Zum Inhalt springen

Petersberger Wende

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. November 2022 um 09:30 Uhr durch imported>Jordi (Anpassung vor Schnelllöschung (keine gangbare WL laut Diskussion:Union (deutsche Politik)#3M)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Petersberg-077.JPG
Der Petersberg bei Bonn

Die Petersberger Wende (auch Petersberger Beschlüsse) bezeichnet die Neupositionierung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in der Asyl- und Außenpolitik im August 1992. Sie führte zum Asylkompromiss zwischen den Unionsparteien und der SPD und zur Zustimmung der SPD zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr im Rahmen von UN-Friedensmissionen. Initiiert wurde die Petersberger Wende vom damaligen Parteichef Björn Engholm und vom späteren Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine.<ref>Biografie von Oskar Lafontaine, LeMO, Stiftung Deutsches Historisches Museum</ref> Benannt ist die „Wende“ nach dem Tagungsort der SPD-Spitzen auf dem Petersberg bei Bonn.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

  • Mysteriöser Termin. In: Der Spiegel. Nr. 36, 1992, S. 36–37 (online31. August 1992).