Zum Inhalt springen

Gleina (Malschwitz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. März 2026 um 19:21 Uhr durch imported>J budissin (HC: Ergänze Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Gemeinde Malschwitz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(145)&title=Gleina 51° 14′ N, 14° 34′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(145) 51° 14′ 25″ N, 14° 33′ 44″ O
 {{#coordinates:51,240277777778|14,562222222222|primary
dim=10000 globe= name=Gleina region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 148 m ü. NN
Fläche: 3,39 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Gleina, Gemeinde Malschwitz. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref>
Einwohner: 145 (31. Dez. 2025)<ref>Angaben der Gemeindeverwaltung Malschwitz.</ref>
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Buchwalde
Postleitzahl: 02694
Vorwahl: 035932
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Gleina, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein Dorf in der Oberlausitz und seit 1994 Ortsteil von Malschwitz im ostsächsischen Landkreis Bautzen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 320 kB) § 14. In: Webauftritt. Gemeinde Malschwitz, abgerufen im März 2026.</ref> Gleina gehört zur Ortschaft Baruth und zählt zum Sorbischen Siedlungsgebiet in Sachsen.

Geographie

Gleina liegt etwa 12 km nordöstlich von Bautzen auf 148 m ü. NN. Es wird überblickt vom 168 m hohen Gleinaer Windmühlenberg. Gleina ist ein erweitertes Sackgassendorf und der letzte Ort am Kotitzer Wasser vor dessen Einmündung in das Löbauer Wasser. Im östlichen Teil des Ortes befindet sich ein Gutshof. Der Ortsteil Kleingleina befindet sich nördlich.

Geschichte

Der Ort wird erstmals 1433 als Cleyne erwähnt; die heutige Schreibweise ist erstmals 1510 verzeichnet. Der Ortsname stammt vom sorbischen Wort für Ton oder Lehm (altsorbisch glina, heute hlina).<ref>Walter Wenzel: Oberlausitzer Ortsnamenbuch. Domowina-Verlag, Bautzen 2008, S. 67</ref> Beim Oberlausitzer Pönfall 1547 war die Siedlung im Besitz der Stadt Bautzen<ref>Marion Völker: Die städtische Verfassung von den Anfängen bis zum Pönfall 1547 in Von Budissin nach Bautzen, Lusatia, Bautzen 2002</ref>. 1604 wurde das erste Rittergut in Gleina erwähnt<ref>Digitales Historisches Ortsverzeichnis Sachsen</ref>.

Datei:Fotothek df rp-a 0340058 Malschwitz-Gleina. Ausschnitt aus der Karte, Die Schlacht bei Hochkirch den 14.1.jpg
Ausschnitt aus der Karte, Die Schlacht bei Hochkirch den 14.1.

Am 20. und 21. Mai 1813 lag Gleina am nördlichen Rand des Hauptkampfgebietes der Schlacht bei Bautzen, als die französischen Truppen gegen Preußen und Russen kämpften. In der Nähe des Ortes am Windmühlenberg befand sich das Hauptquartier der Verbündeten.

Datei:Fotothek df rp-c 0080064 Malschwitz-Gleina. Ehem. Windmühlengehöft, Ansicht.jpg
Ehem. Windmühlengehöft Gleina

Bis zum 30. Juni 1950 war Gleina eine eigenständige Landgemeinde, dann wurde es nach Buchwalde eingemeindet. Von 1974 bis 1994 gehörte es zu Baruth. Seitdem ist es ein Teil der Gemeinde Malschwitz.

Bevölkerung

Um 1900 hatte Gleina etwa 340 Einwohner.

Die Mehrheit der gläubigen Gleinaer Einwohner ist traditionell evangelisch-lutherisch. Der Ort gehört seit dem 16. Jahrhundert zur Kirchgemeinde Guttau.

Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 223 Einwohnern; davon waren 202 Sorben (91 %) und 21 Deutsche<ref name="Muka">Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954, S. 50.</ref>.

Verkehr

Die nächste Anschlussstelle der Autobahn 4 (Bautzen-Ost) ist etwa 10 km entfernt. Lokalstraßen verbinden Gleina mit Guttau (3 km), Malschwitz (3 km), Buchwalde (1 km) und Preititz (4 km).

Die Bahnstrecke Löbau–Radibor führte direkt südlich an Gleina vorbei; der nächstgelegene Bahnhof war in Guttau. Sie wurde 1995 endgültig stillgelegt und ist heute abgebaut.

Weblinks

Commons: Gleina/Hlina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Baruth (Bart) | Briesing (Brězynka) | Brießnitz (Brězecy) | Brösa (Brězyna) | Buchwalde (Bukojna) | Cannewitz (Skanecy) | Doberschütz (Dobrošecy) | Dubrauke (Dubrawka) | Gleina (Hlina) | Guttau (Hućina) | Halbendorf/Spree (Połpica) | Kleinbautzen (Budyšink) | Kleinsaubernitz (Zubornička) | Lieske (Lěskej) | Lömischau (Lemišow) | Malschwitz (Malešecy) | Neudorf/Spree (Nowa Wjes/Sprjewja) | Niedergurig (Delnja Hórka) | Pließkowitz (Plusnikecy) | Preititz (Přiwćicy) | Rackel (Rakojdy) | Ruhethal (Wotpočink) | Wartha (Stróža)

Vorlage:Klappleiste/Ende