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Zwischenlager Mitterteich

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Zwischenlager Mitterteich
Datei:Zwischenlager Mitterteich 2011-1.JPG
Zwischenlager Mitterteich im Februar 2011
Zwischenlager Mitterteich im Februar 2011
Lage
Zwischenlager Mitterteich (Bayern)
Zwischenlager Mitterteich (Bayern)
Koordinaten 49° 56′ 13″ N, 12° 13′ 10″ OKoordinaten: 49° 56′ 13″ N, 12° 13′ 10″ O
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f1
Land: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Daten
Betreiber: GRB-Sammelstelle Bayern für radioaktive Stoffe GmbH
Einlagerungsbeginn: Vorlage:DatumZelle
Lagerart: Zwischenlager
Lagertyp: Trockenlager
Konditionierung: nein
Website: Homepage
Stand: 16. Okt. 2024
Die Datenquelle der jeweiligen Einträge findet sich in der Dokumentation.

Das Zwischenlager Mitterteich ist ein Zwischenlager für radioaktive Abfälle in Mitterteich, Bayern. Hier betreibt die GRB – Sammelstelle Bayern für radioaktive Stoffe GmbH<ref>GRB - Sammelstelle Bayern für radioaktive Stoffe GmbH. Abgerufen am 16. Oktober 2024.</ref> seit 1985 im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz zwei Sammelstellen.<ref>Radioaktive Abfälle; Ablieferung - BayernPortal. Abgerufen am 16. Oktober 2024.</ref><ref name="Umweltinstitut"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Umweltinstitut München: Atommüll-Zwischenlager Mitterteich (Memento vom 25. Mai 2008 im Internet Archive)</ref>

Sammelstellen

Landessammelstelle

Dies ist eine Landessammelstelle für radioaktive Abfälle. Die Abfälle sind schwach- oder mittelradioaktiv und stammen überwiegend aus der Nuklearmedizin, Industrie und aus Forschungseinrichtungen. Sie verfügt über eine genehmigte Lagerkapazität von 10.000 Abfallbehältern (200 und 400-Liter-Fässer).<ref name="Umweltinstitut" /> In dieser Sammelstelle werden feste Abfälle aus Bayern eingelagert. Bis 21. August 2019 wurde schwach- und mittelradioaktiver Abfall in 1374 Behältern mit einem Gebindebruttovolumen von etwa 303 Kubikmetern eingelagert.<ref name="BuRe20190910" />

EVU-Lagerhalle

Die „EVU-Lagerhalle“ ist ein zentrales Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktiven Abfälle aus kerntechnischen Anlagen in Bayern. Die genehmigte Lagerkapazität liegt bei 40.000 Abfallbehältern (200 und 400-Liter-Fässer).<ref name="Umweltinstitut" /> Die Genehmigung ist befristet bis Ende 2028.<ref name="BuRe20190910">Bundesregierung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Stefan Schmidt, Sylvia Kotting-Uhl, Annalena Baerbock, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 19/12397 –. Hrsg.: Deutscher Bundestag. Berlin 10. September 2019, S. 2, 4 f. (8 S., bundestag.de [PDF; 371 kB; abgerufen am 1. April 2023]).</ref>

70 Prozent der Lagerkapazität stehen PreussenElektra zur Verfügung für das Kernkraftwerk Isar (KKI 1 und 2) und Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. Die restlichen 30 Prozent werden von RWE genutzt für das Kernkraftwerk Gundremmingen (Blöcke A–C) und Versuchskernkraftwerk Kahl.<ref name="BuRe20190910" /> Weitere elf Behälter stammen von Siemens Unternehmensteil Karlstein (SUK).<ref name="BuRe20190910" /> Bis 21. August 2019 wurde schwach- und mittelradioaktiver Abfall in 16.240 Behältern mit einem Gebindebruttovolumen von etwa 9.150 Kubikmetern eingelagert.<ref name="BuRe20190910" />

Einzelnachweise

<references />