Zum Inhalt springen

Diana Pop

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Januar 2026 um 18:00 Uhr durch imported>Lehmann27 (Archivlinks hinzugefügt und Belege neu formatiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Basketballspieler
Basketballspieler
Dia Pop
Datei:Diana Pop.JPG
Diana Pop
Informationen über die Spielerin
Voller Name Diana Adela Pop
Spitzname Dia
Geburtstag 9. Februar 1971
Geburtsort Arad, Rumänien
Größe 1,65 m
Position Point Guard
Trikotnummer 5; 13
Vereine als Aktive
1988–1996 BC ICIM Arad

1996–1997 Zala Volan Zalaegerszeg
1997–2000 DKSK Miskolc
2000–2003 BSE Budapest
2003–2012 TSV 1880 Wasserburg
2012–2013 Jahn München

Nationalmannschaft
1988–2001 Rumänien 215

Diana Adele Pop, geborene Ciupe, (* 9. Februar 1971 in Arad) ist eine ehemalige rumänische Basketballnationalspielerin und Judoka. Sie hat auch die ungarische Staatsangehörigkeit.

Basketball

Pop erlernte das Basketballspielen beim rumänischen Verein BC Arad. 1989 wurde sie mit der Jugendnationalmannschaft Rumäniens Zweite der Europameisterschaft und zudem zur besten Aufbauspielerin des Turnieres gewählt. Bei der Jugendeuropameisterschaft 1990 wurde sie mit Rumänien Dritte und konnte wieder die Auszeichnung der besten Aufbauspielerin des Turnieres entgegennehmen. Pop spielte zudem in der Frauen-Basketballnationalmannschaft Rumäniens, und außerdem war sie bis 2001 der Kapitän der Nationalmannschaft Rumäniens. Mit dem BC Arad gewann sie von 1992 bis 1995 mehrfach die rumänische Meisterschaft.<ref>Damen I: Neu im Team - 01.09.2003. Basketball Wasserburg, 1. September 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. April 2008; abgerufen am 21. Januar 2026.</ref> In der Folge spielte sie zunächst in Ungarn bei Zalaegerszeg, dann bei DKSK Miskolc und schließlich bei BSE Budapest. 1999 wurde sie zur Basketballerin des Jahres in Rumänien gekürt. 2000 scheiterte er eine Teilnahme am Draftverfahren der US-Liga WNBA aufgrund von Schwierigkeiten mit dem Visum.<ref>Diana Pop este prinţesa din Wasserburg. In: adevarul.ro. 18. Mai 2009, abgerufen am 27. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2003 wechselte die Aufbauspielerin nach Deutschland in die 1. DBBL zum TSV 1880 Wasserburg. Mit diesem holte sie alle deutschen Meistertitel von 2004 bis 2008 und zusätzlich 2005, 2006 und 2007 und 2011 jeweils den deutschen Pokal.<ref>Infos Diana Pop. In: informationen-marburg.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. März 2016; abgerufen am 21. Januar 2026.</ref> Für ihre Leistungen in den Spielzeiten 2006/2007 und 2007/2008 wurde Pop jeweils als wertvollste Spielerin der Bundesliga geehrt.

Nach den Babypause kehrte Diana Pop zurück in den Kader der TSV 1880 Wasserburg und spielte 2010 die achte Finalserie um die deutsche Meisterschaft in Folge. Von den Lesern des Oberbayerischen Volksblatt (OVB) und den Nutzern dessen Online-Portale wurde Diana Pop<ref>Schweinsteiger ist OVB-Sportler des Jahres! In: Innsalzach24.de. 7. November 2010, abgerufen am 28. November 2013.</ref> vor Langläuferin Evi Sachenbacher-Stehle und Squashspielerin Kathrin Hauck zur „Sportlerin des Jahres 2010“ gewählt. 2011 gewann Pop mit Wasserburg ihren sechsten deutschen Meistertitel.<ref>TSV Wasserburg Abteilung Basketball: Diana Pop. Basketball Wasserburg, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. August 2012; abgerufen am 27. März 2022.</ref> In der Saison 2012/13 spielte sie für den Zweitligisten Jahn München.<ref>Diana Pop (Jahn Muenchen) Basketball Frauen 2 BL Jahn Muenchen (weiss) TG 1889 Sandhausen. In: imago-images.de. 20. Januar 2013, abgerufen am 27. März 2022.</ref>

Judo

Diana Pop betrieb neben Basketball auch Judo als Leistungssport und war in den Jahren 1984 bis 1988 jeweils rumänische Jugendmeisterin. Ihr Bruder, Alexander Remus Ciupe, ist zweimal bei den Olympischen Spielen (1992 und 1996) angetreten.<ref>Alexandru Ciupe Bio, Stats, and Results. In: sports-reference.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. April 2020; abgerufen am 21. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihr Mann Teo Pop wurde 1988 rumänischer Meister.<ref>Teo Pop in Ammerland-Münsing. Judo Bad Aibling, 31. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. August 2014; abgerufen am 21. Januar 2026.</ref>

Sonstiges

Die gelernte Zahntechnikerin arbeitete zudem als Mode-Model für die ungarische Zeitschrift Star und die ungarische Ausgabe der Zeitschrift Elle. Seit 1998 ist sie mit Teodor-Adrian Pop verheiratet. Das Ehepaar hat eine Tochter.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks