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Golberode

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Golberode
Gemeinde Bannewitz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(168)&title=Golberode 50° 59′ N, 13° 45′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(168) 50° 59′ 1″ N, 13° 45′ 10″ O
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Höhe: 267–290 m ü. NN
Fläche: 2,1 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Golberode, Gemeinde Bannewitz. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref>
Einwohner: 168 (2018)<ref>Bürgerinformationsbröschüre 2018. In: Webauftritt. Gemeinde Bannewitz, S. 8, abgerufen im April 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1958
Eingemeindet nach: Goppeln
Postleitzahl: 01728
Vorwahl: 0351
Datei:Locator map Golberode in Bannewitz.svg
Karte
Lage von Golberode in Bannewitz

Golberode ist ein Ortsteil der sächsischen Gemeinde Bannewitz im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Der Ortsteil bildet zusammen mit den Ortsteilen Gaustritz und Goppeln die Ortschaft Goppeln nach der Sächsischen Gemeindeordnung. Diese hat gemäß ihrer Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 2,35 MBkB) § 14. In: Webauftritt. Gemeinde Bannewitz, abgerufen im April 2026.</ref>

Geografie

Der Ort liegt östlich des Hauptortes. Im Norden verläuft die Staatsstraße 191. Golberode liegt an der südlichen Talflanke des Gebergrundes (Landschaftsschutzgebiet).

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1288 als Holbrode, danach 1425 als Gollebrode (Kahlbärte). Bis 1552 besaß Golberode ein Lehngut. Die ansässigen Höfe entlang der ansteigenden Dorfstraße waren Untertanen der Grundherrschaft des Ritterguts Bärenklause. Außerdem befand sich im Ort bis 1856 eine Patrimonialgerichtsbarkeit. 1954 wurde die LPG Freundschaft gegründet.

Im Jahr 1857 wurde der Steinkohleschacht Dippoldschacht geteuft. 1859 eröffnete auf dem Schachtgelände die noch heute existierende Hornschänke. Die Tagesanlagen des Schachtes trug man dagegen 1873/74 ab. Ab 1885 wurde bei Golberode Sandstein gebrochen.

Datei:Golberoder Mühle.jpg
Golberoder Mühle

Im Gebergrund unterhalb der alten Schmiede steht eine Mühle. Sie ist die oberste der drei ehemaligen Mühlen (Gaustritzer Mühle, Goppelner Mühle und Golberoder Mühle). Die Golberoder Mühle wurde bereits 1547 als „kleines Mühlgen“ erwähnt. Sie besaß einen Mahlgang zur Schrotherstellung, dieser wurde im Zuge der Mühlenreform in Sachsen aufgegeben, die Mühltechnik wurde abgebaut und der Mühlgraben verfüllt.<ref>Grundbuchamt Dippoldiswalde</ref>

Sonstiges

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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