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Willi Heinze

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Datei:Georgen IV Widerstaendler.JPG
Gedenkstein für Heinze, Riedel und Ritter in der Berliner Boxhagener Straße

Willi Heinze (* 29. März 1910 in Berlin; † 26. Februar 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden) war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.<ref>Heiner Pachmann: Berlin: Stadtbezirk Friedrichshain. Berlin-Information, 1988, S. 11 (auszugsweise bei Google Books)</ref>

Leben

Willi Heinze war von Beruf Packer/Expedient.<ref name="Bundesarchiv">Willi Heinze, DY 55/V 278/6/653. Bundesarchiv</ref> Ab 1924 war er Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Jugend und ab 1926 des Kommunistischen Jugendverband Deutschlands.<ref name="Hiob" /> Bis 1933 war er aktives Mitglied in der KPD und Mitarbeiter in der Leitung der Berliner Parteiorganisation um Anton Saefkow.<ref name="Bundesarchiv" /> Nach der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ arbeitete er im Berliner Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur.<ref name="Bundesarchiv" /> Er wirkte bei der Widerstandgruppierung um Robert Uhrig mit.<ref name="MB">Der Friedhof Georgen-Parochial-Friedhof IV. mainzerstrasse.berlin</ref>

Am 10. August 1944 wurde er festgenommen und am 18. Januar 1945 vom 5. Senat des Volksgerichtshofes zum Tode verurteilt.<ref name="Bundesarchiv" /><ref>Carola Jüllig: Juden in Kreuzberg. Edition Hentrich, 1991, S. 420 (books.google.de)</ref> Am 26. Februar 1945 wurde er kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet.<ref name="Bundesarchiv" /><ref name="Hiob">Hanne Hiob: Erkämpft das Menschenrecht. Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, Neuer Weg, 1958, S. 220</ref>

In Berlin erinnert eine Gedenktafel an seinem Wohnhaus in der Wilhelm-Stolze-Straße 32 an ihn.<ref>Martin Schönfeld: Gedenktafeln in Ost-Berlin: Orte der Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus. Aktives Museum Faschismus und Widerstand, 1991, S. 51 books.google.de</ref> Auf dem Friedhof der Georgen-Parochialgemeinde in der Berliner Boxhagener Straße befindet sich die Urnen-Grabstätte Heinzes (gemeinsam mit Kurt Ritter und Fritz Riedel) mit einem Gedenkstein „Die Toten mahnen“.<ref>Gedenkstein »DIE TOTEN MAHNEN«: Riedel, Fritz; Ritter, Kurt; Heinze, Willi. In: Bezirkslexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.berlin.friedparks.deGedächtnisstätte: Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Friedpark: Zentralfriedhof Friedrichsfelde</ref><ref name="MB" /><ref>Friedhof Georgen-Parochial IV: Kurzporträt. Evangelischer Friedhofsverband Berlin Stadtmitte</ref><ref>Andreas Fritsche: Zeitzeuge besuchte Seelenbinders Wohnhaus: Der 100 Jahre alte Alfred Wittig kannte den berühmtem Ringer und Antifaschisten persönlich. In: Neues Deutschland, 3. August 2012</ref> Die Grabstätte war in der DDR ein VVN-Ehrengrab und auch nach 1989 vorübergehend auf der Denkmalliste von Berlin-Friedrichshain verzeichnet.<ref>Nina Ziesemer: Denkmalbestand im Wandel: Denkmale der DDR nach 1989. Tectum Wissenschaftsverlag, 2019, S. 237 (Google Books)</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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