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Saidia

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السعيدية
ⴰⵊⵔⵓⴷ
Datei:Coats of arms of None.svg
Hilfe zu Wappen
Saidia (Marokko)
Saidia (Marokko)
Basisdaten
Staat: MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Marokko
Region: Oriental
Provinz: Berkane
Koordinaten Vorlage:Infobox Ort in Marokko/Region, Präfektur, Provinz zu ISO-Code_type:city(8780) 35° 5′ N, 2° 13′ WKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Marokko/Region, Präfektur, Provinz zu ISO-Code_type:city(8780) 35° 5′ N, 2° 13′ W
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Einwohner: 8.780 (2014)
Fläche: 28,3 km²
Bevölkerungsdichte: 310 Einwohner je km²
Höhe: 10 m
Website der Stadtverwaltung:
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Datei:Saidia.jpg
Abendstimmung am Strand von Saidia

Saidia (auch Saïdia, arabisch السعيدية, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Kleinstadt mit etwa 11.000 Einwohnern in der Provinz Berkane in der Region Oriental im Nordosten Marokkos. Saidia gilt – nach Agadir und Essaouira – als wichtigster Badeort des Landes.

Lage und Klima

Saidia liegt an der Mittelmeerküste, an der Mündung des Oued Kiss. Sie ist Grenzstadt an der marokkanisch-algerischen Grenze, ca. 65 km (Fahrtstrecke) nordwestlich von Oujda bzw. etwa 30 km nördlich der Provinzhauptstadt Berkane. Das Klima ist regenarm und hinsichtlich der Temperaturen vom Mittelmeer geprägt.<ref>Saidia – Klimadiagramme</ref>

Bevölkerung

Jahr 1994 2004 2014 2024
Einwohner 2.563 3.338 8.780 10.514<ref>Saidia – Karte + Fakten</ref>

Die meisten Einwohner sind Zuwanderer berberischer Abstammung; Umgangssprache ist jedoch zumeist Marokkanisches Arabisch.

Wirtschaft

Die Bewohner des Ortes lebten bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein als Selbstversorger vom Fischfang und von ein wenig Landwirtschaft. Seit den 1980er Jahren spielt der Strand- und Badetourismus die wichtigste Rolle für die Einnahmen des Ortes. Im Jahr 2007 wurde ein Yachthafen eingeweiht.

Geschichte

Die Region um Ras el Ma und Saidia gehörte vom 8. bis ins frühe 11. Jahrhundert zum Emirat Noukour. Unter den Almoraviden, Almohaden, Meriniden, Saadiern und Alawiden teilte sie das wechselvolle politische Schicksal des Landes. Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde der Einfluss der europäischen Kolonialmächte immer spürbarer, der schließlich zur Bildung der französischen und spanischen Protektoratszonen führte, die von 1912 bis 1956 Bestand hatten.

Weblinks

Commons: Saïdia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />