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Marian Zacharski

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Datei:02016 0808 Marian Zacharski 2016-03-21 20-02-07.JPG
Marian Zacharski (2016)

Marian Zacharski (* 15. August 1951 in Gdynia<ref>[Nasz superagent w rękach FBI ]. In: nasza HISTORIA. 2013.</ref><ref>Piotr Gruszka: Spektakularna kariera Mariana Zacharskiego. Jakim cudem zdobył dla Polski plany F-15? In: Ciekawostki historyczne. 5. Februar 2019.</ref>) ist ein ehemaliger polnischer Nachrichtendienstoffizier, Brigadier des polnischen Innenministeriums zur Zeit des Kalten Krieges und der Dritten Republik, zuletzt als Abteilungsleiter beim Staatsschutz UOP.

Leben

Zacharski, aufgewachsen in Sopot, kam 1975 als offizieller Vertreter eines polnischen Exportunternehmens Polish-American Machinery Corporation (POLAMCO) in die USA. Inoffiziell war er Agent des 1. Departements des polnischen Innenministeriums. Er wurde in der Nachbarschaft des hochverschuldeten Mitarbeiters der Hughes Aircraft Corporation, William Bell untergebracht.

Bell übergab Zacharski für 110.000 USD und Goldmünzen im Wert von 60.000 USD geheime Informationen und Pläne über die Raketenabwehrsysteme Hawk und Patriot sowie Informationen über die Stealth-Technologie des Rockwell B-1 Bombers, Pläne des Jagdflugzeugs F-15 und des Panzers M1 Abrams.

1981 wurde das FBI von einem polnischen Mitarbeiter der UNO, der in die USA geflohen war, über die Tätigkeit des polnischen Agenten informiert. Das FBI nahm Zacharski am 23. Juni 1981 fest. Er wurde am 14. Dezember 1981 (einen Tag nach Einführung des Kriegsrechts in Polen) zu lebenslanger Haft verurteilt. Im Juni 1985 wurde er auf der Glienicker Brücke in Berlin zusammen mit zwei anderen osteuropäischen Agenten gegen 25 westliche Agenten und politische Gefangene ausgetauscht. Der Austausch wurde von Wolfgang Vogel vermittelt.

Seine Ermittlungen im mutmaßlichen Spionagefall Olina führten mittelbar zum Rücktritt von Premier Józef Oleksy, wurden aber vor Abschluss unter undurchsichtigen Umständen eingestellt. Zacharski verließ 1996 den Dienst und das Land, ebenso wie einige seiner Co-Ermittler.<ref>Jak Zacharskiemu szpiegów łapać nie pozwolili. 19. Juni 2008, abgerufen am 25. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Medienangaben zufolge lebt er seitdem in der Schweiz und machte sich in Polen als Sachbuchautor einen Namen. Von der geplanten Veröffentlichung seiner Memoiren sah er jedoch ab.<ref>Generał Zacharski już nie chce wydać wspomnień. Abgerufen am 25. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Marian Zacharski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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