Zum Inhalt springen

Nea Kios

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Oktober 2025 um 11:55 Uhr durch imported>Taxtman (Die Bahnstrecke ist seit Jahren stillgelegt. Es gibt dort nur eine(n) Pyramide(nstumpf).).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Gemeindebezirk Nea Kios
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Basisdaten
Staat: GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland
Region: Peloponnesf6
Regionalbezirk: Argolis
Gemeinde: Argos-Mykene
Geographische Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(2778) 37° 35′ N, 22° 44′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(2778) 37° 35′ N, 22° 44′ O
 {{#coordinates:37,583333333333|22,733333333333|primary
dim=20000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code type=city
  }}
Höhe ü. d. M.: 10 m
Zentrum
Fläche: 5,638 km²
Einwohner: 2.778 (2011<ref name="VZ2011">Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)</ref>)
Bevölkerungsdichte: 492,7 Ew./km²
Code-Nr.: 410208
Gliederung: f121 Stadtbezirk
f12
Lage in der Gemeinde Argos-Mykene und im Regionalbezirk Argolis
Datei:DE Neas Kiou.svg
Datei:DE Neas Kiou.svg

Nea Kios ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (f. sg.)) ist eine griechische Kleinstadt am Argolischen Golf im Nordosten der Peloponnes. Nea Kios wurde 1928 aus dem Gebiet der Gemeinde Argos als Landgemeinde (kinotita) ausgegliedert, 1997 zur Stadtgemeinde (dimos) erhoben und verlor die Selbständigkeit mit der Eingemeindung 2011 in die neu geschaffene Gemeinde Argos-Mykene, wo es seither einen Gemeindebezirk bildet.

Lage

Nea Kios liegt am Nordende des Argolischen Golfs, zwischen der Mündung des Erasinos und des Inachos. Argos liegt 6 km nördlich, Nafplio etwa 6 km östlich an der Küste. Das Gebiet von Nea Kios wird vollständig vom weit größeren Gebiet des nördlich gelegenen Gemeindebezirks Argos umfasst.

Geschichte

Nea Kios ist als Vertriebenengemeinde die historische Fortsetzung der Stadt Kios in Kleinasien. Kios (heute Gemlik) lag am Marmarameer, hatte 20.000 Einwohner und war der Sitz des Bischofs von Nikäa. Nea Kios wurde 1927 von Flüchtlingen gegründet, die infolge der Kleinasiatischen Katastrophe aus Kios vertrieben worden waren. Es ist die einzige unabhängige Flüchtlingsgemeinde in der Peloponnes. Die Ansiedlung der Flüchtlinge in dem Sumpfgebiet des antiken Timenio war schwierig und langwierig.

Charakter

Heute ist Nea Kios ein ruhiger Fischer- und Badeort in günstiger Meereslage mit einem an der Mündung des Flusses Erasinos gelegenen Fischerhafen mit einigem pittoreskem Charme. Touristisch profitiert er vom nahe gelegenen Nafplio, den nahen Stränden am Argolischen Golf und – neben Mykene und Epidauros, den bekannten Ausflugszielen der Argolis – von nahegelegenen Sehenswürdigkeiten wie der Wallfahrtsstätte Zoodochos Pigi in einer Tropfsteinhöhle bei dem Dorf Kefalari und der Pyramide von Ellinikon.<ref>argolis.de sowie <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />claudoscope.eu (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Juni 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.claudoscope.eu Webseiten mit Beschreibung der Sehenswürdigkeiten von Kefalari</ref>

Unrühmliche Schlagzeilen machte Nea Kios im Jahre 2000 durch pogromartige Ausschreitungen gegen dort lebende Roma.<ref>Harry Ladis: Pogrom nach Punkten. In einer griechischen Kleinstadt wollen Bürger die Roma-Bevölkerung loswerden. Artikel: Jungle.World 28/2000.</ref>

Partnerschaft

Nea Kios und die rheinland-pfälzische Gemeinde Meddersheim streben eine Partnerschaft an.<ref>Webseite der Gemeinde Meddersheim</ref>

Einzelnachweise

<references/>