Zum Inhalt springen

Sufi Abu Taleb

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. März 2021 um 22:09 Uhr durch imported>Naronnas (Die letzte Textänderung von 194.230.146.228 wurde verworfen und die Version 208952210 von Ulanwp wiederhergestellt. Fehlender Beleg.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Sufi Abu Taleb.gif
Sufi Abu Taleb (offizielles Porträt, aufgenommen während der Amtszeit als Parlamentspräsident)

Sufi Abu Taleb (arabisch صوفي أبو طالب, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 27. Januar 1925 in Ägypten; † 21. Februar 2008 in Kuala Lumpur, Malaysia) war ein ägyptischer Politiker. Nach dem Attentat auf Anwar as-Sadat war er acht Tage amtierender Staatspräsident Ägyptens.

Karriere

Abu Taleb war vom 4. November 1978 bis zum 4. November 1983 Parlamentspräsident. In dieser Eigenschaft übernahm er nach dem Attentat auf Staatspräsident Sadat am 6. Oktober 1981 stellvertretend dessen Amtsgeschäfte, bis Husni Mubarak am 14. Oktober 1981 das Amt übernahm.<ref>Former acting president of Egypt dies in Malaysia. africa.reuters.com, 21. Februar 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. März 2008; abgerufen am 3. Mai 2008.</ref>

Vor seiner politischen Karriere studierte Abu Taleb Rechtswissenschaft in Ägypten, Frankreich und Italien und erwarb 1952 einen Doktortitel an der Sorbonne. Später war Abu Taleb Präsident der Universität Kairo und ein Mitbegründer der Universität von Faijum. Abu Taleb war Mitglied der Islamischen Forschungsakademie.

Taleb war ein Befürworter der Integrierung der Scharia in die ägyptischen Gesetze. Durch seine Initiative erhielt Artikel 2 der Verfassung die Regelung, dass die Scharia die Hauptquelle der Gesetzgebung Ägyptens darstelle.

Abu Taleb starb an einem Herzanfall und wurde mit militärischen Ehren beigesetzt.<ref>President by law. In: Al-Ahram Weekly, No. 886. weekly.ahram.org.eg, 28. Februar 2008, abgerufen am 27. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Familie

Er war verheiratet und hatte vier Kinder, davon zwei Söhne und zwei Töchter.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Muhammad Nagib (1953–1954) | Gamal Abdel Nasser (1954–1970) | Anwar as-Sadat (1970–1981) | Sufi Abu Taleb (interim; 1981) | Husni Mubarak (1981–2011) | Mohammed Mursi (2012–2013) | Adli Mansur (interim; 2013–2014) | Abd al-Fattah as-Sisi (seit 2014)

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein