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PSM (Pistole)

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PSM (Pistole)
Datei:5,45x18 пистолет самозарядный малогабаритный ПСМ 07.jpg
Allgemeine Information
Zivile Bezeichnung ISch-75 (zivile Exportversion)
Militärische Bezeichnung 6P23 (GRAU-Index)
Einsatzland Sowjetunion, Russland, Bulgarien
Entwickler/Hersteller L. L. Kulikow, T. I. Laschnew, A. A. Simarin / Ischmech
Produktionszeit seit 1983
Waffenkategorie Pistole
Ausstattung
Gesamtlänge 155 mm
Gesamthöhe 106 mm
Gesamtbreite am Verschluss 17,5 mm, an der Sicherung 21 mm
Gewicht (ungeladen) 0,472 kg
Lauflänge 85 mm
Technische Daten
Kaliber 5,45 × 18 mm
Mögliche Magazinfüllungen 8 Patronen
Munitionszufuhr einreihiges Stangenmagazin
Kadenz 30 Schuss/min
Feuerarten Einzelfeuer
Anzahl Züge 6
Drall rechts
Visier offene Visierung
Verschluss Masseverschluss
Ladeprinzip Rückstoßlader
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Die PSM ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Pistolet samosarjadnij malogabaritnij, auf Deutsch: kleine Selbstladepistole) ist eine russische Taschenpistole.

Geschichte

Die Waffe entstand gegen Ende der 1970er-Jahre und war für nichtmilitärische Zwecke vorgesehen. Die Spezifikationen sahen eine leichte, kompakte und möglichst flache Pistole vor, die gut verdeckt tragbar sein sollte. Sie wurde als Selbstverteidigungswaffe an Angehörige des Innenministeriums und der Geheimdienste ausgegeben. Als repräsentative Auszeichnung für höhere Offiziersränge der Sowjetarmee oder verdiente Funktionäre der KPdSU erschienen viele aufwändig gravierte Exemplare.

Technik

Die PSM ist ein Rückstoßlader mit feststehendem Lauf und einfachem Masseverschluss. Das Griffstück der Waffe besteht aus Leichtmetall, der Rest ist aus Stahl gefertigt. Der Abzug funktioniert nach dem Double-Action-/Single-Actionprinzip. Der kombinierte Sicherungs- und Entspannhebel befindet sich links am Schlitten; die Sicherung wirkt auf den Verschluss und den Schlagbolzen.

Nach dem Abfeuern der letzten Patrone hält der Schlittenfang den Schlitten in dessen hinterer Stellung. Der Schlittenfang wird entsperrt, indem der Schlitten etwas nach hinten gezogen wird. Der generelle Aufbau ähnelt dem der Makarow PM, das Zerlegen der Waffe erfolgt wie bei dieser durch Ziehen am Abzugsbügel.

Die PSM ist sehr präzise, ihre kleinkalibrigen Geschosse erreichen eine Mündungsgeschwindigkeit (v0) von 315 m/s und können auf kurze Entfernung beschusshemmende Westen mit bis zu 55 Lagen Kevlar durchschlagen. Die Mannstoppwirkung der 5,45×18-mm-Projektile wird als nicht ausreichend bezeichnet.<ref>Maxim Popenker: PSM. In: Modern firearms. world.guns.ru, abgerufen am 8. Juni 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Rechtliche Situation in Deutschland

Aufgrund ihres Kalibers ist diese Waffe in Deutschland (§ 2 Abs. 3 i. V. m. Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.5 WaffG) seit dem 1. April 2008 im privaten Besitz nicht erlaubt.

Literatur

  • Günter Wollert, Reiner Lidschun, Wilfried Kopenhagen: Schützenwaffen. (1945–1985). In: Illustrierte Enzyklopädie der Schützenwaffen aus aller Welt. 5. Auflage. Band 2. Brandenburgisches Verlagshaus, Berlin 1988, ISBN 3-89488-057-0, Waffen, S. 401–402.
  • Ilja Wladimirowitsch Schaidurow: Russische Schusswaffen: Typen, Technik, Daten. Motorbuch, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-613-03187-6.

Weblinks

Commons: PSM – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />