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Family Research Council

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Das Family Research Council (FRC) ist eine gemeinnützige Denkfabrik der religiösen Rechten und eine Lobbyorganisation. Es wurde in den Vereinigten Staaten von James Dobson 1981 gegründet und 1983 als eigene Rechtspersönlichkeit eingetragen. Die Gruppe stellte zunächst eine Interessenvertretung für konservative Politikmaßnahmen auf dem Capitol Hill dar. In den späten 1980er Jahren wurde die Gruppe offiziell Teil von Dobsons Hauptorganisation Focus on the Family, aber 1992 führten steuerrechtliche Bedenken des IRS aufgrund der Lobbyfunktion zu einer erneuten administrativen Trennung der beiden Gruppen. Sein erklärtes Ziel ist die Förderung sogenannter Familienwerte. Der jetzige Präsident der Organisation ist Tony Perkins.

Die Organisation mit Sitz in Washington, D.C. hat sich öffentlich für die Förderung von sozialkonservativen Ansichten in vielen Themenbereichen eingesetzt, darunter zu Scheidung, Homosexualität und Abtreibung. In einer Liste von The Church Report belegt das FRC unter christlichen politischen Organisationen den ersten Platz.<ref name="Top20"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Church Report Top 20 List of Political Christian Organizations (Memento vom 25. April 2006 im Internet Archive) URL gesehen am 12. Mai 2006.</ref>

Das FRC ist eng mit James Dobsons Focus on the Family verflochten und pflegte zu William J. Bennett ein gutes Verhältnis.

Edgar Prince, der Vater des Gründers des privaten Rüstungsunternehmens Blackwater USA, Erik Prince, half Gary Bauer mit den Anfängen des Family Research Council.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Zielsetzung und Eigendarstellung

Die Webseite der Organisation gibt kund: „Das Family Research Council (FRC) tritt ein für Ehe und Familie als Fundament der Zivilisation, Saatbeet der Tugend und Urquell der Gesellschaft. FRC prägt die öffentliche Debatte und gestaltet eine Politik, die menschliches Leben wertschätzt und die Institutionen der Ehe und der Familie aufrechterhält. Im Glauben daran, dass Gott der Autor von Leben, Freiheit und der Familie ist, fördert FRC das jüdisch-christliche Weltbild als Grundlage einer gerechten, freien und stabilen Gesellschaft.“<ref>[1] Mission Statement des FRC, aufgerufen am 20. Oktober 2010</ref>

„Die Idee des Family Research Council hatte ihren Ursprung bei der White House Conference on Families im Jahr 1980. Unter den Teilnehmern ragte James Dobson aufgrund seiner seltenen Mischung von christlichen sozialen Werten und akademischen Werdegang hervor. Als praktizierender klinischer Psychologe und angesehener Autor hatte Dobson kurz zuvor in den Hörfunk gewechselt und eine gemeinnützige Organisation zur Familienberatung gegründet. Er hatte das Gefühl, dass die Zeit reif war, eine Organisation zu gründen, die die nationale Debatte zu Familienthemen vorantreiben würde. So wurde das Family Research Council 1983 als gemeinnützige Bildungseinrichtung im District of Columbia gegründet; zum Vorstand bei der Gründung gehörten Dobson und zwei angesehene Psychiater, Armand Nicholi Jr. von der Harvard University und George Rekers von der University of South Carolina,“ gibt die Webseite kund.
„Unter der Leitung von Jerry Regier, ein ehemaliges Mitglied der Regierung Ronald Reagan beim US-Gesundheitsministerium, fing das FRC an, Politiker und Regierungsbeamten mit Forschern und Wissenschaftlern aus einer Vielzahl von Fachrichtungen miteinander zu vernetzen. Gary Bauer, ein Berater von US-Präsident Ronald Reagan für inländische Politik, folgte 1988 auf Regier, und Mitte der 1990er Jahre war die Organisation zu einem 10-Millionen-Dollar-Betrieb angewachsen, mit einem nationalen Netzwerk der Unterstützung...“, fährt die Webseite fort.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Over 23 years defending family, faith, and freedom.] In: About FRC: History/Mission. Family Research Council, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. August 2006 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Politik

Die Politik des FRC ist im allgemein die der religiösen Rechten:

Im Bericht Funding the Culture Wars<ref>John Russell. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Funding the Culture Wars: Philanthropy, Church and State (Memento vom 11. April 2006 im Internet Archive), January 2005.</ref> führt der National Committee for Responsive Philanthropy<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The National Committee for Responsive Philanthropy (Memento vom 11. April 2006 im Internet Archive)</ref> das Family Research Council als eine der führenden Organisationen auf, die Aktivitäten der christlichen Rechten und der konservativen Bewegung finanziell fördert.

Das FRC veröffentlicht häufige E-Mail-Updates, gewöhnlicherweise in der Form von drei kurzen Artikeln. Diese können ebenfalls auf seiner Webseite angeschaut werden. Diese Artikel nehmen typischerweise die Form an, dass sie eine konservativ-christliche Perspektive auf tagesaktuelle politische und soziale Themen befürworten.

Kontroverse und Kritik

Pädophilie und Homosexualität

Das Family Research Council ist, zusammen mit anderen konservativen Organisationen dafür bekannt, Pädophilie in Zusammenhang mit Homosexualität zu setzen. Eine oft zitierte Arbeit ist jene von Timothy J. Dailey, Doktor der Theologie und „Senior Fellow“ am Center for Marriage and Family Studies des FRC.<ref>Biography - Tim Dailey, frc.org, Abruf: 30. Mai 2008</ref> Er argumentiert, dass homosexuelle Männer in Gegensatz zu Kinseys 10 % in Wirklichkeit nur 1–3 % der Gesamtbevölkerung darstellen, die meisten Übergriffe durch Männer erfolgen und bis zu einem Drittel aller Missbrauchsfälle Burschen betreffen. Schwule wären also bei den sexuellen Übergriffen gegen Kinder stark überrepräsentiert, von ihnen ginge eine große Gefahr aus.<ref>Timothy J. Dailey: Homosexuality and child sexual abuse, in: Insight (Family Research Council: 23. Mai 2002); Online bis mindestens 6. März 2008 bei frc.org verfügbar, (, Version: 23. Mai 2007, Stand: 18. August 2007); Weitere Kopien auch bei <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />traditionalvalues.org (Memento vom 13. Mai 2008 im Internet Archive) oder orthodoxytoday.org vorhanden.</ref> Es gibt einige Kritikpunkte gegen diese Arbeit, wobei der offensichtlichste die Unwissenschaftlichkeit der aufgestellten Vergleiche ist. So werden etwa zwei völlig verschiedene Definitionen von Homosexualität miteinander verglichen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 5. November 2015 im Internet Archive)</ref> Einerseits sind bei den 1–3 % nur Männer mit einer nachhaltigen und überwiegenden homosexuellen Orientierung erfasst, die auch bei einer Befragung zu dieser Identität stehen. Zeitweise oder vereinzelte gleichgeschlechtliche Aktivitäten kommen jedoch deutlich öfter vor.<ref name="Burroway" /> Bei der Statistik zu Missbrauchsfällen, jedoch, wird jeder Erwachsene, der auch nur eine einzige sexuelle Tat an einem gleichgeschlechtlichen Kind begangen hat, als homosexuell definiert, unabhängig davon, wie er bei einer Befragung zu seiner Identität stehen würde. Die genannte Zahl von einem Drittel liegt im oberen Bereich der Schätzungen, während die Zahlen zur sexuellen Orientierung eher im unteren Bereich der Schätzungen liegen. Auch werden Bevorzugungen von geschlechtsreifen gleichgeschlechtlichen Partnern (Ephebophilie) und gleichgeschlechtliche Pädophile vermengt. Weiters werden zur Untermauerung Aussagen von mehreren Autoren zitiert, welche in ihren eigenen Arbeiten genau zu einem gegenteiligen Ergebnis kommen. A. Nicholas Groth etwa, der 3000 Täter analysiert hat, sagt, dass jene, die sich sowohl zu Kindern als auch zu erwachsenen Personen hingezogen fühlen, meist heterosexuell sind. Kurt Freund kommt zu dem Schluss, dass es vor allem die kindlichen Attribute sind, welche anziehend wirken und das Geschlecht bei vielen eine untergeordnete Rolle spielt. Gene G. Abel, der früher als Quelle angegeben war, kam zu dem Schluss, dass nahezu 80 % der Männer, welche sich an Burschen vergangen hatten, heterosexuell oder bisexuell sind und die meisten dieser Männer verheiratet waren und selber Kinder hatten.<ref>Mark E. Pietrzyk: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Homosexuality and Child Sexual Abuse: Science, Religion, and the Slippery Slope (Memento vom 14. März 2012 im Internet Archive), Version: 9. Oktober 2006</ref> Groth verlangte nach der ersten Version im Jahre 2002 auch, dass Dailey die Verweise auf seine Arbeiten wegen Fehlinterpretation zu entfernen habe. Dem wurde auch nachgekommen, jedoch waren Groths Arbeiten noch indirekt referenziert (Stand 2005).<ref name="Burroway">Jim Burroway: Testing The Premise: Are Gays A Threat To Our Children? (PDF; 372 kB), Box Turtle Bulletin, Version: 16. Oktober 2006</ref>

