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Lidwien van de Ven

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Lidwien van de Ven (* 1963 in Hulst) ist eine niederländische Fotografin und Videokünstlerin. Ihre fotografischen Arbeiten sind vorwiegend in Schwarzweiß gehalten, und nehmen Themen der durch Medien vermittelten Realitätswahrnehmung auf.

Leben und Werk

Lidwien van de Ven wurde in Hulst in der niederländischen Provinz Zeeland geboren. 1985 begann sie im Alter von 22 Jahren als Fotografin zu arbeiten. Durch die Art ihrer Sujets – zum Beispiel Demonstrationen oder Menschen in Krieg und Katastrophe – ist ihre künstlerische Arbeit der Presse- und Reisefotografie nah. Ihre Fotos werden oft in Abzügen präsentiert, die durch Größe und Hängung an Werbeplakate erinnern. Seit 1995 arbeitet sie auch als Videokünstlerin.

“For me photography is not primarily a means of representation, but a medium that always obliges you to express yourself vis à vis the real world [...] I think that via the photographic image you end up exactly on the border between representation and reality; not just for me, but also in terms of how it intervenes in the social; in terms of how things are photographable; or on the contrary cannot be registered because of technical limitations; or because of a prohibition or because it just doesn’t allow itself to be represented.”

„Für mich ist Fotografie nicht primär ein Mittel der Abbildung, sondern ein Medium, das einen ständig dazu verpflichtet, sich vis-à-vis der Realität auszudrücken. [...] Ich denke, mit dem fotografischen Bild bewegt man sich genau an der Grenze zwischen Abbildung und Realität. Dies gilt nicht nur für mich, sondern auch für den Eingriff in die Gesellschaft, den ein Foto darstellt; für die Frage, ob Dinge fotografierbar sind; oder im Gegenteil wegen technischer Beschränkungen nicht aufnehmbar sind; oder aufgrund eines Verbotes oder weil es schlicht nicht erlaubt wird nicht fotografiert werden können.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Lidwien van de Ven: Interview mit Mariska van de Berg in Seule / la main qui efface / peut écrire.<ref>Lidwien van de Ven: Seule / la main qui efface / peut écrire. Artimo, Amsterdam 2003.</ref>

Ausstellungen

Einzelausstellungen (Auswahl)

Teilnahme an Gruppenausstellungen (Auswahl)

Auszeichnungen

  • 2014: Dolf Henkes Award 2014
  • 2001: Maria Austria Award
  • 1990: Award Amsterdamse Raad voor Kunst
  • 1989: Charlotte Köhler Award<ref>David Röell Prijs / Charlotte Köhler Prijzen 1989. Abgerufen am 20. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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