Zum Inhalt springen

Licht im Osten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. März 2026 um 11:31 Uhr durch imported>InternetArchiveBot (InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Licht im Osten e. V.
(Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | LICHT IM OSTEN Logo.svg
Rechtsform Eingetragener Verein
Gründung 1920
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründer Jakob Kroeker und Walter Jack
Sitz Korntal-Münchingen, Deutschland
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Motto … damit die Menschen Hoffnung haben!
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Schwerpunkt Literaturverbreitung, Unterstützung einheimischer Missionare, sozial-missionarische Projekte, Humanitäre Hilfe
Aktionsraum Osteuropa und Gebiet der GUS
Personen Nikolai Wiens (Vorsitzender), Johannes Lange (Missionsleiter), Waldemar Zorn (Chefredakteur der Zeitschrift Glaube und Leben)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website www.lio.org

Der christliche Missionsbund Licht im Osten ist eine Missionsgesellschaft in Deutschland, deren Hauptanliegen die Verbreitung des Evangeliums sowie humanitäre und soziale Hilfe, besonders für Kinder, auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion (heute Russland, Osteuropa und Zentralasien) ist. Licht im Osten (Schweiz) ist ein unabhängiges Hilfs- und Missionswerk mit gemeinsamen Wurzeln.

Geschichte

Der Missionsbund wurde 1920 von Jakob Kroeker und Walter Jack in der Stadt Wernigerode am Harz gegründet und widmete sich von dort aus zunächst der christlichen Missionierung unter den ca. 2,5 Millionen damals noch in Deutschland befindlichen russischen Kriegsgefangenen und Internierten.<ref>Reinhard Hempelmann (Hrsg.): Handbuch der evangelistisch-missionarischen Werke, Einrichtungen und Gemeinden. Christliches Verlagshaus Stuttgart, Stuttgart 1997, ISBN 978-3767577633, S. 238ff</ref> Licht im Osten hatte seinen Sitz im Gebäude der damaligen Kaiserstr. 4 in Wernigerode, wo es bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges verblieb. Ab 1934 fungierte Joachim Müller als Missionsinspektor. Als Anfang Juni 1945 Truppen der Roten Armee in Wernigerode die britische Besatzungsmacht ablösten, verbrannten die Mitarbeiter von Licht im Osten alle Unterlagen und setzten sich nach Südwestdeutschland ab, wo der Missionsbund 1946 in Stuttgart-Mühlhausen seine Aktivitäten wieder aufnahm. 1956 zog der Bund ins benachbarte Korntal-Münchingen um, wo er seit 1984 im jetzigen Gebäude seinen Sitz hat. Der Missionsbund hat die Schwerpunkte seiner Arbeit je nach den Gegebenheiten der Zeit gesetzt (Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Kalter Krieg). Er hat auf unterschiedlichsten Wegen russische Bibeln in der Sowjetunion verbreitet und im eigenen Verlag gleichen Namens eine Fülle von meist kleineren Schriften und Traktaten publiziert.

Datei:Korntal Licht im Osten.jpg
Die Zentrale in Korntal

In der Kaukasus-Republik Armenien gründeten 2017 mehrere Gemeinden den Verein „Licht im Osten Armenien“.<ref>Keine Anzeichen für ein Ende des Christentums, idea, Meldung vom 9. April 2018.</ref>

Arbeitsbereiche

Licht im Osten ist von seiner Tradition her eine Literaturmission, die Zeitschriften, Bücher und Bibeln in 80 Ländern verbreitet, besonders in Osteuropa und Zentralasien. Für spezielle Zielgruppen wie in Blindenschrift. Seit 1974 gibt die Missionsgesellschaft die Zeitschrift "Glaube und Leben" heraus sowie eine in ganz Osteuropa verbreitete Kinderzeitschrift "Tropinka".<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />25 Jahre Tropinka und daraus gewachsene Früchte (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. November 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lio.org, Licht im Osten, Ausgabe 2/2015, S. 5</ref> Eine gewisse Bekanntheit erreichte Licht im Osten in der Zeit des Kalten Krieges durch erfolgreiche Bibelschmuggelaktionen.<ref>Siegfried Lokatis, Ingrid Sonntag: Heimliche Leser in der DDR: Kontrolle und Verbreitung unerlaubter Literatur, S. 270</ref><ref>Sherrill, John: Sherill Elisabeth: Der Schmuggler Gottes. Wuppertal 1981</ref><ref>Neerskov Hans Kristian: Bibeln auf verbotenen Wegen. Erzhausen 1976</ref> Sie versorgten Christen und Kirchen in der Sowjetunion und anderen kommunistischen Ländern mit Bibeln und christlicher Literatur, diese Arbeit ist nun legal. Seit Mitte der 1990er Jahre unterstützt die Organisation auch einheimische Mitarbeiter, inzwischen etwa 45 Frauen und Männer. Zudem übersetzen Mitarbeiter von Licht im Osten die Bibel in Sprachgruppen, die noch keine eigene Bibelübersetzung haben. In seiner neunzigjährigen Geschichte hat Licht im Osten nach eigenen Angaben christliche Literatur in circa 30 Sprachen veröffentlicht.<ref>Arbeitsbereiche von Licht im Osten. Abgerufen am 14. Juli 2010.</ref>

Förderstiftung

Sie unterstützt Projekte in Osteuropa und Zentralasien durch Aktionen humanitärer und materieller Hilfe als auch durch Aufklärungs- und Bildungsarbeit im Geist christlicher Nächstenliebe in Zusammenarbeit mit einheimischen Partnern.

Periodika

  • 1920–1941; 1947–1993: Dein Reich komme: Mitteilungen vom Missionsbund Licht im Osten, ISSN 0011-7692
  • seit 1974: Glaube und Leben, russischsprachiges Zwei-Monats-Magazin mit einer Auflage von 96.000 Exemplaren<ref>Russische Christen: Es geht religionsfeindlich zu wie unter Kommunisten, idea.de, Artikel vom 25. April 2017.</ref>
  • seit 1990: Tropinka (Der kleine Pfad), 2-monatlich erscheinende evangelistische Kinderzeitschrift, die in neun Sprachen erscheint und über 1,5 Millionen Leser in 65 Ländern erreicht. ISSN 1610-9112
  • seit 1993: Licht im Osten: Aktuelles aus der Mission in Russland, Osteuropa und Zentralasien, Quartalsweise Erscheinung, ISSN 0945-4179

Literatur

  • Waldemar Zorn: Farben der Geschichte. Erzählungen aus der Geschichte des Missionsbundes Licht im Osten; zum 90-jährigen Jubiläum, Missionsverlag Licht im Osten, Korntal-Münchingen 2010, ISBN 978-3-939887-66-9.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 50′ N, 9° 8′ O

 {{#coordinates:48,83001|9,126847|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=Licht im Osten e.V.
   |region=DE-BW
   |type=city
  }}

Vorlage:Hinweisbaustein