Hotel-Pornografie-Kampagne

Am 22. August 2006 verkündete ein Zusammenschluss konservativer Gruppen, darunter das FRC, in einer Anzeige in USA Today, dass sie „fest davon überzeugt“ seien, dass es strafbar sei, Pornografie über Hotelzimmerfernsehgeräte zu vertreiben und dass sie einen dringenden Appell an die Staatsanwaltschaft gerichtet hätten, sofort gegen zwei führende Hotelzimmer-Film-Verleihe, die sich auf nicht-jugendfreie Filme spezialisierten, zu ermitteln.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Conservatives try to curtail hotel porn.] In: Presseartikel. Associated Press, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. August 2006 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „strongly believe“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Die Anzeige rief dazu auf, dass „das US-Justizministerium und FBI sofort ermitteln sollen ob ‚Erwachsenen‘-Videos, die in Hotels durch OnCommand und LodgeNet vertrieben werden, die einschlägigen Landes- und Bundesstrafgesetzen bezüglich Verteilung obszönen Materials widersprechen“. Die Anzeige fuhr fort, „Erwachsenen-Hard-Core-Pornographie kann tragischerweise zu Sex-Verbrechen an Frauen und Kindern führen ... Trotzdem sind Sexvideos, die nach unserer festen Überzeugung strafbar sind, in Millionen von US-Hotelzimmern erhältlich.“<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Campaign for Corporate Responsibility targets hotel porn sellers.] In: Pressemeldung. Citizens for Community Values, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. August 2006 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Coalition of conservative groups believe hotel porn may be prosecutable.] www.rawstory.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. August 2006 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

2006 “Values Voters” Gipfel

Vom 22. bis zum 24. September 2006 veranstaltete der politische Zweig des FRC, FRCAction, eine Tagung für evangelikale Wähler, bei der Sean Hannity, Ann Coulter, Mike Huckabee, George Allen, Tony Snow und andere anwesend waren. Während der Tagung haben einige der Redner Homosexualität mit Begriffen verurteilt, die als beleidigend eingestuft werden können, wie z. B. „faggot“. Ein Prediger behauptete sogar: „die Lesben- und Schwulenbewegung stieg zu uns aus den Höllengruben selbst empor“, während ein weiterer wütend rief: „Ich will, dass die Schwulen wütend auf mich werden; ich will in ihr Visier gelangen! Der Antichrist wird ein Homosexueller sein!“<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig ‘Values Voter Summit’ Features Attack on ‘Faggots,’ Claim That Gay Rights Movement Inspired ‘From The Pit Of Hell Itself’.] Think Progress, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. Januar 2007 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig With the Party of Dobson.] The Nation, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. Januar 2007 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Neben FRCAction hatte die Tagung einige Co-sponsoren, darunter die Lobbygruppen anderer wichtiger Gruppen der christlichen Rechten: Focus on the Family Action (James Dobson), Americans United to Preserve Marriage (Gary Bauer) sowie American Family Association Action (Donald Wildmon).

Reaktion auf den Mark-Foley-Skandal

Anlässlich des Skandals um Mark Foley meinte Tony Perkins am 2. Oktober 2006 auf CNN:

„Es gibt keine Entschuldigung für dieses Verhalten. Es ist empörend. Es ist schockierend. Aber es sollte nicht völlig überraschen. Wenn wir Toleranz und Diversität als Wegweiser des öffentlichen Lebens hochhalten, ist es dies, was man am Ende erhält. Man erhält Kongressabgeordnete, die 16-Jährigen durch die Gänge des Kongresses hinterher jagen. Es ist eine Schande. Es ist eine Tragödie und muss angesprochen werden. Aber nicht nur die Symptome hier. Wir müssen zur Quelle des Problems gehen. Und wenn die Führung nachlässig war, dann sollte das behandelt werden und auf die strengstmögliche Weise behandelt werden. Aber was hinderte die Führung daran, tätig zu werden? Hatten sie Angst davor, tätig zu werden, weil sie als homophob oder als Schwulenklatscher (gay bashing) angesehen werden würden?“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Tony Perkins: 2. Oktober 2006<ref>[2], thinkprogress.org, 3. Oktober 2006, Zugriff: 30. Mai 2008</ref>

Bezüglich der Rolle von Schwulen in der Republikanischen Partei sagte Tom McClusky, der Cheflobbyist des Family Research Council:

„Die ‚Strategie des großen Zelts‘“ [der Inklusivität] „könnte letztendlich den finalen Schicksalsschlag der Republikanischen Partei bedeuten... Alles, was die ‚Strategie des großen Zelts‘ zu bewirken scheint, ist, eine Menge Clowns anzuziehen.“<ref>[3] Johanna Neuman. Los Angeles Times, October 18 2006.</ref>

Vorwürfe des Rassismus und Dominionismus

Das Southern Poverty Law Center hat das Family Research Council mit Rassismus in Verbindung gebracht, anlässlich der Assoziationen dessen Präsident, Tony Perkins.<ref name="spl-intell"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />“A Mighty Army”: Family Research Council (Memento vom 17. April 2006 im Internet Archive), Intelligence Report profile, p. 3.</ref> In der Ausgabe von The Nation vom 26. April 2005 schrieb der Journalist Max Blumenthal, dass Tony Perkins langjährige Verbindungen mit rassistischen Organisationen unterhalte, darunter eine Vereinbarung mit David Duke, um die jeweilige Adressendatenbänke auszutauschen: „Vor vier Jahren, hielt Perkins vor dem Landesverband von Louisiana des Council of Conservative Citizens (CCC), die wichtigste Organisation der amerikanischen White-Supremacy-Bewegung, eine Rede... 1996 zahlte Perkins an den ehemaligen Grand Wizard der Ku-Klux-Klan, David Duke, die Summe von $82.000, um Zugang zu seiner Mailingliste zu bekommen. Damals war Perkins der Wahlkampfmanager eines republikanischen Kandidaten zum US-Senat aus Louisiana. Die Federal Election Commission verhängte daraufhin eine Geldstrafe von $3.000 für das Wahlkampfteam, weil dieses versucht hatte, die Zahlung an Duke zu verheimlichen.“<ref>Blumenthal, Max, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"Justice Sunday Preachers" (Memento vom 20. April 2010 im Internet Archive), The Nation, 26. April 2005.</ref>

TheocracyWatch bezeichnet das Family Research Council als dominionistische Organisation, eine Bezeichnung, dass TheocracyWatch auch auf die Heritage Foundation, Christian Coalition und Focus on the Family anwendet.<ref>The Rise of the Religious Right in the Republican Party [4], TheocracyWatch, Last updated: March 2006; URL accessed April 29, 2006.</ref><ref>Taking Over the Republican Party, TheocracyWatch, Last updated: February 2005; URL accessed April 29, 2006.</ref> Zur Begründung wird die Congressional scorecard des Family Research Council herangeführt, die seine Erfolge und die Stärke der Dominionisten im US-Kongress beweisen.<ref>"Dominionist Influence in The U.S. Congress", TheocracyWatch, Last updated: December 2005; URL accessed April 23, 2006.</ref>

Kontroverse um das Anti-Homosexuellengesetz in Uganda und dessen Verurteilung durch ein amerikanisches Gesetz

Im Jahre 2010 zahlte die FRC 25.000 $ an Lobbyisten, die auf die Verabschiedung eines Gesetzes im Kongress Einfluss nehmen sollten. Aufgedeckt wurde dies durch einen internen Report der Organisation.<ref name="disclosure">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lobbying Report.] In: Lobbying Disclosure. US House of Representatives, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Offensichtlich sollten Lobbyisten der FRC versucht haben zu verhindern, dass eine Resolution durch das amerikanische Repräsentantenhaus verabschiedet wurde, die das ugandische Anti-Homosexuellengesetz verurteilt<ref name="HR1064">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig H.Res.1064.] OpenCongress, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Expressing the sense of the House of Representatives that the "Anti-Homosexuality Bill, 2009" under consideration by the Parliament of Uganda, that would impose long term imprisonment and the death penalty for certain acts, threatens the protection of fundamental human rights, and for other purposes.“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>. Dieses ugandische Gesetz sieht für homosexuelle Handlungen die Todesstrafe bzw. eine lebenslange Haftstrafe vor.<ref>http://nationalpress.typepad.com/files/bill-no-18-anti-homosexuality-bill-2009.pdf</ref><ref name="Weigel">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Family Research Council explains: It lobbied for changes to Uganda resolution.] In: Right Now. The Washington Post, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="McEwan">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Family Research Council evades regarding Ugandan anti-gay bill lobbying efforts.] Huffington Post, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="Melloy">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig FRC Opposes U.S. Resolution Against Ugandan ’Kill Gays’ Law.] In: News. Edge - Boston, MA, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Anschluss an die Veröffentlichung des internen Berichts bestritt der FRC, dass sie versucht habe die Resolutionsannahme zu verhindern. Man habe aber versucht, den Text der Resolution dahingehend zu verändern, dass der Eindruck entstehe, „homosexuelles Verhalten sei ein fundamentales Menschenrecht“. Der FRC fügte hinzu, dass er „die Todesstrafe für Homosexualität nicht unterstütze“.<ref name="Montopoli">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Family Research Council Lobbied Congress on Resolution Denouncing Ugandan Anti-Gay Bill.] In: Political Hotsheet. CBS News, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Einfluss auf die US-Bundesregierung

