Zum Inhalt springen

Lars Jansson (Musiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Dezember 2023 um 20:19 Uhr durch imported>Aka (https, Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Lars-jansson.jpg
Lars Jansson

Lars Jansson (* 25. Februar 1951 in Örebro) ist ein schwedischer Pianist, Keyboarder und Komponist des Post Bop.

Leben und Wirken

Jansson wuchs in Örebro auf und studierte an der Musikhochschule in Göteborg. Seit den 1970er Jahren arbeitete er als professioneller Musiker, spielte in der Formation von Ove Ingemarsson 1995, dem Björn Alke Quartett, dem Arild Andersen Quartett und der Band Hawk on Flight. Anfang der 1980er Jahre gründete er eine eigene Band, das Lars Jansson Trio, zunächst mit dem Bassisten Anders Jormin, dann mit Lars Danielsson sowie dem Schlagzeuger Anders Kjellberg. 1991 folgte das Album A Window Towards Being in Quartettbesetzung mit dem Oboisten Brynjar Hoff. 2001 erhielt er einen dänischen Grammy für das Trio-Album Hope.<ref name="Kung" /> In den letzten Jahren entstanden mehrere Alben in veränderter Triobesetzung; 2018 veröffentlichte Storyville das Album Just This mit Bassist Thomas Fonnesbæk und Janssons Sohn Paul Svanberg am Schlagzeug.<ref name="OJ">Lars Jansson Trio Just This. In: Orkester Journalen. 13. Februar 2019, abgerufen am 26. Juni 2022.</ref>

Als Sideman wirkte Jansson zudem bei Aufnahmen von Lars Danielsson (European Voices), Göran Klinghagen, Katrine Madsen, Cæcilie Norby, der Tolvan Big Band von Helge Albin, Peter Vuust und Ulf Wakenius (First Step, 1992) mit. 1996 entstand mit der Bohuslän Big Band das Album The Blue Pearl, dem mit diesem Orchester noch die Alben One Poem, One Painting (1998) und Temenos (2003) folgten, auf denen wiederum ausschließlich seine Werke interpretiert wurden.

Jansons Pianostil ist von Bill Evans beeinflusst. Er lebt in Ljungskile. Seit 1998 wirkte er als Klavierprofessor in Aarhus.<ref name="OJ" /> 2022 wurde er mit dem Jazzpreis der Königlich Schwedischen Musikakademie ausgezeichnet.<ref name="Kung">Kungl. Musikaliska Akademins jazzpris. Kungliga Musikaliska Akademien, 2022, abgerufen am 5. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskografische Hinweise

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein