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Nexhmije Pagarusha

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Nexhmije Pagarusha (2012)

Nexhmije Pagarusha ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), * 7. Mai 1933 in Pagaruša bei Mališevo; † 7. Februar 2020 in Pristina, Kosovo) war eine jugoslawische Sängerin und Interpretin albanischer Musik<ref>Bahtir Sheholli: Mbi vlerën dhe rëndësinë e blejve “Folklori Muzikor Shqiptar” të Lorenc Antonit. In: Instituti i Albanologjisë (Hrsg.): Gjurmime albanologjike: folklor dhe etnologji. Band 40, 2010, ISSN 0350-7998, S. 14.</ref> und eine Schauspielerin. Sie war insbesondere unter den Albanern in Jugoslawien populär und nach dem Fall des kommunistischen Regimes vermehrt auch in Albanien.<ref>Albert Habazaj: E Harmonishmja si Shprehje e të Bukurës Estetike në Folklorin e Sotëm të Vlorës. In: Instituti i Albanologjisë (Hrsg.): Gjurmime albanologjike: folklor dhe etnologji. Band 44, 2014, ISSN 0350-7998, S. 343.</ref>

Nach ihrer musikalischen Ausbildung in Belgrad war sie seit den 1950er Jahren die bekannteste albanischsprachige Sängerin Jugoslawiens. Daneben war sie als Schauspielerin auf der Bühne und für Fernsehproduktionen tätig. Sie beendete ihre Karriere 1984.

Als ihr bekanntestes Lied gilt Baresha<ref>veröffentlicht 1970 auf der Single Syt Për Ty I Kam Të Njomë (Jugoton – EPY-4329), sowie 1974 auf der LP Nexhmije Pagarusha (PGP RTB – LP 1307); begleitet vom Volksorchester von Radio Priština unter Leitung von Isak Muçollit</ref> (Die Hirtin), das von ihrem Ehemann Rexhep Mulliqi (1923–1982) komponiert und von dem Schriftsteller Rifat Kukaj (1938 oder 1939–2005) getextet wurde; in dem annähernd sechs Minuten langen Lied wechseln sich ein langsamer Siebener-Rhythmus und ein schneller Neuner-Rhythmus ab. In den 1960er Jahren trat sie gemeinsam mit dem Folklore-Ensemble Shota auch im Ausland (unter anderem Deutschland, Österreich, Israel und Bulgarien) auf. 1973 trat sie mit dem Lied E vetmja dashuri (Die einzige Liebe) beim Jugovizija (jugoslawischer Vorentscheid zum Eurovision Song Contest) an, bei dem sich jedoch nie ein albanischsprachiger Titel durchsetzen konnte.

Literatur

  • Leksikon jugoslavenske muzike. Band 2, 1984 (hier wird das Geburtsdatum falsch mit 7. Mai 1953 angegeben).

Weblinks

Commons: Nexhmije Pagarusha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

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