Als moderne politische Kraft entstanden die Christlichen Rechten im Jahre 1974, als Robert Grant die American Christian Cause gründete, um in Südkalifornien seine Ansichten über die christliche Morallehre zu fördern. Besorgt darum, dass Christen überwältigend zugunsten von US-Präsident Jimmy Carter 1976 stimmten, gründete Grant die Christian Voice, um christlich-konservative Wähler zugunsten von Kandidaten mit ähnlichen Werten zu mobilisieren. Grant ließ konservative Politiker bundesweit in seine Bewegung einbinden, darunter Gary Jarmin, Howard Phillips, Terry Dolan und Richard Viguerie, und sorgte bundesweit für Schlagzeilen, als Kandidaten mit Unterstützung von Christian Voice, wie etwa Ronald Reagan, Steve Symms, Dan Quayle und John Porter East, langjährige Amtsinhaber in den Wahlen von 1978 und 1980 besiegten. Nachdem Grant Philips, Dolan und Viguerie einige Jahre später aus der Führung ausschloss, gründeten die drei mit Hilfe von Jerry Falwell eine neue Organisation der Christlichen Rechten, die Moral Majority. Grants Bewegung soll eine signifikante Rolle in der Wahl des US-Präsidenten Ronald Reagan 1980 gespielt haben, und Dutzende von ähnlichen Organisationen wurden nachher gegründet, darunter die Concerned Women for America, die American Coalition for Traditional Values sowie die Christian Coalition.

Value-Voters-Gipfel 2008

Vom 19. bis 21. Oktober 2007 versammelte der Family Research Council einige hundert theokonservative Aktivisten in Washington, D.C. Das Ziel des Treffens war es, ein Meinungsbild zu bekommen, welcher Präsidentschaftskandidat die beste Wahl für religiöse Konservative darstellt.<ref>FRC Action: Tuesday, March 25, 2008 (englisch).</ref><ref>Michelle Vu, “Presidential Hopefuls Highlight ‘Values’ to Christian Conservatives” (englisch), "The Christian Post," October 20, 2007</ref>

Die Ergebnisse zwischen Online-Umfrage und Vor-Ort-Umfrage wichen voneinander ab. Die Online-Umfrage wurde einige Monate vor dem Gipfel abgehalten.<ref>American Thinker Blog: Romney, Huckabee Top Straw Poll at Value Voters Summit (englisch).</ref> Trotzdem gaben einige Teilnehmer des Treffens an, sie hätten ihre Stimme lieber online abgegeben, um lange Schlangen zu vermeiden.

Führende Kandidaten, Online-Umfrage

Führende Kandidaten, Vor-Ort-Umfrage

Personal

  • Tony PerkinsPresident Präsident
  • Chuck DonovanExecutive Vice President Vize-Präsident
  • Tom McCluskyVice President for Government Affairs Vize-Präsident für Regierungsangelegenheiten
  • Paul TripodiVice President for Administration Vize-Präsident für die Verwaltung
  • Charmaine YoestVice President for Communications Vize-Präsident für die Kommunikation
  • Robert Morrison – Vice President for Academic Affairs Vize-Präsident für akademische Angelegenheiten
  • Jack Burkmanformer Family Research Council lobbyist früherer Lobbyist für den FRC
  • Michael Fragoso-Researcher for the Center for Human Life and Bioethics Researcher für das Zentrum für menschliches Leben und Bioethik<ref>[5]</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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