Jens-Uwe Gordon
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 13. August 1967 (58 Jahre) | |
| Geburtsort | Salinas, Kalifornien, Vereinigte Staaten | |
| Größe | 206 cm | |
| Position | Power Forward | |
| College | Santa Clara | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1985–1989 Vereinigte Staaten Santa Clara Broncos 1989–1990 Vereinigte Staaten Grand Rapids Hoops 1990–1992 Japan Tokyo Kumajei Gumi 1992–1993 Vereinigte Staaten Columbus Horizon 1993–1997 Deutschland TTL uniVersa Bamberg 1997–1998 Spanien Unicaja Málaga 1998 Frankreich ASVEL Lyon-Villeurbanne 1998–1999 Deutschland TSK uniVersa Bamberg 1999–2000 Datei:Flag of Greece.svg Apollon Patras 2000–2002 Spanien CB Gran Canaria 2002–2003 Deutschland EWE Baskets Oldenburg 2003–2004 Deutschland Artland Dragons 2004–2006 Deutschland BG Karlsruhe 2006–2007 Deutschland TSV Tröster Breitengüßbach | ||
Jens-Uwe Gordon (* 13. August 1967 in Salinas, Kalifornien) ist ein ehemaliger deutsch-amerikanischer Basketballspieler.
Leben
Gordon, Sohn eines amerikanischen Vaters und einer deutschen Mutter, ging vier Jahre lang auf die Santa Clara University, an der er als Power Forward oder auch als Center spielte und in seinem Senior-Jahr einen Durchschnitt von 16,8 Punkten und 8,3 Rebounds je Begegnung erreichte. Er war an der Uni Mannschaftskamerad des späteren deutschen Nationalspielers Nils Becker<ref>2023-24 Men's Basketball Record Book. In: Santa Clara University. Abgerufen am 7. Juni 2024.</ref> und ebenfalls dessen Landsmanns Uwe Sauer.<ref name=":3" /> Mit 133 geblockten Würfen innerhalb von vier Jahren erreichte Gordon den bis 1989 zweitbesten Wert in der Geschichte der Hochschulmannschaft. Gleichzeitig war er auch der Spieler Santa Claras, der am meisten Fouls beging.<ref>2018-19 History and Records. In: Santa Clara Athletics. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. September 2020. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Nach dem Ende seiner Hochschulzeit 1989 schlug Gordon eine Profikarriere ein. Mitte Juli 1989 wurde er vom NBA-Verein San Antonio Spurs unter Vertrag genommen, im November 1989 kam es zur Trennung.<ref>Spurs All-Time Transactions: 1989–90. In: 2017-18 San Antonio Spurs Media Guide. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2018; abgerufen am 7. September 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Ein NBA-Spiel hatte er für die Texaner nicht bestritten.<ref>1989-90 San Antonio Spurs Roster and Stats. In: basketball-reference.com. Abgerufen am 7. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gordon kam in der Saison 1989/90 in 48 Spielen (8,6 Punkte/Spiel) für die Mannschaft Grand Rapids Hoops in der Continental Basketball Association (CBA) zum Einsatz.<ref name=":0">Jens-Uwe Gordon Statistics. In: StatsCrew.com. Abgerufen am 7. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von 1990 bis 1992 spielte er für Kumajei Tokio in Japan,<ref>Jens-Uwe Gordon: Trayectoria y logros. In: Liga ACB. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Juli 2023; abgerufen am 7. September 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> dann 1992/93 wieder in den Vereinigten Staaten in der CBA: Für Columbus Horizon kam er in 49 Spielen auf 11,9 Punkte je Begegnung.<ref name=":0" />
Während der Saison 1993/94 wurde Gordon vom deutschen Bundesligisten TTL Bamberg als Ersatz für Geoff Lear verpflichtet. Damals verfügte Gordon noch nicht über die deutsche Staatsbürgerschaft. Er erzielte in seinem ersten Bamberger Jahr 11,3 Punkte je Begegnung.<ref>Archiv Saison 1993/94 GHP Bamberg. Abgerufen am 7. September 2020.</ref> 1994/95 verbuchte er 13,2 Punkte pro Partie für Bamberg,<ref>Archiv Saison 1994/95 GHP Bamberg. Abgerufen am 7. September 2020.</ref> steigerte sich 1995/96 auf 15,2<ref>Archiv Saison 1995/96 GHP Bamberg. Abgerufen am 7. September 2020.</ref> und 1996/97 auf 16,9 Punkte und 11,3 Rebounds je Spiel.<ref>Archiv Saison 1996/97 GHP Bamberg. Abgerufen am 7. September 2020.</ref> Durch die guten Leistungen in der Bundesliga und auch dank der mittlerweile angenommenen deutschen Staatsbürgerschaft weckte Gordon das Interesse aus besseren Spielklassen Europas. Im Vorfeld der Saison 1997/98 trainierte er bei Tau Vitoria aus Spaniens Liga ACB mit, es kam aber noch vor dem Auftakt des Spieljahres zur Trennung, Gordon schloss sich dem Ligakonkurrenten Unicaja Málaga an.<ref>Jens-Uwe Gordon. In: Unicaja Baloncesto Málaga. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. Juni 2023; abgerufen am 7. September 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> In 16 Ligaspielen für Málaga erzielte er im Schnitt 5,8 Punkte.<ref name=":1">Jens-Uwe Gordon: Temporada a temporada. In: Liga ACB. Abgerufen am 7. September 2020.</ref> In einer Dopingprobe, die Gordon nach einem Spiel Ende Dezember 1997 abgab, wurden Spuren von Marihuana gefunden, er wurde vom Verband für drei Monate gesperrt und zu einer Geldstrafe verurteilt, Málaga kündigte Ende Januar 1998 den Vertrag.<ref>Tres meses de sanción a los baloncestistas Gordon y Roe por fumar marihuana. In: El País. 7. April 1998, ISSN 1134-6582 (elpais.com [abgerufen am 7. September 2020]).</ref> Er wechselte zu ASVEL Lyon-Villeurbanne nach Frankreich, dort wirkte er im Frühjahr 1998 in sechs Ligaspielen (2,7 Punkte/Spiel) mit.<ref>Gordon Jean-Uwe. In: Ligue Nationale de Basket. Abgerufen am 7. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Gordon ging nach Bamberg zurück, zeigte während der Bundesliga-Saison 1998/99 nach seinem verkorksten Jahr in Spanien beziehungsweise Frankreich wieder ordentliche Leistungen und brachte es auf 12,8 Punkte pro Spiel.<ref>Archiv Saison 1998/99 GHP Bamberg. Abgerufen am 7. September 2020.</ref> Nach einem Jahr bei Apollon Patras in Griechenland nahm Gordon einen zweiten Anlauf in der spanischen Liga ACB. Er spielte zwei Jahre auf Gran Canaria, schaffte den Durchbruch in der Spielklasse jedoch nicht, seine Mittelwerte lagen in beiden Spielzeiten bei rund 4,5 Punkten pro Begegnung.<ref name=":1" /> Im November 2002 nahm der deutschen Bundesligist EWE Baskets Oldenburg Gordon als Ersatz für den verletzten Pavel Becka unter Vertrag.<ref>Keine leichte Aufgabe. In: Telekom Baskets Bonn. 12. Juni 2002, abgerufen am 7. Juni 2024.</ref> Er blieb letztlich bis zum Ende der Saison 2002/03 in Oldenburg (24 Spiele: 6,5 Punkte, 4,3 Rebounds/Einsatz).<ref name=":2">Jens-Uwe Gordon. In: Basketball-Bundesliga. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. August 2020; abgerufen am 7. September 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Anfang Oktober 2003 holte Trainer Chris Fleming den erfahrenen Gordon zu den Artland Dragons nach Quakenbrück.<ref>Geschichte - Saison 2003/2004: Aufsteiger mischt BBL auf. In: Artland Dragons. Abgerufen am 7. Juni 2024.</ref> Mit 8,7 Punkten und 4,6 Rebounds pro Bundesliga-Spiel nahm er bei den Niedersachsen 2003/04 eine wichtige Rolle als Alternative auf der Innenposition ein.<ref name=":2" /> Zur Saison 2004/05 wechselte Gordon innerhalb der Bundesliga zur BG Karlsruhe. Dort blieb er bis 2006. In Karlsruhe spielte er unter Trainer Uwe Sauer, seinem ehemaligen Mannschaftskameraden an der Santa Clara University.<ref name=":3">Taking a Shot Overseas. In: Santa Clara Magazine. 10. März 2005, abgerufen am 7. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zum Abschluss seiner Laufbahn verstärkte Gordon 2006/07 den Zweitligaverein TSV Tröster Breitengüßbach.<ref>Was macht eigentlich: Jens-Uwe Gordon? In: Fränkischer Tag. 6. März 2021, abgerufen am 7. Juni 2024.</ref>
2007 zog er sich mit 40 Jahren aus dem Leistungsbasketball zurück. Er arbeitete dann als Lehrer<ref>SUHSD Summer Teacher Prep Schedule. In: Sched.com. Abgerufen am 7. Juni 2024.</ref> und Basketballtrainer an einer Schule in seiner Heimatstadt Salinas.<ref>Prep Basketball: 3 Cougars to play in All Star game. In: Gilroy Dispatch. 9. April 2015, abgerufen am 7. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gordon, Jens-Uwe |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-amerikanischer Basketballspieler |
| GEBURTSDATUM | 13. August 1967 |
| GEBURTSORT | Salinas, Kalifornien |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Kein lokales Bild, aber Bild auf Wikidata
- Wikipedia:Weblink offline
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2022-11
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2025-08
- Basketballspieler (Vereinigte Staaten)
- Basketballspieler (CB Málaga)
- Basketballspieler (Japan)
- Basketballspieler (Apollon Patras)
- Basketballspieler (Brose Bamberg)
- Basketballspieler (TSV Breitengüßbach)
- Basketballspieler (EWE Baskets Oldenburg)
- Basketballspieler (Artland Dragons)
- Basketballspieler (CB Gran Canaria)
- Basketballspieler (ASVEL Lyon-Villeurbanne)
- Basketballspieler (BG Karlsruhe)
- Dopingfall im Basketball
- US-Amerikaner
- Deutscher
- Geboren 1967
- Mann
- Basketballspieler (Kumagai Gumi Bruins)