Zum Inhalt springen

Ormylia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. Januar 2024 um 16:28 Uhr durch imported>Khatschaturjan.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Gemeindebezirk Ormylia
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Basisdaten
Staat: GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland
Region: Zentralmakedonienf6
Regionalbezirk: Chalkidiki
Gemeinde: Polygyros
Geographische Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(4282) 40° 18′ N, 23° 33′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(4282) 40° 18′ N, 23° 33′ O
 {{#coordinates:40,3|23,55|primary
dim=20000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code type=city
  }}
Höhe ü. d. M.: 0 - 22 - 36 m
Küste – Metamorfosi – Ormylia
Fläche: 87,778 km²
Einwohner: 4.282 (2011<ref name="VZ2011">Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)</ref>)
Bevölkerungsdichte: 48,8 Ew./km²
Code-Nr.: 130104
Gliederung: f121 Stadtbezirk
1 Ortsgemeinschaft
Lage in der Gemeinde Polygyros und im Regionalbezirk Chalkidiki
Datei:DE Ormylias.svg
Datei:DE Ormylias.svg

Ormylia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), (f. sg.); offizielle Bezeichnung Dimotiki Enotita Ormylias, Δημοτική Ενότητα Ορμύλιας) ist einer der vier Gemeindebezirke der Gemeinde Polygyros auf der Halbinsel Chalkidiki in der griechischen Region Zentralmakedonien. Er entstand 1997 als selbständige Gemeinde im Rahmen der griechischen Kommunalverwaltungsreform Schedio Kapodistrias durch Zusammenlegung der bis dahin eigenständigen Gemeinden und Ortschaft Ormylia und Metamorfosi. Der Verwaltungssitz dieser Gemeinde war deren größte Ortschaft Ormylia.

Ormylia erstreckt sich von der nordwestlichen Küste des Toronäischen Golfs in Richtung Norden in das Zentralland der Halbinsel Chalkidiki hinein. Das Gebiet folgt dabei dem Verlauf des Flusses Chavrias, welcher bei der Siedlung Nisi in den Toronäischen Golf mündet und der größte Fluss der Chalkidiki ist. In den niederschlagsarmen Sommermonaten ist der Chavrias zwar fast ausgetrocknet, seine Wassermengen in den anderen Jahreszeiten erlauben in der Ebene des Chavrias eine intensive Landwirtschaft. Die Ortschaft Ormylia selbst liegt am Austritt des Chavrias aus den südlichen Ausläufern des Cholomondas-Gebirges. Südwestlich der Ortschaft Ormylia liegt die Siedlung Psakoudia, die das touristische Zentrum der Gemeinde am gleichnamigen Strand darstellt.

In der Antike befand sich auf dem Gemeindegebiet die Stadt (Polis) Sermyle (Sermyli). Im Byzantinischen Reich gelangte das Gemeindegebiet in den Besitz der Klöster von Athos, darunter das Kloster Vatopedi, und wurde von diesen als landwirtschaftliches Gut genutzt. Die Siedlungen Vatopedi und Metamorfosi entstanden nach der griechischen Niederlage im Griechisch-Türkischen Krieg 1922 und dem im Vertrag von Lausanne 1923 vereinbarten Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei: griechische Flüchtlinge aus Kleinasien und dem Schwarzen Meer gründeten die beiden Ortschaften.

Wirtschaftlich dominiert in Ormylia die Landwirtschaft in der Ebene des Flusses Chavrias. Zunehmende Bedeutung erlangt auch der Tourismus.

Im Gebiet Ormylias befinden sich zwei griechisch-orthodoxe Klöster: Evangelismos tis Theotokou (Frauenkloster) und Osios Arsenios (Männerkloster), deren Gründung erst im späten 20. Jahrhundert erfolgte.

Zu den Ortschaften und Siedlungen Ormylias siehe Polygyros (Gemeinde).

Literatur

  • Autokarte Chalkidiki, Thasos, Thessaloniki. 1:200.000. freytag & berndt. ISBN 3-85084-285-1
  • Halkidiki 1:150.000. Road Editions, Athen. ISBN 960-8481-90-2
  • Makedonia 1:250.000. Road Editions, Athen. ISBN 960-8481-18-X
  • Kanzler, Peter; Neumeier, Andreas: Nord- und Mittelgriechenland. 9. Auflage. Michael Müller Verlag, Erlangen 2007. ISBN 978-3-89953-297-5
  • Neumeier, Andreas: Chalkidiki. 4. Auflage. Michael Müller Verlag, Erlangen 2006. ISBN 3-89953-256-2

Einzelnachweise

<references/>