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Ahnenblatt

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Ahnenblatt

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Screenshot von Ahnenblatt
Ahnenblatt-Startseite
Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Dirk Böttcher
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version 4.45 (Lizenz)
2.99p (Freeware)
(15. März 2026)
Aktuelle Vorabversion Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
(Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Betriebssystem Windows
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Kategorie Genealogie-Software
Lizenz kostenpflichtig/Freeware
deutschsprachig ja
ahnenblatt.de

Ahnenblatt ist ein von Dirk Böttcher entwickeltes deutsches Genealogieprogramm für das Betriebssystem Microsoft Windows.

Geschichte

Die Entwicklung von Ahnenblatt begann 1992 auf Atari ST und für Windows 3.1. Im Februar 2001 wurde die Version 1.0 im Internet veröffentlicht. Ahnenblatt wurde zunächst als Freeware vertrieben. Die Version 2.50 von 2008 war die erste mehrsprachige des ursprünglich rein deutschsprachigen Programms. Seit dem Erscheinen von Version 3 im Mai 2019 ist das Programm kostenpflichtig; die letzte Freeware-Version 2.99p von 2018 ist weiterhin kostenlos erhältlich, wird aber nicht mehr weiterentwickelt.<ref>Programmhistorie auf www.ahnenblatt.de</ref>

Eigenschaften

Das Programm dient der Speicherung, Verwaltung, Darstellung und Ausgabe genealogischer Daten. Die Daten werden intern in einem proprietären Format (*.ahn) abgelegt; das Programm unterstützt den Im- und Export im Format GEDCOM 5.5.1.<ref name="Ell">Renate Ell: Ein Blick auf Ahnenblatt 4. In: Computergenealogie, Heft 2/2024, S. 26–28, hier S. 26</ref><ref>GEDCOM auf www.ahnenblatt.de</ref> Die Anzahl der verarbeitbaren Datensätze ist prinzipiell unbegrenzt und wird nur durch die Speicherausstattung des verwendeten Computers beschränkt.<ref>Funktionsübersicht. auf www. ahnenblatt.de</ref> Stand 2022 steht das Programm in 28 Sprachen zur Verfügung.<ref name="Scherzer">Hans-Christian Scherzer: Ahnenblatt. Ein Testbericht. In: Computergenealogie, Heft 3/2022, S. 24–28, hier S. 24</ref> Ein Alleinstellungsmerkmal ist die seit der Version 2.99 von 2018 in das Programm integrierte Suchfunktion für die genealogische Online-Datenbank MyHeritage.<ref>Ahnenblatt wird Partner von MyHeritage. In: Computergenealogie, Heft 3/2018, S. 28</ref> Ahnenblatt kann als portable Version ohne Installation vom USB-Stick gestartet werden.<ref name="Scherzer" /> Das Programm ist als Einzelbenutzer-Anwendung konzipiert; eine parallele Bearbeitung durch mehrere Benutzer ist nicht vorgesehen.

In Rezensionen von Ahnenblatt wurde von Anfang an die im Vergleich zu anderen Programmen leichte Bedienbarkeit hervorgehoben;<ref>Doris Reuter: And the winner is... Award-Gewinner 2015 im Portal Gensoftreviews.com. In: Computergenalogie, Heft 2/2016, S. 33</ref> beispielsweise gibt es, um Anfängern den Einstieg zu erleichtern, eine „einfache“ und eine „vollständige“ Version des Eingabedialogs.<ref name="Ell" /> Vor allem in früheren Versionen wurde jedoch das Fehlen komplexerer Funktionen kritisiert,<ref name="Reuter1" details="S. 24">Doris Reuter: Die „besten“ Genealogieprogramme unter Windows. In: Computergenealogie, Heft 3/2018, S. 22–27</ref> von denen aber viele im Verlauf der weiteren Entwicklung ergänzt wurden. In einer Nutzerumfrage von 2021 lobten die Anwender die einfache, intuitive Bedienbarkeit und Übersichtlichkeit, sie kritisierten die teils wenig ansprechende Optik, fehlende Buchfunktion und unflexible Listenausgaben.<ref name="Reuter2" details="S. 22">Doris Reuter: Die Ergebnisse der Software-Umfrage 2021. In: Computergenealogie, Heft 3/2021, S. 21–24</ref>

In der 2024 erschienenen Version 4 verfügt das Programm über eine Quellen-, Medien-, Orts-, Aufgaben- und Patenverwaltung, Änderungshistorie und Plausibilitätsprüfung; die Datenausgabe ist in Form von Tafeln, Listen und Büchern in zahlreichen verschiedenen Formaten sowie als Website im HTML-Format möglich.

Verbreitung

Ahnenblatt gehört zu den am weitesten verbreiteten Genealogieprogrammen im deutschsprachigen Raum. In den regelmäßigen Nutzerumfragen der Zeitschrift Computergenealogie war Ahnenblatt 2009 und 2014 das am dritthäufigsten, 2012 das am zweithäufigsten verwendete Programm. 2018 und 2021 war es das mit Abstand am häufigsten genutzte Genealogieprogramm, 2021 zudem das am besten bewertete.<ref name="Reuter1" details="S. 23" /><ref name="Reuter2" details="S. 21" />

Auch für die Erstellung von Online-Ortsfamilienbüchern ist Ahnenblatt das am häufigsten genutzte Programm.<ref>Welche Genealogieprogramme für Online-Ortsfamilienbücher?, CompGen-Blog, 11. Januar 2024</ref>

Screenshots

Auszeichnungen

Ahnenblatt wurde in den Jahren 2012 bis 2022 von Gensoftreviews, einer US-Bewertungsplattform für Genealogiesoftware, mit dem Users Choice Award ausgezeichnet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Award Winners for 2022 (Memento vom 27. März 2023 im Internet Archive)</ref> Die Plattform wurde 2023 eingestellt.

Literatur

  • Hans-Christian Scherzer: Ahnenblatt. Ein Testbericht. In: Computergenealogie, Heft 3/2022, S. 24–28 (zu Version 3.43)
  • Renate Ell: Ein Blick auf Ahnenblatt 4. In: Computergenealogie, Heft 2/2024, S. 26–28

Weblinks

Commons: Ahnenblatt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />