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Extrusion (Geologie)

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Datei:Wolkenburg Breiberg.jpg
Die Wolkenburg im Siebengebirge, eine durch Extrusion entstandene Staukuppe

Extrusion (von lateinisch extrudere ‚hinausstoßen, hinausdrängen‘) beschreibt in der Geologie das Aufsteigen zähflüssigen Magmas in Vulkanen.

Im deutschen Sprachraum wird der Begriff heute fast ausschließlich für die Vorgänge bei der Entstehung vulkanischer Staukuppen und Lavanadeln verwendet. Beispiele solcher durch Extrusion entstandener Quell- und Staukuppen finden sich etwa im Siebengebirge, in der Rhön, in der Auvergne, auf Santorin und in vielen anderen Vulkangebieten der Erde.

Ursprünglich wurde der Begriff im Jahr 1897 von Archibald Geikie für den Ausfluss von Lava und den Auswurf von Lockermassen aus Vulkanen geschaffen. Außerhalb des deutschsprachigen Raums hat sich diese ursprüngliche Bedeutung des Fachbegriffs gehalten.

Weitere Bedeutung

Als Extrusion wird auch das Ausfließen von Salz an die Erdoberfläche bezeichnet. Beispiele für diesen Vorgang finden sich in den Salzgletschern im Zagros-Gebirge in Iran.

Siehe auch

Literatur

  • Hans Murawski: Geologisches Wörterbuch. 11. Auflage. Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 978-3-8274-1445-8.

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