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Stellichte

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Stellichte
Stadt Walsrode
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(550)&title=Stellichte 52° 56′ N, 9° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(550) 52° 56′ 16″ N, 9° 31′ 13″ O
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Höhe: 44 m
Fläche: 18,43 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Stellichte, Gemeinde Walsrode. In: GEOindex. Abgerufen im August 2025.</ref>
Einwohner: 550 (17. Jan. 2019)<ref>Nahverkehrsplan Heidekreis 2015–2019. (PDF; 10,2 MB) S. 124, abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 29664
Vorwahl: 05168
Lage von Stellichte in Niedersachsen

Stellichte ist ein Ortsteil der Stadt Walsrode im niedersächsischen Landkreis Heidekreis. In dem Heidedorf leben etwa 670 Einwohner auf einer Fläche von 18,3 km².

Geografie

Stellichte ist die nördlichste Ortschaft der Stadt Walsrode. Sie liegt zehn Kilometer nördlich vom Kernort Walsrode und sechs Kilometer südwestlich von Visselhövede. Die durch den Ort verlaufende Lehrde ist Grenzfluss zwischen den Landkreisen Heidekreis und Verden.

Geschichte

Datei:Stellicht (Merian).jpg
Stich von Matthäus Merian (1654/1658)
Datei:Stellichte 02.jpg
Dorfstraße in Stellichte

Erste urkundliche Erwähnung fand der Ort im Jahr 1069 als Steinlaga.<ref>Anton Ulrich Erath: Codex diplomaticus Quedlinburgensis. Frankfurt am Main 1764, S. 64 Nr. 10 (digitale-sammlungen.de).</ref> Am 1. März 1974 wurde Stellichte in die Stadt Walsrode eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 225.</ref>

Politik

Ortsvorsteherin ist Birgit Podlech seit 2011.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Stellichte Gutshof.jpg
Das Herrenhaus des Gutshofs
Datei:Stellichte Gutskapelle.jpg
Gutskapelle
  • Gut Stellichte, das sich noch heute im Privatbesitz der Familie von Behr befindet, ist sehenswert. Das Herrenhaus (1703/04) und ein zweigeschossiger Fachwerkspeicher (17. Jahrhundert) sind die wichtigsten Gebäude.
  • Die evangelische St.-Georg-Christophorus-Jodokus-Kirche, ehemalige Gutskapelle (1608), ist ein „seltenes Beispiel einer qualitätvollen, in Architektur und Ausstattung einheitlichen Gutskapelle aus dem frühen 17. Jh.“<ref>Dehio</ref>.
  • Die Obermühle, vor 1392 erbaut, gehörte über Jahrhunderte zum benachbarten Rittergut, bis sie 1786 als Erbzins verpachtet wurde.

Der Esel aus dem Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ soll in Stellichte gelebt haben.<ref>Merkle, Klaus: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte über die vermutliche Herkunft der Stadtmusikanten (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Juni 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadtmusikanten.eu.</ref> Ein Radfernweg, der alle vier Stätten miteinander verbindet, an denen die vier Tiere gelebt haben sollen und der durch Stellichte führt, der „Stadtmusikantenweg“, wurde 2008 eingeweiht.<ref>Landkreis Verden: Stadtmusikanten-Weg.</ref>

siehe auch Liste der Baudenkmale in Walsrode (Außenbezirke)#Stellichte

Wirtschaft und Infrastruktur

Stellichte liegt fernab des großen Verkehrs. Die Bundesautobahn 27 verläuft 8 km entfernt südlich. Die von Rotenburg (Wümme) über Visselhövede zur A 7 führende Bundesstraße 440 verläuft nördlich, 6 km entfernt.

In Stellichte gibt es keine Straßenbezeichnungen, sondern nur Hausnummern, nach denen sich Einwohner, Postboten, Lieferanten und Besucher orientieren müssen.

Im Bezirksentscheid 2003 des 21. Landeswettbewerbes „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ wurde die Ortschaft Stellichte Sieger. Im Rahmen desselben Wettbewerbs auf Landesebene erhielt Stellichte eine Auszeichnung als eines der sieben schönsten Dörfer Niedersachsens.

Literatur

Weblinks

Commons: Stellichte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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