de Awards 2013 - Die Gewinner – Beste Gruppe National. In: Hiphop.de. Abgerufen am 12. Januar 2015.</ref> Ende 2014 wurden sowohl Kollegah als auch die Gruppe 257ers in der Kategorie „Bester Hip-Hop-Act“ für den Musikpreis 1 Live Krone nominiert. Kollegah konnte den Preis schließlich auch gewinnen.<ref>Kategorie Bester Hip-Hop-Act. In: Einslive.de. Abgerufen am 15. Februar 2015.</ref> 2016 wurde das Duo 257ers schließlich mit einer 1 Live Krone in der Kategorie „Beste Band“ ausgezeichnet.<ref>Beste Band! 1Live Krone geht an die 257ers aus Essen. In: derwesten.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Januar 2017; abgerufen am 11. Januar 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.derwesten.de</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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