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Simuschir

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Simuschir

Datei:Simushir ISS015-E-26171.jpg
Satellitenaufnahme der Insel
Gewässer Pazifischer Ozean
Inselgruppe Kurilen
Geographische Lage 46° 58′ N, 152° 2′ OKoordinaten: 46° 58′ N, 152° 2′ O
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Datei:Kuriles Simushir.PNG
Lage von Simuschir
Länge 59 km
Breite 12 km
Fläche 227,6 km²
Höchste Erhebung Milna
1539 m
Einwohner unbewohnt

Simuschir ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Shimushiru-tō)<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (dt. „Lage und Fläche der Nördlichen Territorien“). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (dt. „Gesellschaft für Maßnahmen zur Frage der Nördlichen Territorien“) Selbstverwaltungskörperschaft des Kabinettsbüros, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2009; abgerufen am 3. Juli 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hoppou.go.jp</ref> ist eine unbewohnte Vulkaninsel im Pazifischen Ozean, die geographisch zur Zentralgruppe der Kurilen und somit politisch zur Oblast Sachalin von Russland gehört.

Geographie

Die Insel ist 59 km lang, 12 km breit und weist eine Fläche von rund 227,6 km² auf. Die langgestreckte Insel wird durch eine Aneinanderreihung von mehreren Vulkanen gebildet. Aufgelistet von Nordost nach Südwest sind dies:

  • Urataman, 678 m hoher Somma-Vulkan am Nordost-Zipfel von Simuschir. Seine Caldera mit einem Durchmesser von 7,5 km befindet sich teilweise im Meer.
  • Prewo, 1360 m hoher Stratovulkan.
  • Sawarizkogo, 1957 letzte Eruption; bis zu 624 m hoch; Verschachtelung von 3 Calderen mit Durchmessern von 10, 8 und 3 Kilometern; der Kratersee liegt in rund 40 m Höhe.
  • Milna, 1539 m hoher Somma-Vulkan im äußersten Südwesten der Insel und deren höchste Erhebung.
  • Gorjaschtschaja Sopka, 1918 letzter Ausbruch; 891 m hoher Stratovulkan nordwestlich des Milna gelegen.
Datei:SimushirGeneral.png
Topographische Karte von Simushir
Datei:SimushirDetail.png
Detailkarte von Simushir

Geschichte

Die Insel wurde zum ersten Mal von den Ainu im 19. Jahrhundert besiedelt. Im Vertrag von San Francisco wurde die Insel 1952 abgetreten. Zuvor gehörte sie zum Shimushiru-gun, Unterpräfektur Nemuro, Präfektur Hokkaidō, Japan. Zur Zeit des Bestehens der Sowjetunion wurde die Insel zu militärischen Zwecken genutzt. Am Nordende der Insel befindet sich ein ehemaliger U-Boot-Stützpunkt.

Im Sommer 1831 brach der Vulkan Zavaritskii auf Simuschir so heftig aus, dass die nördliche Hemisphäre sich in den Jahren 1831–1833 deutlich abkühlte.<ref>William Hutchison, Patrick Sugden, Andrea Burke, Peter Abbott, Vera V. Ponomareva, Oleg Dirksen, Maxim V. Portnyagin, Breanyn MacInnes, Joanne Bourgeois, Ben Fitzhugh, Magali Verkerk, Thomas J. Aubry, Samantha L. Engwell, Anders Svensson, Nathan J. Chellman, Joseph R. McConnell, Siwan Davies, Michael Sigl, Gill Plunkett: The 1831 CE mystery eruption identified as Zavaritskii caldera, Simushir Island (Kurils). In: Proceedings of the National Academy of Sciences. Band 122, Nr. 1, 7. Januar 2025, S. e2416699122, doi:10.1073/pnas.2416699122, PMC 11725861 (freier Volltext) – (pnas.org [abgerufen am 22. Juli 2025]).</ref>

Weblinks

Commons: Simuschir – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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