Ortwig
Ortwig Gemeinde Letschin
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(265)&title=Ortwig 52° 42′ N, 14° 21′ O
{{#coordinates:52,703819444444|14,356786111111|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Ortwig | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 5 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 265 (1. Nov. 2019)<ref>Gesamteinwohnerzahl der Gemeinde Letschin (01.11.2019). (PDF; 111 KB) Abgerufen am 23. März 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 26. Oktober 2003 | |||||
| Postleitzahl: | 15324 | |||||
| Vorwahl: | 033478 | |||||
Lage von Ortwig in Brandenburg
| ||||||
Ortwig ist ein Ortsteil der Gemeinde Letschin im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Er liegt im Oderbruch.<ref>Letschin | Service Brandenburg. Abgerufen am 11. November 2024.</ref> Ortsvorsteherin ist Eveline Miethke.<ref>Vorstellung der Ortsteile. In: letschin.de. Abgerufen am 5. März 2025.</ref>
Lage
Der Ort liegt nördlich des Hauptortes. Östlich von Ortwig fließt die Oder, die dort gleichzeitig Staatsgrenze zu Polen ist. Durch den Ort führt die Landesstraße 336.
Geschichte
Bekannt ist, dass das Dorf im sechsten Jahrhundert als wendische Niederlassung errichtet wurde. Die Wenden rodeten, deichten den Siedlungsplatz ein und entwässerten das Gebiet. So konnten sich dort Handwerker und Händler niederlassen. Das damals als Runddorf errichtete Dorf erhielt in der germanischen Siedlungsepoche seine jetzige Form. Eine erste urkundliche Erwähnung als „villas Othwick“ erfolgte 1349.<ref>„Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil VII Lebus“ von Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1983</ref>
Eingemeindung
Am 26. Oktober 2003 wurde Ortwig nach Letschin eingemeindet.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003</ref>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1875 | 1890 | 1910 | 1925 | 1933 | 1946 | 1993 | 2000 | 2006 |
| Einwohnerzahl<ref>Ortwig im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> | 1470 | 1212 | 1065 | 1014 | 1020 | 806 | 394 | 381 | 402 |
Sehenswürdigkeiten
- Evangelische Kirche, erbaut 1911–1913, im März 1945 durch Kriegshandlung zerstört. Die Ruine, in die eine Notkirche eingebaut wurde, wird seit 1990 saniert<ref>Dorfkirche Ortwig. Förderkeis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V., abgerufen am 23. März 2025.</ref>
- Am Postplatz 2; Wohnhaus
- Bauerndorf 15a; Wohnhaus
- Gardinenstraße 9; Wohnhaus mit Stallgebäude
- Kruschke 3; Hofanlage mit Wohnhaus, zwei Stallgebäuden und Scheune
- Kruschke 6; Hofanlage mit Wohnhaus, zwei Stallgebäuden, Scheune, Obst- und Beetgarten, Hofbaum und Wetterbäumen
- Kruschke 13; Wohnhaus
- Ortwiger Dorfstraße 5; Wohnhaus
- Ortwiger Hauptstraße 19; Gasthof „Deutsches Haus“ mit Saalanbau
- Ortwiger Hauptstraße 29; Grundschule
Sonstiges
Die Kindertagesstätte „Bienenschwarm“ wird von einem eingetragenen Verein getragen.
Einmal im Jahr finden u. a. in Ortwig die Kunst-Loosen-Tage statt, eine Veranstaltung an der sich regionale Künstler beteiligen. Regional und überregional ist der Künstler Christian Masche bekannt.<ref>Christian Masche - Drechselkurse in Brandenburg und Berlin. Abgerufen am 23. März 2025.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Ortsteile: Gieshof-Zelliner Loose | Groß Neuendorf | Kiehnwerder | Kienitz | Letschin | Neubarnim | Ortwig | Sietzing | Sophienthal | Steintoch
Gemeindeteile: Forstacker | Kienitz Nord | Klein Neuendorf | Neu Rosenthal | Ortwig Graben | Posedin | Rehfeld | Solikante | Sydowswiese | Voßberg | Wilhelmsaue | Wollup
Weitere Wohnplätze:
Ausbau |
Basta |
Bieruthof |
Busch |
Drei Kronen |
Fuchsberge |
Fuchsberge Ausbau |
Gieshof |
Graben |
Groß Neuendorfer Loose |
Kienitzer Loose |
Kruschke |
Letschiner Loose |
Louisenhof |
Neubarnimer Ausbau |
Ortwiger Loose |
Prenkeberg |
Spadille |
Vorwerk Mehrin |
Wilhelmsauer Loose |
Zelliner Loose