Zum Inhalt springen

Lars-Ole Walburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Februar 2026 um 14:52 Uhr durch imported>Sokrates 399 (Typografie.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:2013-08-22 Ausstellungseröffnung DER SCHEIN, Kestnergesellschaft, 00k06d, Schauspiel-Intendant Lars-Ole Walburg nach der Arbeit für Michelangelo Pistoletto FOURTEEN LESS ONE.jpg
Lars-Ole Walburg, hier 2013 nach einer Arbeit für Michelangelo Pistoletto zur Eröffnung der Ausstellung der schein in der Kestnergesellschaft

Lars-Ole Walburg, geb. Ulbricht (* 14. Januar 1965 in Rostock) ist ein deutscher Dramaturg, Theaterregisseur und Intendant.

Leben

Von 1986 bis 1987 war Walburg Volontär beim Deutschen Fernsehfunk. 1989 konnte er aus der Deutschen Demokratischen Republik ausreisen, weil die Westdeutsche C. Walburg ihn heiratete.<ref name=":1" /> Von 1989 bis 1992 studierte er Theaterwissenschaft und Germanistik an der Freien Universität Berlin. 1992 gründete er zusammen mit Stefan Bachmann, Ricarda Beilharz, Tom Till und Thomas Jonigk das Theater Affekt. Von 1996 bis 1998 war er Dramaturg und Regisseur am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Ab 1998 war er stellvertretender Schauspieldirektor und Chefdramaturg am Theater Basel, bis er 2003 Schauspieldirektor wurde. Seine Tätigkeit in Basel endete 2006.<ref>lexikon - Walburg, Lars-Ole. Abgerufen am 20. August 2022.</ref> Von der Spielzeit 2009/10 bis 2018/19 war Walburg regieführender Intendant am Schauspiel Hannover.<ref name=":0">Wolokolamsker Chaussee/Das Leben der Autos – Lars-Ole Walburg beginnt seine Intendanz mit Müller. Abgerufen am 5. August 2022.</ref><ref>Rotkäppchen und der Wolf – Schauspiel Hannover – Die Intendanz von Lars-Ole Walburg endet und Tom Kühnel bittet zum Fest mit Martin Mosebachs erotischem Versdrama. Abgerufen am 5. August 2022.</ref>

Er inszenierte unter anderem an der Volksbühne Berlin, am Düsseldorfer Schauspielhaus, an den Münchner Kammerspielen, am Burgtheater Wien und am Schauspielhaus Zürich.

1992 erhielt Walburg den Adolf-Grimme-Preis für das Kulturmagazin KAOS. 1999 wurde er in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt. 2000 wurde er zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Walburg hat zwei Töchter mit seiner Ehefrau, der Dramaturgin Judith Gerstenberg.<ref name=":1">Irene Bazinger: Ich bekam keine Luft mehr. In: Die Welt. 2. Oktober 2014 (welt.de [abgerufen am 20. August 2022]).</ref><ref>Stefan Gohlisch: Interview: Lars-Ole Walburg inszeniert als Gast am Schauspiel Hannover. 10. Februar 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Februar 2024;.</ref>

Datei:2012-05-10 Gedenkveranstaltung zur Bücherverbrennung in Hannover (37).JPG
Walburg las 2012 auf der Veranstaltung Hannover im Wort zur Bücherverbrennung in Hannover

Inszenierungen

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Lars-Ole Walburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein