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Kleindehsa

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Kleindehsa
Gemeinde Lawalde
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(335)&title=Kleindehsa 51° 6′ N, 14° 36′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(335) 51° 6′ 20″ N, 14° 35′ 45″ O
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Höhe: 338 m ü. NN
Einwohner: ca. 335 (15. Mai 2022) HW<ref name="EZ2022">Kleindehsa: Ortsteil von Lawalde. (Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für "Ortslagen" berechnet). In: www.citypopulation.de - Population Statistics. Online-Dienst für Statistiken, abgerufen im April 2026.</ref>
Eingemeindung: 1. März 1994
Postleitzahl: 02708
Vorwahl: 03585

Kleindehsa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ortsteil der sächsischen Gemeinde Lawalde im Landkreis Görlitz der Oberlausitz. Er liegt im Tal der Litte zwischen dem Hochstein (542 m) und dem Kötzschauer Berg (466 m). Östlich liegt an der S115 der Ort Großdehsa. Die Siedlung ist in Form eines Waldhufendorfes angelegt.

Geschichte

Jahr Einwohner
1777 2 besessene Mann,
18 Gärtner,
8 Häusler,
1 Wüstung
1834<ref name="DHOS"/> 241
1871 333
1890 324
1910 484
1925 478
1939 476
1946 558
1950 593
1964 565
1990<ref name="StaLa"/> 444
1993 439

Kleindehsa wurde im 13. Jahrhundert urkundlich unter der Namensform Dycin (Juni 1242) erwähnt, weitere Formen waren Theesyn (1306) beziehungsweise Thesin (1348). In der Folgezeit unterlag der Ortsname einem Wandel, der sich 1491 in kleine Desen und 1657 in Klein Deßa äußerte.<ref name="DHOS">Kleindehsa im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref>

Datei:Fotothek df rp-c 0670055 Lawalde-Kleindehsa. Oberreit, Sect. Stolpen, 1821-22.jpg
Karte von Oberreit mit Kleindehsa um 1821/22

Im Kreis Löbau bildeten die Orte Kleindehsa, Kötzschau und Streitfeld die Gemeinde Kleindehsa mit etwa 450 Einwohnern (1990). Zum 1. März 1994 wurden die Gemeinden Kleindehsa und Lauba nach Lawalde eingegliedert.<ref name="StaLa">Vorlage:Regionalregister Sachsen</ref>

Schloss

Unter dem Kleindehsaer Schloss sind Reste einer Wasserburg noch deutlich zu erkennen. Das Gebäude in seiner heutigen Form wurde 1747 errichtet und seither durch verschiedenste Umbauten verändert. Nach dem Ersten Weltkrieg war der spätere NS-Sportfunktionär Hans von Tschammer und Osten durch Heirat Besitzer des Ritterguts. Nachdem das Schloss nach 1945 als Bezirksschulungsstätte der SED genutzt wurde, beherbergte es seit 1953 eine Grundschule – Zentralschule für die Orte Kleindehsa, Großdehsa, Eiserode, Nechen und Halbau, die 1963 zu einer polytechnischen Oberschule wurde und heute eine Grundschule mit Schulhort ist.

Sehenswürdigkeiten

  • Wasserschloss im Park Kleindehsa
  • Hochstein mit Gipfelbuch
  • Kötschauer Berg

Verkehr

Der Haltepunkt Kleindehsa lag an der Bahnstrecke Großpostwitz–Löbau, die inzwischen stillgelegt ist. Auf der Trasse befindet sich heute ein Radweg.<ref>Uwe Meschner: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cunewalde/Kleindehsa: Auf elf Kilometern mit dem Fahrrad durchs schönste Tal (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive), alles-lausitz.de, 10. Mai 2014.</ref>

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Kleindehsa. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 34. Heft: Amtshauptmannschaft Löbau. C. C. Meinhold, Dresden 1910, S. 266.

Weblinks

Commons: Kleindehsa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein